Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Identitätsprüfung aller WM-Stadienbesucher war nie geplant

Bundesregierung: RFID-Chips für den Masseneinsatz bei Veranstaltungen tauglich. Die Bundesregierung hat zu einer kleinen Anfrage von Bündnis90/Die Grünen erklärt, dass es nie vorgesehen war, die Identität aller Stadienbesucher zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland zu überprüfen. Die Identität der Ticketinhaber sei nur stichprobenartig geprüft worden.
/ Andreas Donath
21 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Bundesregierung ist ferner der Meinung, dass nach den bisherigen Erkenntnissen RFID-Chips für den Masseneinsatz bei Großveranstaltungen anwendbar sind. Die Oppositionsfraktion hatte bezweifelt, dass die Chips mit der Radiofrequenz-Identitätstechnologie (RFID) auf den Eintrittskarten zu Spielen der Fußballweltmeisterschaft den Massentest bestanden haben – gerade weil nur stichprobenartig geprüft wurde.

Die Bundesregierung teilte mit, dass alle Sicherheitskonzepte nur von einer stichprobenartigen Kontrolle ausgegangen sind. Während der Fußball-WM musste jeder Besucher beim Einlass ins Stadion ein elektronisches Drehkreuz passieren. Der Zutritt zum Stadion ohne einen RFID-Chip auf der Eintrittskarte soll nicht möglich gewesen sein, so die Regierung.

Beim Passieren des Drehkreuzes hätten die personenbezogenen Daten des Ticketinhabers über eine Datei, die zu einer im Chip gespeicherten Nummer angelegt ist, zur Identitätsprüfung genutzt werden können.


Relevante Themen