Allseen Alliance: Auf dem Weg zur einheitlichen Vernetzung aller Geräte

Qualcomms Alljoyn, das Geräte vom Fernseher bis zum Smartphone vernetzen soll, bekommt prominente Unterstützung. Unter dem Dach der Linux Foundation gibt es ein neues Industriekonsortium, dem unter anderem HTC, LG und Panasonic angehören.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone steuert Spiel auf Smart TV.
Smartphone steuert Spiel auf Smart TV. (Bild: LG)

Das neue Gremium Allseen Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, die Funktionen zum Teilen von Medien und zur Steuerung der Geräte in einem Heimnetzwerk auf einfache Weise zu vereinheitlichen. Die Basis ist Qualcomms Software-Framework Alljoyn, das für nahezu alle verbreiteten Betriebssysteme zur Verfügung steht.

Stellenmarkt
  1. IT Senior Consultant (m/w/d) Finance Processes
    DAW SE, Ober-Ramstadt
  2. SAP Application Manager (m/w/d) Finance
    SCHOTT AG, Mainz
Detailsuche

Die Allianz will dabei mit den zahlreichen proprietären Verfahren aufräumen, welche die Hersteller unter eigenen Namen anbieten. Oft gibt es dabei beispielsweise eigene Apps, mit denen ein Smart TV nur mit einem Smartphone vom selben Hersteller gesteuert werden kann. Auch beim Streaming von Videos vom Handy zum Fernseher gibt es einen Wildwuchs an Formaten und Protokollen, die im Hintergrund aber doch auf Standards wie DLNA aufsetzen.

Aber auch weitere Geräte im Internet der Dinge soll Alljoyn vernetzen, in ihrer Ankündigung nennt die Allianz unter anderem elektronische Türschlösser und Beleuchtungssteuerung. Daher geht es nicht nur um ein Gremium der Hersteller von Unterhaltungselektronik, der Ansatz ist weiter gefasst.

Das belegt auch die Liste der Gründungsmitglieder, unter denen sich zwar auch typische Firmen wie HTC, Harman, LG und Panasonic finden. Aber auch Netzwerkausrüster wie Cisco, D-Link und TP-Link sind vertreten, ebenso wie der chinesische Mischkonzern Haier, der vor allem bei Haushaltsgeräten weltweit einen großen Marktanteil hat.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS
    14.-15. Dezember 2021, online
  2. Elastic Stack Fundamentals - Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats
    26.-28. Oktober 2021, online
  3. PostgreSQL Fundamentals
    6.-9. Dezember 2021, online
Weitere IT-Trainings

Das schon bisher als Open Source geführte Alljoyn wird nun von der Allseen Alliance verwaltet, die Mitglieder des Konsortiums können es nutzen, weiterentwickeln und die Ergebnisse untereinander teilen. Die Technik ist dabei nicht auf ein einzelnes Übertragungsverfahren beschränkt, die Art des Netzes ist egal. Schon jetzt unterstützt Alljoyn WLAN, Ethernet, Powerline und Bluetooth. Über diese Verbindungen sollen die Geräte direkt kommunizieren, Verfahren wie eigene Hotspots, die heute manche Geräte unabhängig vom bereits existierenden Heimnetz aufspannen, sollen nicht nötig sein.

Manche Mitglieder des Gremiums belassen es nicht nur bei Ankündigungen und Absichtserklärungen. Vor kurzem hatte LG angekündigt, Alljoyn in Smart TVs des Modelljahres 2014 unterstützen zu wollen. Dabei ist unter anderem vorgesehen, ein Tablet oder ein Smartphone als Eingabegerät für ein Spiel zu verwenden, welches auf dem Fernseher dargestellt wird. Auf der Messe CES, die Anfang Januar 2014 in Las Vegas stattfindet, ist mit weiteren Vorführungen zu rechnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geekbench & GFXBench
Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max

Das Apple Silicon schneidet gut ab: Der M1 Max legt sich tatsächlich mit einer Geforce RTX 3080 Mobile und den schnellsten Laptop-CPUs an.

Geekbench & GFXBench: Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max
Artikel
  1. Google: Chrome 95 entfernt FTP endgültig
    Google
    Chrome 95 entfernt FTP endgültig

    Nach mehr als zwei Jahren Arbeit ist Schluss mit dem FTP-Support in Chrome. Das Team testet auch das Ende der bisherigen User Agents.

  2. Windows 11: User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück
    Windows 11
    User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück

    Windows 11 gruppiert Instanzen einer App zusammen und streicht die Möglichkeit, sie separat anzuzeigen. Das gefällt der Community gar nicht.

  3. Microsoft: Windows 11 läuft auf uraltem Pentium 4
    Microsoft
    Windows 11 läuft auf uraltem Pentium 4

    Zwei logische Kerne und über 1 GHz: Der Pentium 4 hat alles, was Windows 11 benötigt - denn Secure Boot und TPM 2.0 lassen sich umgehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • PS5 & Xbox Series X vereinzelt bestellbar • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Finale des GP Anniversary Sales • Amazon Music 3 Monate gratis • Saturn Gutscheinheft [Werbung]
    •  /