Der Mac Plus ist der klassische Apple-Rechner mit eingebautem Minimonitor und beigefarbenem Gehäuse. 27 Jahre ist er mittlerweile alt und kann dennoch im Web surfen. Möglich gemacht hat das Jeff Keacher, der dem Mac dafür einen Raspberry Pi zur Seite stellen musste.
AVM bringt mit dem Fritzfon C4 ein neues Dect-Telefon auf den Markt, das AVMs Portfolio nach oben erweitert. Es unterstützt HD-Telefonie, hat eine Full-Duplex-Freisprech-Funktion und verfügt über ein Farbdisplay sowie einen Bewegungs- und Helligkeitssensor.
Obwohl es in Hjelmeland nur drei Einwohner je Quadratkilometer gibt, lasse sich dort wirtschaftlich für jeden ein Glasfaseranschluss errichten, so der Betreiber Altibox. Der Graben vom Hauptkabel zum Haus muss allerdings selbst ausgehoben werden.
Von Handys, Smartphones oder Laptops soll im Flugzeug keine Gefahr mehr ausgehen - ihre Nutzung bleibt trotzdem eingeschränkt. In den USA und der EU kommt aber endlich Bewegung in die Sache.
Der Bittorrent-Indizierer Pirate Bay ist nach einer Beschlagnahme zu einer neuen Top-Level Domain umgezogen. Doch dies sei nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Peru, so die Betreiber.
Vodafone-Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum will durch Kündigungen sparen, 400 Millionen Euro für Zuschüsse für Smartphones ausgeben und hat Sympathien für die Drosselpläne der Telekom.
Qualcomms Alljoyn, das Geräte vom Fernseher bis zum Smartphone vernetzen soll, bekommt prominente Unterstützung. Unter dem Dach der Linux Foundation gibt es ein neues Industriekonsortium, dem unter anderem HTC, LG und Panasonic angehören.
Qualcomm hat mit Gimbal Proximity Beacon ein System vorgestellt, mit dem Nutzer von iOS 7 auf kurzen Distanzen getrackt werden können. So kann der Kunde unmittelbar vor dem Verkaufsregal eine Nachricht mit aktuellen Produktinformationen auf sein iPhone erhalten, wenn er das will.
Auch die Vodafone-LTE-Zuhause-Tarife werden wegen der Drosselung juristisch angegriffen. Doch selbst wenn sie nicht mehr Flatrate heißen dürfen, kann die Internetnutzung weiter ausgebremst werden.
Schnellere Internetverbindungen auf See durch den neuen Dienst Global Xpress verspricht Inmarsat. Der erste Satellit dafür ist gestartet. Der Dienst soll in einem Jahr zur Verfügung stehen.
Die Macher der Ninja Blocks zur Heimvernetzung haben ein neues Produkt namens Ninja Sphere. Es dient als zentraler Hub für viele Standards im Internet der Dinge und erlaubt Überwachung und Steuerung unter anderem per Bluetooth LE, Zigbee und WLAN.
Der Bundestag will seine Gebäude komplett mit drahtlosen Internetzugängen ausstatten. Allerdings können normale Bürger auf die 2.500 Access Points nicht zugreifen.
Mit einer neuen Firmware hat AVM die Fritzbox 7490 an die Xbox One angepasst. An bestimmten Internetanschlüssen kann die Konsole nämlich sonst nicht für Multiplayer-Titel genutzt werden, was an der Verwendung eines nicht empfehlenswerten IPv6-Tunnels liegt.
Update Die große Koalition will für die Unternehmen verschiedene Anreize für den Breitbandausbau auf dem Land schaffen. Die Pläne stoßen auf Widerstand von Verbraucherschützern und scheinen wenig Erfolg zu versprechen.
Keine Smartphones oder Tablets, sondern die Playstation 4 zum vergünstigten Basispreis bietet die Telekom zusammen mit 24-Monats-Breitbandverträgen an. Die Konsolen sollen lieferbar sein.
30C3 Der Chaos Communication Congress, der dieses Jahr wieder in Hamburg stattfindet, bekommt eine besonders schnelle Außenanbindung. Außerdem steht eine Vorversion des Konferenzprogramms bereits online.
Bluetooth 4.1 ist fertig. Die Grundarbeiten für IPv6-Kommunikation sind abgeschlossen und LTE-Modems sprechen sich jetzt mit Bluetooth besser ab. Bei Bluetooth-Smart-Geräten muss der Anwender weiter aufpassen. Die Unterstützung bleibt optional und verwirrt daher manchen Anwender.
