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Mobile-Games-Auslese: Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs

Wunderschöne Abenteuer in einer Fantasywelt bietet das Mobile Game Inmost, Verkehrsplanung auf mobilen Endgeräten gibt's in Mini Motorways - und mit The Swords of Ditto mehr als eine Hommage an The Legend of Zelda für unterwegs.

Artikel von Rainer Sigl veröffentlicht am
Artwork von Inmost
Artwork von Inmost (Bild: Hidden Layer Games)

Mit Apple Arcade (Test auf Golem.de) hat sich auf Smartphones und Tablets ein finanzstarker Aboservice etabliert, der das Problem der Mobile-Games-Welt elegant und selbstbewusst vom Tisch fegt: Statt sich als Kunde mühsam durch Tausende, zum Großteil schlechte und überdies mit fiesen Free-to-Play-Tricks ausgestattete Klone der immergleichen Games wühlen zu müssen, hat man als Arcade-Abonnent die streng limitierte Wahl zwischen knapp 100 Spielen, die sorgfältig kuratiert und clever zusammengestellt werden.

Inhalt:
  1. Mobile-Games-Auslese: Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. The Sword of Ditto und Mini Motorways
  3. Starbeard und Traitors Empire

Wer sich als iOS-Nutzer schon bisher nicht scheute, Geld für seine Unterhaltung unterwegs auszugeben, macht mit dem neuen Service nichts falsch: Zum Preis eines Cappuccinos (rund 5 Euro/Monat) hat man die Wahl aus Spielen, die beinahe jedes für sich in dieser monatlichen Auswahl ihre Berechtigung hätten - wir haben uns auf zwei besonders gelungene beschränkt.

Google ist mit seinem vergleichbaren Modell Google Play Pass hierzulande noch nicht am Start. Allerdings wird es wohl schwierig, mit der Qualität des "Originals" von Apple mitzuhalten.

Eine weitere Neuigkeit: Eine der erfolgreichsten Konsolen- und PC-Spielemarken ist nun auch eine der erfolgreichsten Spielemarken auf mobilen Geräten: Über 100 Millionen Downloads in der ersten Woche haben Call of Duty Mobile (Angespielt auf Golem.de) zum neuen Actionkönig auf iOS und Android gemacht. Wer sich abseits dieser digitalen Schießbude beschäftigen will, sollte einen Blick auf die folgenden Mobile-Perlen werfen.

Inmost: Melancholisch schöne Pixelkunst

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Pixelgrafik ist längst nicht mehr nur Notlösung für Indiestudios, die sich keine richtige Grafik leisten können. Einen weiteren Beweis dafür tritt das zauberhaft atmosphärische Action-Adventure Inmost an. Optisch zitiert es die monochrome Ästhetik der Game-Boy-Ära, bei näherem Hinsehen offenbart sich aber ein Reichtum an Animation, Details und Nuance, den die historischen Vorbilder niemals aufzuweisen hatten.

In der Gestalt von drei unterschiedlichen Figuren läuft, springt und kämpft man sich durch eine gruselige, geheimnisvoll melancholische Welt und kommt nach und nach dem Mysterium auf die Spur, wie hier alles narrativ zusammenhängt.

Inmost ist zu gleichen Teilen Plattformer und atmosphärisch erzähltes Adventure, das durchaus emotional anrührt. Das schicke monochrome Spiel gehört zu jenen Titeln, die erst vor kurzem in die Apple Arcade aufgenommen wurden; eine Veröffentlichung auf Steam ist nach wie vor in diesem Jahr angekündigt.

Mit lediglich vier Stunden Spielzeit - in denen man allerdings großartig unterhalten wird - ist Inmost übrigens ein gutes Argument gegen die von Google Play Pass vertretene Vergütungspraxis, Entwickler im Abomodell nach gespielter Zeit auszuzahlen. Ein kurzes, eindrückliches Spiel sollte gegenüber absichtlich endlosen Grindspiralen nicht benachteiligt werden.

Erhältlich für iOS ab 13; Apple Arcade.

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The Sword of Ditto und Mini Motorways 
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Bembelzischer 02. Nov 2019

Genau! Flattr wars.

LH 31. Okt 2019

Das ist kein automatismus. Ein Spiel kann für einen kleinen Kreis sein Geld wert sein...

Dai 31. Okt 2019

Kann ich derzeit auch empfehlen, tolles Geschicklichkeitsspiel mit ausgezeichneter...

blaub4r 31. Okt 2019

Was ist wenn das Abo mal vorbei ist ? Kann ich dann spiele separat kaufen ? Kann ich die...


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