Unerlaubte Werbeformate: Google entfernt fast 600 Apps aus dem Play Store

Aus dem Play Store sind knapp 600 Android-Apps entfernt worden, die unerlaubte Werbeformate verwendet haben. Zudem sind für die Apps alle über Google laufenden Einnahmequellen deaktiviert worden. Auf den Geräten der Nutzer sind die Apps weiterhin vorhanden.

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Reinigungsaktion im Play Store
Reinigungsaktion im Play Store (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Reinigungsaktion im Play Store: Google hat nach eigenen Angaben knapp 600 Android-Apps entfernt. Alle diese Apps sollen unerlaubte Werbeformate verwendet und damit gegen die Play-Store-Richtlinien verstoßen haben. Google erklärte nicht, warum die Apps überhaupt im Play Store veröffentlicht worden seien, obwohl sie sich nicht an das geltende Regelwerk hielten.

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Zu den unerlaubten Werbeformaten gehören einige, die außerhalb der eigentlichen Android-App erscheinen. So kann etwa eine Vollbildwerbung aufgerufen werden, wenn der Nutzer die Telefon-App öffnet und jemanden anrufen will. Auch nach dem Entsperren eines Android-Smartphones kann plötzlich Werbung auftauchen. Das alles stört die Nutzung eines Smartphones erheblich, daher sind diese Werbeformen in Android-Apps verboten.

Die nun entfernten Apps waren besonders stark verbreitet. Google erklärte Buzzfeed News, dass diese Apps mehr als 4,5 Milliarden Installationen vorzuweisen gehabt hätten. Die Hauptzielgruppe sollen englischsprachige Anwender gewesen sein. Bei den Apps soll es sich um Dienstprogramme und Spiele gehandelt haben. Nähere Angaben dazu machte Google nicht.

Alles Apps von Cheetah Mobile entfernt

Nach Informationen von Buzzfeed News wurden etwa 45 Apps des chinesischen Anbieters Cheetah Mobile aus dem Play Store entfernt. Das börsennotierte chinesische Unternehmen soll bereits im November 2018 in einen Betrug mit Werbemaßnahmen verwickelt gewesen sein. Google entfernte daraufhin einen Monat später eine Android-App des Unternehmens aus dem Play Store, alle übrigen Apps des Anbieters waren weiterhin verfügbar.

Google gibt an, dass für alle der fast 600 entfernten Apps auch der Zugriff auf Google AdMob sowie Google Ad Manager unterbunden worden sei, damit die betreffenden Produkte darüber nicht weiter Geld verdienen könnten. Denn die Apps sind weiterhin auf den Geräten der Nutzer vorhanden.

Damit Anbieter keine neuen Wege finden, solche Werbeformen in Android-Apps unterzubringen, will Google diese weiterhin sehr genau beobachten und mit Hilfe neuer Werkzeuge die frühzeitige Erkennung verbessern.

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TW1920 24. Feb 2020

Was aber Schwachsinn ist: Dass die App unter anderem Namen neu eingereicht werden muss...

VigarLunaris 22. Feb 2020

Bei dem Thema ist Google schnell. Was nicht so gebaut ist, das Sie ihre angezeigte...


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