Ein Eutelsat-Partner bietet in Rheinland-Pfalz Satelliteninternet mit 30 MBit/s an. Für die Haushalte ist IP-TV in Standardauflösung kostenfrei enthalten und wird nicht auf das Datenvolumen angerechnet. Später ist auch eine Lösung in Richtung HD möglich.
Update Mainz ist die erste Stadt in Deutschland, in der Kabel Deutschland die Datenübertragungsrate im Upstream und im Downstream verdoppelt. "Und mit 200 MBit/s" sei "das Limit noch keineswegs erreicht", so Firmenchef Adrian von Hammerstein.
Als einer der ersten großen Gerätehersteller unterstützt LG den offenen Standard Alljoyn. Mit dem von Qualcomm geschaffenen Framework lassen sich zahlreiche Geräte drahtlos vernetzen - LG denkt dabei vor allem an Spiele.
Eine Verbraucherzentrale hat die Deutsche Telekom wegen Drosselung des LTE-Tarifs "Call & Surf Comfort via Funk" auf 384 KBit/s abgemahnt. Zuvor hatte die Telekom bereits im Festnetz einen Prozess wegen Drosselung verloren.
Mit einem WLAN-Router kann man ein Startup gründen. Steffen Siewert und seine Ehefrau Mona haben mit Airfy aber mehr vor, als nur eine Internetzugangsmöglichkeit zu schaffen. Das Gerät soll auch noch die Störerhaftung umgehen und den E-Commerce voranbringen.
Die Telekom legt gegen das Urteil zum Verbot der Drosselung bei Flatrates keine Berufung ein. Doch wer ab 2015 eine echte Flatrate will, muss mehr bezahlen. Wer jetzt noch einen Vertrag abschließt, hat zwei Jahre Schutz vor der Drosselung.
Jajah aus Österreich war der Telefónica vor einigen Jahren noch 145 Millionen Euro wert. Jetzt wird der VoIP-Dienst ohne Angabe von Gründen geschlossen.
Die Telekom will laut einem Medienbericht ihre gedrosselten Tarife umbenennen. Nach einem Gerichtsurteil sollen künftig nur die Tarife als Flatrate ausgewiesen werden, die keine Drosselung enthalten.
In der kommenden Woche wird Kabel Deutschland Neuigkeiten ankündigen. Dabei könnte es sich um eine höhere Datenübertragungsrate für die Kunden handeln, um den Druck auf die Telekom zu erhöhen. 400 MBit/s im Download wären bereits möglich.
Für den kommenden WLAN-Standard 802.11ac Wave 2 sind nicht nur höhere Transferraten mit nur einer Antenne vorgesehen. Durch das gezielte Ansprechen einzelner Geräte sollen auch kleine Clients profitieren, in denen Platz für lediglich eine Antenne ist.
In den kommenden Jahren sollen Millionen Kunden einen schnellen Glasfaseranschluss bekommen. Die Wettbewerber der Telekom versprechen dazu Investitionen von bis zu neun Milliarden Euro.
Die große Koalition will nun doch nicht den Breitbandausbau mit Milliardensummen fördern. Die Regulierung im ländlichen Raum soll stattdessen gelockert werden.
Der Netzbetreiberverband Breko will Belege dafür haben, dass die Telekom immer dann Vectoring-Ausbaupläne bekanntgibt, wenn ein Konkurrent zuvor ebenfalls Ausbaupläne angekündigt hat. Die Telekom nimmt dazu Stellung.
Die Flugbegleiter halten nicht viel davon, das Telefonieren während eines Fluges zu erlauben. Sie sehen die Flugsicherheit in Gefahr. Dabei geht es aber weniger um technische Probleme. Es überwiegt die Sorge, dass Passagiere wichtige Durchsagen überhören.
Der Volocopter VC-200 ist ein elektrisch betriebener Helikopter, der künftig als Flugtaxi oder Transportmittel für Privatleute zum Einsatz kommen könnte. Um das Fluggerät zur Serienreife zu bringen, will der Entwickler, das Karlsruher Unternehmen E-Volo, per Crowdfunding Geld einsammeln.
