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Die Ninja Sphere
Die Ninja Sphere (Bild: Ninja Blocks)

Ninja Sphere: Gestensteuerung und Bluetooth-Tags für Ninja Blocks

Die Ninja Sphere
Die Ninja Sphere (Bild: Ninja Blocks)

Die Macher der Ninja Blocks zur Heimvernetzung haben ein neues Produkt namens Ninja Sphere. Es dient als zentraler Hub für viele Standards im Internet der Dinge und erlaubt Überwachung und Steuerung unter anderem per Bluetooth LE, Zigbee und WLAN.

Ein neues Kickstarter-Projekt, dessen erstes Ziel bereits erreicht wurde, dient zur Finanzierung des Geräts Ninja Sphere. Die Sphäre ist als zentrales Element einer Heimvernetzung vorgesehen, sie erlaubt anders als die Ninja Blocks auch die Steuerung vernetzter Geräte ohne weitere Eingabegeräte wie ein Smartphone. Beispielsweise kann eine mitgelieferte Steckdose über Gesten, die nahe an der Sphäre ausgeführt werden, zum Dimmen einer Lampe verwendet werden.

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Da das System offen gestaltet ist, können auch bereits vorhandene Geräte mit der Sphäre verbunden werden. Laut Ninja werden unter anderem die Hue-Lampen von Philips unterstützt, die über das Verfahren Zigbee drahtlos gesteuert werden. Auch WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth und Bluetooth LE (Low Energy) beherrscht die Ninja Sphere. Auf Softwareseite gibt es unter anderem Plugins für XMBC und die Smartwatch Pebble, die als Display oder auch als Steuergerät dienen kann.

Bei ihrem Kickstarter und dem zugehörigen Video stellen die Entwickler vor allem die Verwendung mit Bluetooth-LE-Tags heraus. Die kleinen Geräte, die wie bei den Produkten des Herstellers Stick-N-Find nur so groß wie ein Stapel aus drei Münzen sind, laufen monatelang mit Knopfzellen. Sie erlauben es, in den Räumen einer Wohnung Lokalisierungen vorzunehmen. Um ein Tag genauer anzupeilen, gibt es dazu ein weiteres Gerät, das Waypoint heißt. Der Waypoint und die Sphere empfangen die Signale eines Tags und können je nach seiner Position Aktionen auslösen.

Damit lassen sich unter anderem verlegte Dinge wie der Schlüsselbund wiederfinden, es kann aber auch ein Alarm ausgelöst werden, wenn die Katze mit ihrem Bluetooth-Tag am Halsband wieder einmal im Wäschekeller zu verschwinden droht. Für Einbruchsmeldungen können Bewegungsmelder und Tür- sowie Fensterkontakte verwendet werden, die Ninja Blocks ebenfalls herstellt. Mehrere Sphären lassen sich einbinden, um die Abdeckung zu erhöhen oder auf verschiedenen Stockwerken das Netz aufrechtzuerhalten.

Das günstigste Angebot von 199 australischen Dollar für die Sphäre und zwei Waypoints sowie eine Steckdose (rund 130 Euro) ist auf Kickstarter bereits ausverkauft, zu haben sind noch Pakete aus zwei Sphären, vier Waypoints und zwei Steckdosen, sie kosten umgerechnet rund 300 Euro. Ab Juni 2014 will Ninja Blocks die Systeme ausliefern. Bis dahin sollte auch noch Zeit sein, die nötigen Konformitätserklärungen zu beschaffen, die bei den ersten Ninja Blocks fehlten und beim deutschen Zoll Beschlagnahmungen verursachten.


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derPhiL 09. Dez 2013

wenn ich low-budget und langfristig in einem Satz lese schuettelt es sich bei mir...



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