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Joyn Plus+: Probleme bei der Kündigung

Bei der Videostreaming-Plattform Joyn Plus+ können Probleme bei der Kündigung auftreten. Insbesondere im Zusammenspiel mit der Abobuchung als In-App-Kauf räumt der Anbieter einen Fehler ein. Wer das Abo für Joyn Plus+ beendet, kann sich derzeit nur bedingt darauf verlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Probleme bei der Beendigung des Abos von Joyn Plus+
Probleme bei der Beendigung des Abos von Joyn Plus+ (Bild: Noam Galai/Getty Images for Techcrunch)

Wer derzeit das Abo Joyn Plus+ von ProSiebenSat.1 beendet, muss sich auf mögliche Probleme einstellen. Das Online-Magazin Teltarif berichtet, dass ein beendetes Abo einfach weitergelaufen ist. Der Kundendienst von Joyn hat technische Probleme eingeräumt. Wie viele Kunden davon betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt.

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Nach den derzeit vorliegenden Informationen können die Probleme auftreten, wenn ein Abo für Joyn Plus+ über die Joyn-App als In-App-Kauf getätigt wird. Das Magazin hat den Probezeitraum von 30 Tagen gebucht und wollte das Abo nicht verlängern. Innerhalb des Play Stores wurde das Abo fristgerecht gekündigt und war dort auch nicht mehr aufgeführt. Allerdings konnte Teltarif nach Aboende auf die Inhalte von Joyn Plus+ zugreifen und meldete sich beim Kundendienst des Anbieters.

Der Joyn-Kundendienst gab an, dass keine Kündigung des Abos eingegangen sei. Der Kunde sollte zur Überprüfung des Vorgangs die Bestellnummer beginnend mit der Buchstabenfolge GPA mitteilen. Allerdings befand sich eine solche Nummer nicht in der E-Mail, die der Kunde nach der Buchung des Abos erhalten hatte, so das Magazin. Eine Abobuchung werde im Play Store nur dann vermerkt, wenn auch eine Zahlung getätigt werde. Da das Abo aber im Rahmen des kostenlosen Probezeitraums gekündigt wurde, gab es keine Transaktion.

Schwierige Beweislast

Daher hatte das Magazin als Kunde das Problem, die Daten vorlegen zu können, die Joyn zur Überprüfung verlangte. Der Kundendienst sah sich nicht in der Lage, das Abo jetzt anhand der genannten E-Mail-Adresse zu beenden. Das Magazin fragte erneut beim Kundendienst nach und erfuhr dabei, dass es ein technisches Problem bei den Abos gebe, das auch andere Konten betreffen würde. Nähere Angaben wurden dazu nicht gemacht.

Wer also ein Abo von Joyn Plus+ als In-App-Kauf getätigt und wieder gekündigt hat, sollte sehr genau darauf achten, ob die Kündigung tatsächlich erfolgt ist. Ein Blick in die Aboverwaltung des Play Stores genügt dabei nicht. Der Nutzer sollte prüfen, ob er weiterhin auf die Inhalte von Joyn Plus+ zugreifen kann, obwohl das Abo bereits beendet wurde.

Ist das der Fall, bleibt Kunden derzeit nur der Weg über den Joyn-Kundendienst, um den Fehler dort zu reklamieren. Im aktuellen Fall ist noch unklar, ob die monatliche Abogebühr noch vom Play-Store-Konto abgebucht wird. Dann ist die Frage, wie Joyn die Abbuchung für ein inaktives Konto begründen will. Falls es zur Abbuchung kommt, erhofft sich das Magazin eine unkomplizierte Erstattung, weil das Abo fristgerecht gekündigt wurde.

Nachtrag vom 24. Januar 2020

Die Probleme bei der Kündigung gehen auf technische Fehler zurück, wie Joyn bestätigte. Der Anbieter verspricht, dass betroffene Kunden bei Bedarf ihr Geld automatisch zurückerhalten sollen, falls eine fristgerechte Kündigung nicht umgesetzt und fälschlicherweise Abogebühren abgebucht wurden. Joyn arbeite daran, den Fehler zu korrigieren.

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Clown 20. Jan 2020 / Themenstart

Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat das Kartellamt nicht grundsätzlich einem...

konglumerat 14. Jan 2020 / Themenstart

witzig fände ich das nicht ...

konglumerat 14. Jan 2020 / Themenstart

naja, das hat man nun vom playstore, zum glück habe ich darüber noch nie was erstanden...

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