• IT-Karriere:
  • Services:

Konkurrenz zu Spotify Free: Amazons kostenfreies Musikstreaming mit Werbung

Amazon bringt kostenfreies Musikstreaming auch auf Smartphones, Tablets und Fire-TV-Geräte und tritt damit stärker in Konkurrenz zu Spotify Free. Bisher gab es die werbefinanzierte Version von Amazon Music ausschließlich für Alexa-Lautsprecher.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon Music als werbefinanzierter Dienst für alle Plattformen
Amazon Music als werbefinanzierter Dienst für alle Plattformen (Bild: Gabe Ginsberg/Getty Images for LARAS)

Amazon erweitert seinen Musikstreamingdienst und bietet die kostenlose, werbefinanzierte Variante des Musikstreamings für weitere Geräte an. Der kostenfreie und werbefinanzierte Musikstreamingdienst steht in der Amazon-Music-App für Android, iOS sowie Fire TV zur Verfügung. Außerdem ist der Zugriff auf die kostenlos nutzbaren Playlisten über einen Browser möglich. Bereits seit August 2019 gibt es Amazon Music in der werbefinanzierten Variante bereits für Alexa-Lautsprecher. Durch den Start des neuen Angebots bietet Amazon ingesamt vier unterschiedliche Varianten seines Musikstreamingdienstes an.

Stellenmarkt
  1. REALIZER GmbH, Bielefeld
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede

Eine eigene Bezeichnung hat die werbefinanzierte Variante von Amazon Music weiterhin nicht. Sie bietet Zugriff auf eine Auswahl an Playlisten und Radiosender von Amazon Music, ohne dass der Kunde dafür ein Abo abschließen muss. Lediglich ein Amazon-Konto wird benötigt.

Anders als bei Spotify Free erhält der Nutzer des kostenfreien Amazon Music keinen Zugriff auf das gesamte Songsortiment. Stattdessen stehen verschiedene Playlisten oder Radiosender bereit, deren Inhalte von Amazon ausgewählt werden. Der Nutzer kann sich etwa Songs eines bestimmten Genres, Künstlers oder einer bestimmten Zeit anhören. Wie viele Songs beim werbefinanzierten Dienst enthalten sind, gibt Amazon weiterhin nicht an.

Spotify Free ist etwas anders

Nutzer von Spotify Free haben zwar werbefinanzierten Zugriff auf alle Songs im Katalog, der Großteil der Inhalte ist aber nur über vorgegebene Playlisten in der Zufallswiedergabe verfügbar. In einigen wenigen von Spotify gepflegten Playlisten ist ein Abspielen ohne verpflichtende Zufallswiedergabe möglich. Seit diesem Monat kann Spotify Free auch mit Sonos-Lautsprechern verwendet werden. Als weitere Konkurrenz gibt es Deezer Free. Auch dort können Nutzer auf den gesamten Katalog zugreifen und erhalten dafür Werbeeinblendungen. Playlisten lassen sich nur mittels Zufallswiedergabe abspielen.

Bei Amazons werbefinanziertem Dienst gibt es immer wieder nach einigen Songs für mehrere Sekunden Werbeblöcke. Länge und Anzahl der Werbung sollen abhängig von der Nutzung des Kunden sein.

Drei kostenpflichtige Varianten von Amazon Music

Von Amazon Music stehen drei kostenpflichtige Varianten zur Verfügung. Zum Amazon-Prime-Abo gehört Prime Music, Abokunden haben darüber werbefreien Zugriff auf etwa zwei Millionen Songtitel. Prime Music kann nicht einzeln gebucht werden, sondern ist nur über das Prime-Abo verfügbar, das für 7,99 Euro monatlich oder eine Jahresgebühr von 69 Euro abgeschlossen werden kann.

Zudem gibt es Amazon Music Unlimited mit mehr als 50 Millionen Titeln. Der Umfang entspricht damit grob dem, was Spotify, Apple Music, Google Play Musik, Youtube Music, Deezer und Co. anbieten. In Amazons Musikkatalog fehlen meist Hörbücher, die es bei konkurrierenden Anbietern gibt. Der Grund ist, dass Amazon mit Audible ein spezielles Hörbuch-Abonnement anbieten, das die anderen Anbieter nicht parallel im Sortiment haben.

Amazon Music Unlimited kostet regulär 9,99 Euro im Monat, also so viel wie die konkurrierenden Dienste. Auch die Family-Option ist mit 14,99 Euro monatlich so teuer wie bei der Konkurrenz. Prime-Abonnenten erhalten Music Unlimited vergünstigt für 7,99 Euro im Monat, das Family-Abo gibt es als Jahresabo für 149 Euro. Zudem steht das spezielle Echo-Abo für monatlich 3,99 Euro bereit. Damit kann der Inhalt von Music Unlimited nur auf einem einzigen Echo-Lautsprecher abgespielt werden - und auch nur auf den Alexa-Lautsprechern von Amazon. Dieses Abo gibt es nicht für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

Amazon Music HD mit besserer Klangqualität

Seit Mitte September 2019 gibt es zudem Amazon Music HD als Variante mit besserer Klangqualität. Diese ist teurer als das normale Amazon-Music-Unlimited-Abo, dafür gibt es die Inhalte in besserer Klangqualität. Standardmäßig erhalten Kunden von Amazon Music eine Bitrate von 320 KBit/s, bei Buchung der HD-Variante steigt diese auf bis zu 3,7 MBit/s.

Amazon Music HD kostet regulär monatlich 14,99 Euro, Prime-Kunden erhalten das Monatsabo zum Preis von 12,99 Euro. Der Family-Tarif kostet 19,99 Euro im Monat. Das HD-Abo kostet also jeweils fünf Euro mehr als das normale Abo von Amazon Music Unlimited.

Auch interessant:

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

heikom36 20. Nov 2019 / Themenstart

Mal eingeworfen wegen Geräuschkulisse. Am Rechner lasse ich oft minimiert das TV...

heikom36 20. Nov 2019 / Themenstart

...Da denke ich zB an den Market auf Android zurück, wo man einige sonst kostenpflichtige...

Herr Unterfahren 19. Nov 2019 / Themenstart

Die dienen doch nur dazu, die von der Musikindustrie gewünschten Titel nach oben zu...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

    •  /