App-Entwicklung: Google startet Langzeitsupport für Android-NDK
Mit Hilfe des Native Development Kit (NDK) von Android lassen sich native Anwendungen in C und C++ schreiben, anstatt des sonst üblichen Java. Bisher erscheint das NDK etwa vierteljährlich, aber mit der kommenden Version 21 wollen die Entwickler von Google erstmals Langzeitunterstützung (LTS) für das NDK anbieten.
Laut der Ankündigung im Android-Developers-Blog(öffnet im neuen Fenster) planen die Entwickler von Google demnach künftig einmal im Jahr eine LTS-Version des NDK anzubieten. Die Zwischenversionen sollen aber weiter als eine Art Rolling-Release im gewohnten Rhythmus erscheinen.
Laut dem NDK-Wiki auf der Code-Hosting-Plattform Github(öffnet im neuen Fenster) wollen die Entwickler mit den LTS-Versionen künftig mehr Zeit auf das Beheben von Fehlern verwenden. Hauptaugenmerk liegt hier auf Abstürzen der Compiler-Werkzeuge, Sicherheitslücken im NDK oder dem erzeugten Code, auf Kompatibilitätsproblemen zu Bibliotheken wie OpenSSL oder Curl sowie ernsthaften Leistungsproblemen. Neue Funktionen sollen im Zeitraum der Pflege nicht hinzukommen.
Neuerungen in Version 21
Als Neuerung für das NDK 21 plant Google unter anderem die Fortify-Erweiterungen der Standardbibliothek automatisch zu aktivieren. Damit sollen bestimmte Fehler und mögliche Sicherheitslücken schon beim Kompilieren entdeckt werden können.
Darüber hinaus müssen Android-Apps, die über den Play Store verteilt werden, immer die 64-Bit-ARM-Architektur unterstützen, was natürlich auch für NDK-Apps gilt. Standardmäßig produzieren die NDK-Werkzeuge nun auch NEON-Code für ARM. Wie üblich enthält die Veröffentlichung auch Updates für die LLVM-Bestandteile wie Clang, Lld oder Libc++. Weitere Details liefert der Blogeintrag von Google.
- Anzeige Hier geht es zu C++: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



