Huaweis Mate 30 Pro ist mittlerweile auch in Deutschland erhältlich - allerdings ohne Google-Apps. Im Alltagstest zeigt sich, wie dramatisch sich der fehlende Play Store auswirkt.
Seit fast einem Jahr lassen sich auf vielen Android-Smartphones mit Mediatek-Chip leicht Root-Rechte erlangen. Schad-Apps nutzen diese bereits aus, dennoch gibt es kaum Hersteller, die einen Patch ausliefern. Nun will Google ihn selbst verteilen.
Google und Huawei möchten weiter zusammenarbeiten: Google hat bei der US-Regierung eine Ausnahme für das Embargo gegenüber Huawei beantragt. Die jüngsten Smartphones des chinesischen Herstellers sind ohne den Play Store und Apps wie Maps oder Youtube erschienen.
Honors neues Mittelklasse-Smartphone Honor 9X Pro kommt nach Deutschland: Im Inneren steckt ein 7-nm-SoC, es fehlen allerdings die Google-Apps. Anwendungen können sich Nutzer über Huaweis App Gallery herunterladen, was Honor versucht, als "neues Benutzererlebnis" zu verkaufen.
Google warnt: Wer ein Huawei-Smartphone ohne vorinstallierte Play-Dienste erworben hat, sollte diese Dienste nicht nachträglich installieren. Es würden Sicherheitsrisiken drohen.
Aus dem Play Store sind knapp 600 Android-Apps entfernt worden, die unerlaubte Werbeformate verwendet haben. Zudem sind für die Apps alle über Google laufenden Einnahmequellen deaktiviert worden. Auf den Geräten der Nutzer sind die Apps weiterhin vorhanden.
Microsoft Defender ATP gibt es bereits für Windows 10 und MacOS. Anscheinend möchte Microsoft aber noch weitere Betriebssysteme bedienen - darunter Linux, Android und iOS. Entsprechende Previewversionen sollen kommen.
Bei einem Netflix-Abo kommen ständig neue Inhalte dazu, dafür verschwinden andere. Netflix informiert Abonnenten darüber nur unzureichend. Hier soll die App WhatsOnFlix? aushelfen, die außerdem eine Suche nach Inhalten mit etlichen Filtermöglichkeiten bietet.
Die US-Regierung hat eine Ausnahmeerlaubnis für bestimmte Geschäfte mit dem chinesischen Smartphone-Anbieter und Netzwerk-Ausrüster Huawei erneut verlängert. Diesmal gilt der Aufschub für 45 Tage, davor waren es 90 Tage.
Android sei nur "fake-offen", echtes Crossplay ein Muss: Tim Sweeney verlangt in einer Rede größere Änderungen in der Spielebranche. Auch zu Politik und Lootboxen hat sich der Chef von Epic Games geäußert.
Möglicherweise erhalten Besitzer eines Samsung-Smartphones früher oder exklusiv Zugriff auf das Spielestreaming von Microsoft: Das könnte das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Firmen bei Project Xcloud sein. Bis dahin gibt's aber eine Client-Fassung von Forza Street.
Googles Play Store dürfte doch keine Konkurrenz bekommen: Xiaomi zufolge soll es keine Allianz geben, die einen Angriff auf den Play Store plant. Stattdessen geht es lediglich darum, dass Entwickler ihre Apps gleichzeitig bei Oppo, Vivo und Xiaomi hochladen können.
Die vier wichtigsten chinesischen Smartphone-Hersteller wollen zusammenarbeiten, um ihre eigenen App-Stores gegenüber Googles Play Store zu fördern. Huawei, Oppo, Vivo und Xiaomi sollen es Entwicklern ermöglichen, ihre Apps direkt auf alle Marktplätze hochzuladen - und so Googles Dominanz aufbrechen.
Apple hat kürzlich die neue Version der eigenen Karten-App veröffentlicht. Dabei wurde verschwiegen, dass Apple künftig keine Daten von Tomtom mehr verwendet. Apples aktuelle Karten-App soll dieses Jahr auch nach Europa kommen.
Update Der Suchkonzern rühmt sich damit, dass seine Rechenzentren klimaneutral arbeiteten und hofft im Zuge der Klimakrise, dass Unternehmen in seine Cloud-Dienste wechseln. Eine Analyse von Golem.de zeigt jedoch, dass Google noch etwas aufzuholen hat.
/48Kommentare/Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti
Mit cleveren Kartenspielen wie Card Thief hat der Berliner Mobile-Games-Macher Arnold Rauers von Tinytouchtales seine gewinnbringende Nische gefunden. Im Gespräch mit Golem.de nennt er Zahlen - und gibt konkrete Empfehlungen für andere Entwickler.
Huawei kooperiert mit Tomtom und könnte bald eine eigene Karten- und Navigations-App anbieten. Damit würde sich Huawei immer stärker in direkte Konkurrenz zu Google stellen.
Update Bei der Videostreaming-Plattform Joyn Plus+ können Probleme bei der Kündigung auftreten. Insbesondere im Zusammenspiel mit der Abobuchung als In-App-Kauf räumt der Anbieter einen Fehler ein. Wer das Abo für Joyn Plus+ beendet, kann sich derzeit nur bedingt darauf verlassen.
