Qualcomm: Geolokalisierung mit 30 cm Genauigkeit für Kundentracking

Die Gimbal Proximity Beacons(öffnet im neuen Fenster) von Qualcomm sind kleine Bluetooth-Geräte, die in zwei Ausführungen angeboten werden. Eine Variante kann in Innenräumen genutzt werden, die andere ist für den Einsatz im Freien gedacht. Durch mehrere dieser preiswerten Geräte lassen sich iPhones und iPads auf ungefähr 30 cm genau lokalisieren.
Apple nennt die gleiche Technik iBeacon. Sie ist noch recht unbekannt, obwohl sie von Anfang an in iOS 7 eingebaut war. Anstelle allgemeiner Informationen können ortsbasiert auch sehr detaillierte Hinweise gegeben werden. Das ist möglich, weil die Funkreichweite von Bluetooth sehr gering ist. Umso kleiner können die Zonen sein, in denen die iBeacons arbeiten.
Gimbal von Qualcomm richtet sich deshalb auch vornehmlich an Händler, die Zusatzinformationen für ihre Kunden verbreiten wollen. Nach Angaben des Herstellers soll das System später auch Android-kompatibel sein.
Die Gimbal-Beacons messen 95 x 102 x 24 mm beziehungsweise 28 x 40 x 5,6 mm. Eine Softwareplattform zum Aufbereiten der Nachrichten, die an die iPhones geschickt werden, ist ebenfalls im Angebot. Die Akkulaufzeit der kleineren Version für den Inneneinsatz liegt bei mehreren Monaten, die größere Version für den Außeneinsatz soll ein bis drei Jahre mit einem Akku auskommen.
Je nach Abnahmemenge sollen die kleinen Indoor-Module pro Stück 5 US-Dollar und die größeren Outdoor-Modelle rund 10 US-Dollar kosten.
Der Anwender muss die Funktion zum Tracking in iOS beziehungsweise den Apps, die diese Funktion unterstützen, manuell aktivieren. Die Standardeinstellungen verhindern, dass er Nachrichten erhält. Die Kaufhauskette Macy's will die iBeacon-Technik in einigen Filialen testen und Apple hat sie in allen US-Filialen eingerichtet.



