• IT-Karriere:
  • Services:

Tim Sweeney: Chef von Epic Games fordert offenere Spieleplattformen

Android sei nur "fake-offen", echtes Crossplay ein Muss: Tim Sweeney verlangt in einer Rede größere Änderungen in der Spielebranche. Auch zu Politik und Lootboxen hat sich der Chef von Epic Games geäußert.

Artikel veröffentlicht am ,
Tim Sweeney, Chef von Epic Games
Tim Sweeney, Chef von Epic Games (Bild: Mike Coppola/Getty Images for Samsung)

Tim Sweeney, Chef und einer der Gründer des Entwicklerstudios Epic Games, hat sich in seiner Eröffnungsrede auf der Tagung Dice Summit in Las Vegas zur Spielebranche geäußert. Unter anderem hat er dabei laut dem Magazin Venture Beat eine Abkehr von geschlossenen Ökosystemen angeregt. Die Kundschaft würde sich heute in sozialen Netzwerken wie Discord oder Tiktok zum gemeinsamen Spielen verabreden und das dann unabhängig von der Plattform machen wollen.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Hays AG, Leipzig

Tatsächlich gilt Epic Games bei derartigem Crossplay als Trendsetter: In seinem Actionspiel werden die Teilnehmer seit Herbst 2019 tatsächlich unabhängig davon, ob sie auf einem PC oder dem Smartphone antreten, über das Matchmaking zusammengeführt - entscheidend ist allein das Können. Das System wurde anfangs kritisiert, inzwischen gilt es als mehr oder weniger etabliert.

In seiner Rede hat Sweeney zudem Android als "fake-offen" bezeichnet. Für sein Unternehmen sei es inzwischen kaum noch möglich, ein Spiel wie Fortnite ohne den Google Play Store zum Kunden auszuliefern.

Sobald man versuche, ein Programm anders (gemeint ist Sideloading) zum Download anzubieten, werde der Kunde mit "furchteinflößenden" Pop-ups vor Malware und Viren erschreckt - auch wenn keine Gefahr drohe.

Sweeney fordert mehr Offenheit von den Plattform- und Betriebssystembetreibern. Der Epic-Chef hat sich zu diesem Thema schon öfter geäußert, etwa im Zusammenhang mit Univesal Windows Platform (UWP). Allerdings zieht er bei diesem Thema auch den Zorn der Community auf sich, weil er mit Exklusivangeboten in seinem Epic Games Store selbst versucht, ein geschlossenes Ökosystem aufzubauen.

Lootboxen und Pay-to-Win hat Sweeney in seiner Rede eine Absage erteilt. Er habe etwa nach der Übernahme des Entwicklerstudios Psyonix mit darauf gedrängt, dass der Verkauf entsprechender Extras im Auto-Actionspiel Rocket League eingestellt werde.

Außerdem hat sich Sweeney in der Rede zum Thema Politik in Spielen geäußert und sich speziell dazu dann auch noch mal auf Twitter erklärt. "Wenn sich ein Spiel mit Politik befasst, sollte das aus dem Herzen der Kreativen kommen und nicht von Marketingabteilungen, die versuchen, aus einem kontroversen Thema künstlich Kapital zu schlagen", schreibt Sweeney.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Overcooked! 2 für 11,50€, The Survivalists für 18,74€, Worms Armageddon für 7,50€)
  2. (u. a. Mega-Man 11 für 11,99€, Lost Planet 3 für 3,99€, Barotrauma für 11€)
  3. 33,99€

Aki-San 19. Feb 2020

Alle. :)

Dwalinn 14. Feb 2020

------------------------------------------------------------------------------- Ist es...

Anonymer Nutzer 14. Feb 2020

redet von frei, macht aber selber alles exklusiv und hat nicht mal einen linux client...

SalamanderMan 13. Feb 2020

Genau das habe ich mir beim durchlesen auch gedacht...

Hotohori 13. Feb 2020

Gerade das MMORPG Genre hat viele unschöne Dinge erfunden, die die letzten Jahre immer...


Folgen Sie uns
       


Monkey Island - Titelmusik aller Versionen

Wir haben alle Varianten der Titelmusik im Video zusammengestellt - plus Bonusversion.

Monkey Island - Titelmusik aller Versionen Video aufrufen
Moodle: Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang
Moodle
Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang

Eine übermäßig große Datenbank und schlecht optimierte Abfragen in Moodle führten zu Ausfällen in der Online-Lernsoftware.
Eine Recherche von Hanno Böck


    Donald Trump: Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre
    Donald Trump
    Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre

    Die IT-Konzerne gehen wie in einer konzertierten Aktion gegen Donald Trump und dessen Anhänger vor. Ist das vertretbar oder ein gefährlicher Präzedenzfall?
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Reaktion auf Kapitol-Sturm Youtube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche
    2. US-Wahlen Facebook erwägt dauerhafte Sperre Trumps
    3. Social Media Amazon schaltet Parler die Server ab

    20 Jahre Wikipedia: Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt
    20 Jahre Wikipedia
    Verlässliches Wissen rettet noch nicht die Welt

    Noch nie war es so einfach, per Wikipedia an enzyklopädisches Wissen zu gelangen. Doch scheint es viele Menschen gar nicht mehr zu interessieren.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Desktop-Version Wikipedia überarbeitet "klobiges" Design

      •  /