Project Link: Google baut Glasfasernetze in Afrika

Google hat die Hauptstadt Ugandas mit einem 100-Kilometer-Glasfasernetzwerk ausgestattet. Weitere Millionenstädte in Entwicklungsländern könnten über Project Link angeschlossen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefonmast in Kampala
Telefonmast in Kampala (Bild: Google)

Google will in Entwicklungsländern im Rahmen von Project Link Glasfasernetze errichten. Das gab Kai Wulff, Googles Access Field Director, im Blog des Unternehmens bekannt. Der Kontinent hat fast eine Milliarde Einwohner, von denen nur 16 Prozent über einen Internetzugang verfügen.

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Project Link beginnt in Kampala, der Hauptstadt des ostafrikanischen Staats Uganda, in deren Großraum drei Millionen Menschen leben und die Internetverbindungen schlecht ausgebaut sind. Wulff: "Darum kündigen wir Project Link an, eine Initiative, um ein superschnelles Glasfasernetzwerk aufzubauen, über das alle lokalen Internet Service Provider (ISPs) schnelleres und zuverlässigeres Internet bieten können."

Google-Sprecherin Kelly Mason sagte dem Onlinemagazin Mashable, dass bereits 100 Kilometer Glasfaser in Kampala verlegt würden. Weitere Projekte in anderen Entwicklungsländern stünden noch nicht fest.

Google hatte bereits Project Loon angekündigt, bei dem ein Funknetzwerk aus Ballons errichtet wird. Die Ballons sollen in einer Höhe von 20 Kilometern eingesetzt werden: In dieser Höhe sind die Windgeschwindigkeiten relativ moderat. Ausgestattet sind sie mit Technik, die den Ballon zum schwebenden WLAN-Hotspot macht. Damit wird auf der Erde ein Gebiet mit einem Durchmesser von etwa 40 Kilometern abgedeckt. Mit Energie versorgt werden die Ballons durch Solarzellen.

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O3b Networks, ein Satellitenbetreiber, der von Google mitfinanziert wird, hatte im Juni 2013 seine ersten vier Satelliten gestartet. Auch dieses Satellitennetzwerk soll schnelle Internetanbindungen in Entwicklungsländer bringen.

Google startete 2013 zudem eine Versorgung mit Breitbandinternet über ungenutzte TV-Frequenzen für zehn Schulen im Großraum Cape Town in Südafrika. Das Netz wurde über drei Sendestationen an der Stellenbosch University in Tygerberg, Cape Town, errichtet und versorgt zehn Schulen.

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Endwickler 22. Nov 2013

Falls du nicht den Link meinst, der mit grüner Energie betrieben wird und damit wohl zu...

Eheran 21. Nov 2013

Wenn jemand ein Projekt startet, mit dem man Afrikas Wirtschaft auf vordermann bringen...

nmSteven 21. Nov 2013

Welches deutsche Unternehmen sollte denn für Infrastruktur sorgen ? Die Telekom schafft...

ArnoNymous 21. Nov 2013

in welchem dorf wohnst du?



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