Sicherheitsforscher haben Schad-Apps im Play Store gefunden, die über eine Google lange bekannte Android-Sicherheitslücke und weitere Tricks Nutzer ausspionierten. Die im Oktober aktiv ausgenutzte Lücke hatte Google eineinhalb Jahre vorher selbst entdeckt.
Ob kleine Unternehmen oder große Konzerne: 2019 war wieder ein Jahr der Fehlschläge und Pleiten. Golem.de gibt einen Überblick über gescheiterte Airlines, Betrugsversuche und unterschätzte Projekte, die in diesem Jahr aufgefallen sind.
Der vollständige Zugang zu über 100 Mobile Games kostet bei Apple Arcade etwas weniger: Das Jahresabo ist für 50 statt 60 Euro erhältlich. Mit Probemonat und Gutscheinrabatt können Spieler ebenfalls Geld sparen.
BMW will künftig auch das Car Entertainment von Google unterstützen. Apples Car Play wird seit einigen Jahren angeboten, jedoch erst seit kurzem ohne Abonnement.
In begrenzter Stückzahl bringt Huawei das Mate 30 Pro in Deutschland auf den Markt. Es wird dabei ohne Googles Play Store laufen - auch die typischen Google-Apps fehlen.
Der Chip für 200-Megapixel-Fotos, für 8K-Videos und für Dolby-Vision-Aufnahmen: Der Snapdragon 865 integriert so viele Neuerungen, dass das 5G-Modem ausgelagert werden musste. Es ist dafür besonders schnell und unterstützt mmWave und Sub-6-GHz samt künstlicher Intelligenz.
Unter Android können sich Schad-Apps als legitime Apps tarnen und weitere Berechtigungen anfordern. Die Strandhogg genannte Sicherheitslücke wird bereits aktiv ausgenutzt und eignet sich beispielsweise für Banking-Trojaner. Einen Patch gibt es nicht.
Rund 175.000 Nutzer und Neugierige sollen sich die App von Stadia heruntergeladen haben. Der tatsächliche Anteil der Spieler, die den Vorzeigetitel Destiny 2 über den neue Dienst von Google nutzen, liegt zwischen 0 und 1 Prozent.
In Europa ist Huaweis Mate 30 Pro bisher nicht erhältlich gewesen - jetzt startet der chinesische Hersteller mit dem Verkauf in Spanien. Dabei dürfte es sich um einen Test handeln, ob das Smartphone auch ohne Google-Dienste genügend Interesse hervorrufen kann.
Im Play Store können sich Nutzer Apps vorschlagen lassen, idealerweise haben die Vorschläge etwas mit vergangenen Präferenzen zu tun. Googles KI-Tochter Deepmind versucht mit ihren Algorithmen, die Auswahl an Vorschlägen besser auf die Nutzer abzustimmen.
Weiterer Aufschub für Huawei: Die US-Regierung hat die Ausnahmeerlaubnis für bestimmte Geschäfte mit dem chinesischen Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster Huawei um weitere 90 Tage verlängert.
Amazon bringt kostenfreies Musikstreaming auch auf Smartphones, Tablets und Fire-TV-Geräte und tritt damit stärker in Konkurrenz zu Spotify Free. Bisher gab es die werbefinanzierte Version von Amazon Music ausschließlich für Alexa-Lautsprecher.
Zwei Monate nach dem Start von Android 10 ist immer noch komplett unklar, wie viele Nutzer die Version bereits verwenden. Grund dafür ist, dass Google seit einem halben Jahr wieder keine Zahlen zur Android-Verbreitung veröffentlicht. Damit befeuert das Unternehmen negative Vermutungen, die ihm schaden.
Google will seinen Nutzern zusammen mit der Citigroup kostenlose Girokonten mit dem Namen Google Cache anbieten. Konkurrent Apple hat in Kooperation mit Goldman Sachs bereits eigene Kreditkarten im Portfolio.
Ginlo, vormals Sims Me, sollte eine Konkurrenz zu Whatsapp sein, der gewünschte Erfolg blieb aber aus: Die Brabbler AG der GMX-Gründer Schramm, Köhnkow und Dolatre muss Insolvenz anmelden, alle Ginlo-Produkte werden eingestellt.
Wunderschöne Abenteuer in einer Fantasywelt bietet das Mobile Game Inmost, Verkehrsplanung auf mobilen Endgeräten gibt's in Mini Motorways - und mit The Swords of Ditto mehr als eine Hommage an The Legend of Zelda für unterwegs.
Nach den Galaxy-S10-Modellen kommen das Galaxy Note 10 und Note 10+: Samsung will für seine jüngsten Topmodelle bald ein Betaprogramm für Android 10 starten. Für die Galaxy-S10-Geräte soll zudem mittlerweile eine offene Beta verfügbar sein.
Das für native Programmierung mit C und C++ gedachte NDK von Android erhält künftig Langzeitsupport. Der Werkzeugkasten soll jährlich aktualisiert werden.