Richard Yu: Huaweis erste Wahl bleibt Google

In einem Interview bekräftigt Huaweis Smartphone-Chef Richard Yu, dass er am liebsten weiter mit Google zusammenarbeiten würde.

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Richard Yu mit dem neuen Mate 30 Pro
Richard Yu mit dem neuen Mate 30 Pro (Bild: Christof Stache/AFP via Getty Images)

Der CEO von Huaweis Consumer Business Group Richard Yu hat sich in einem Interview mit Wired zur Zukunft der Huawei Mobile Services (HMS), Google und der Smartphone-Entwicklung des Unternehmens geäußert. Dabei hat Yu überraschend deutlich gesagt, dass er lieber wieder Google auf den Huawei-Smartphones sehen würde.

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"Die Google-Dienste und der Play Store sind für uns die erste Wahl, die Huawei Mobile Services sollen mehr Auswahl bieten", sagt Yu in dem Interview. "Bei Huawei hoffen wir, dass wir weiter mit Google zusammenarbeiten können. [...] Ich hoffe, dass Google uns eine Lizenz geben darf."

Google hatte wie andere US-Unternehmen bei der US-Regierung erneut um eine Lizenz gebeten, mit Huawei Handel treiben zu dürfen. Ob Google diese bekommt, ist angesichts des immer noch schwelenden Handelskonflikts zwischen den USA und China fraglich.

Huawei Mobile Services noch verbesserungswürdig

Yi sieht bei Huaweis Ersatz für die Google-Dienste, den Huawei Mobile Services (HMS), noch Verbesserungsbedarf. "Die Huawei Mobile Services und die App Gallery wurden sehr schnell entwickelt, und es wird besser. Es gibt mehr und mehr beliebte Apps in der App Gallery, aber es gibt Lücken", erklärt Yu.

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"Im Laufe der Zeit können diese Lücken gefüllt werden, aber wir werden ein oder zwei Jahre benötigen", sagt der Huawei-Manager. Außerhalb Chinas, wo die Google-Apps seit Jahren nicht zum Einsatz kommen, dürfte das für Huawei zum Problem werden: Nutzer in Europa beispielsweise sind die Auswahl von Googles Play Store gewöhnt, die sie auf den aktuellen Geräten der Mate-30- und P40-Serie nicht mehr haben.

Bei den Smartphones werden die Kameras Yu zufolge noch zwei Jahre lang eines der hauptsächlichen Entwicklungsgebiete sein. Bis faltbare Smartphones auf dem gleichen Preislevel wie die aktuellen Topgeräte angekommen sind, wird es dem Manager zufolge noch ein bis zwei Jahre dauern.

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