Die bisherigen Beschränkungen bei der Mobilfunknutzung während eines Fluges sollen abgeschafft werden. Die zuständige Regulierungsbehörde sieht keine technischen Gründe mehr, in Linienmaschinen das Telefonieren, die SMS-Nutzung oder die mobile Internetnutzung zu verbieten.
Die Konkurrenten der Telekom sind besorgt. In der großen Koalition gibt es offenbar Pläne, dem früheren Staatsmonopolisten in bestimmten Gebieten wieder alleinigen Zugriff auf seine "letzte Meile" zu gewähren. Auch Kanzlerin Merkel befürwortet weniger Regulierung.
Die Bundesnetzagentur durchsucht zusammen mit der Polizei Unternehmen, die mit falscher Rufnummer illegale Telefonwerbung betreiben. Ein in Nordrhein-Westfalen ansässiges Unternehmen wurde nach Beschwerden der Betroffenen ermittelt.
Google hat die Hauptstadt Ugandas mit einem 100-Kilometer-Glasfasernetzwerk ausgestattet. Weitere Millionenstädte in Entwicklungsländern könnten über Project Link angeschlossen werden.
Für sein Angebot Homespot, das private WLAN-Router zu Hotspots für andere Kunden von Kabel Deutschland macht, stellt das Unternehmen dedizierte Bandbreite zur Verfügung. Auch die beiden WLANs sollen strikt voneinander getrennt werden.
Mobile Endgeräte für alle Schüler, ein digitales Völkerrecht, gesetzliche Mindeststandards für IT-Sicherheit - und Wohlwollen für Open Source: Die potenzielle große Koalition hat in ihrer Unterarbeitsgruppe Digitale Agenda gemeinsame Ziele vereinbart. Zwei große Themen hat sie aber den Parteispitzen überlassen.
Die Telekom hat in den ersten zehn Ortsnetzen die für Vectoring notwendige Netzwerkhardware installiert, mit der künftig VDSL-Anschlüsse mit 100 MBit/s im Downstream und 40 MBit/s im Upstream umgesetzt werden sollen. 2014 soll die Zahl der Vectoring-Städte deutlich erhöht werden.
Auf ihrer Herbsttagung hat das für WLAN-Standards zuständige Gremium der IEEE nicht nur den überfälligen Standard 802.11ac abgesegnet. Viele Vorschläge gab es auch, die das Spektrum von 2,4 GHz wieder sinnvoll nutzbar machen sollen.
Jeder Kunde von Kabel Deutschland, der über Kabelmodem mit WLAN online ist, kann bald zu einem öffentlichen Hotspot für andere Kunden des Unternehmens werden. Wer das nicht möchte, obwohl er selbst nicht haften muss, hat sechs Wochen Zeit zum Widerspruch.
Google testet das Hüllenmaterial für schwebende WLAN-Hotspots. Über drei Monate sollen die Ballons später im Einsatz sein. In Katastrophengebieten wie auf den Philippinen könnten sie laut Google wichtige Dienste leisten. Leider ist die Technik aber noch nicht einsatzbereit.
Update Im Gegensatz zu anderen Koalitionsthemen sind die Verhandlungen zur Netzpolitik geräuschlos abgelaufen. Die Arbeitsgruppe fordert Netzneutralität, Breitbandausbau und ein Verbot des Routerzwangs.
Die Swisscom hat die Preise für ihr 1-GBit/s-FTTH-Angebot bekanntgegeben. Buchen können dies nur Nutzer des Tarifs Vivo Casa 5, der monatlich 121 Euro kostet.
Vodafone spart an den Weihnachtsfeiern. Der Mobilfunkbetreiber will zugleich 4 Milliarden Euro in Deutschland in Netz, Service und bei Produkten investieren.
Vor sechs Monaten kündigte das von Facebook gegründete Open Compute Project an, einen freien Switch zu entwickeln. Seitdem gingen mehr Beiträge als erwartet von Unternehmen ein, so dass sich wohl der gesamte Netzwerk-Stack demnächst mit freier Hardware umsetzen lässt.
Die Zwangsrouter der Provider sollen von der Großen Koalition verboten werden. Bis dahin empfiehlt ein Hamburger Abgeordneter Nutzern, sich ihre Zugangsdaten aus den Geräten herauszuholen. Als Akt der Selbstverteidigung.
Von den Netzbetreibern abgesehen, scheint niemand das Konzept der Zwangsrouter zu unterstützen. Hersteller, CCC und IT-Mittelstand schließen sich der Kritik an den Geräten an.