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Google Loon: Kameras nicht mehr nach unten, sondern auf die Hülle und die Technik gerichtet
Google Loon: Kameras nicht mehr nach unten, sondern auf die Hülle und die Technik gerichtet (Bild: Google Loon/Screenshot: Golem.de)

Google Loon: Google testet Internetballons

Google Loon: Kameras nicht mehr nach unten, sondern auf die Hülle und die Technik gerichtet
Google Loon: Kameras nicht mehr nach unten, sondern auf die Hülle und die Technik gerichtet (Bild: Google Loon/Screenshot: Golem.de)

Google testet das Hüllenmaterial für schwebende WLAN-Hotspots. Über drei Monate sollen die Ballons später im Einsatz sein. In Katastrophengebieten wie auf den Philippinen könnten sie laut Google wichtige Dienste leisten. Leider ist die Technik aber noch nicht einsatzbereit.

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Funkinternet vom Ballon aus - das ist die Idee von Googles Project Loon. 100 Tage soll so ein Ballon in der Luft bleiben, dabei dreimal die Erde umrunden und Daten zur Erde funken. Ihr Einsatz soll damit deutlich länger dauern als der eines Wetterballons.

Um einen Ballon für eine so lange Zeit in der Luft zu halten, sei das Wichtigste, dass die Hülle absolut dicht sei, erklärt Pamela Desrochers, die für die Fertigung der Ballons zuständig ist. Die Hülle ist etwa 500 Quadratmeter groß - genug Fläche für kleine Löcher, die die Flugdauer verkürzen könnten.

Dem Material, aus dem die Hülle der Ballons gefertigt wird, kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Es sei extremen Bedingungen unterworfen, beschreibt Desrochers: Tagsüber erwärme die Sonne den Ballon, der sich daraufhin ausdehne. Nachts kühle er dann stark ab und ziehe sich zusammen. Um das zu überstehen, müsse die Hülle sehr elastisch sein.

Belastungstests

Sie müsse aber auch andere Belastungen aushalten, sehr starke Temperaturunterschiede etwa oder ultraviolettes Licht. Derzeit unterzieht Google das Material entsprechenden Tests. Dazu gehört auch, mehrere Modelle in Originalgröße mit Helium zu füllen. Gassensoren überwachen diese und melden, wenn das Gas austritt.

Die Ballons sollen in einer Höhe von 20 Kilometern eingesetzt werden: In dieser Höhe sind die Windgeschwindigkeiten relativ moderat. Ausgestattet sind sie mit Technik, die den Ballon zum schwebenden WLAN-Hotspot macht. Damit wird auf der Erde ein Gebiet mit einem Durchmesser von etwa 40 Kilometern abgedeckt. Mit Energie versorgt werden die Ballons durch Solarzellen.

Internet für Notstandsgebiete

Die aktuelle Situation auf den Philippinen sei ein gutes Beispiel dafür, wie sehr diese Technik benötigt werde, erklärt Google auf der Project-Loon-Seite bei Google Plus. Teile des Inselstaates sind durch den Taifun Haiyan verwüstet worden. Solch ein Ausnahmezustand sei "eine der besten möglichen Nutzungen für Loon", erklärt Google. Leider sei die Technik aber noch nicht einsatzbereit.

In einem Video sind Bilder zu sehen, die von einem Ballon im Flug aufgenommen wurden. Allerdings werde es später solche Aufnahmen nicht geben, sagt Google: Die Bilder, die eine nach unten gerichtete Kamera von der Erde aufgenommen habe, seien bei sehr frühen Testflügen entstanden. Inzwischen seien die Kameras der Testballons - ebenso wie später die der regulären - auf die Ballonhülle und die Technik gerichtet.


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Ancidels 30. Apr 2015

Lieben Dank für diese Informationen, sie sind mir sehr hilfreich gewesen. gruß, Ancidels ;)

Dwalinn 15. Nov 2013

So hand auf Herz michi5579, wie viel hast du für die Philippinen gespendet? Google...

Eheran 15. Nov 2013

Ein Innenminister ist wirklich vieeeeel zu schwer. Denk doch mal an das gigantische Ego...

Reiter auf dem... 14. Nov 2013

:D

dabbes 14. Nov 2013

oh wie böse ;-)



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