Das technische Leitungsgremium von Io.js hat beschlossen, der unabhängigen Node Foundation beizutreten. Als Grundlage für eine künftige Veröffentlichung wird wahrscheinlich ein Konvergenz-Repository genutzt, das beide Quellcodebasen zu einem neuen Node.js vereint.
Die Programmiersprache Wolfram - auch Mathematica genannt - kann jetzt Bildinhalte erkennen: Über ein Web-Interface demonstriert Stephen Wolfram die Fähigkeiten des Algorithmus. Stellenweise sind die Ergebnisse noch recht ungenau - aber auf eine durchaus logische Art.
Update Ein Fehler im Diskettentreiber von QEMU kann in verschiedenen Virtualisierungslösungen zu einer Sicherheitslücke führen. Sie lässt sich selbst dann ausnutzen, wenn überhaupt kein virtuelles Diskettenlaufwerk genutzt wird.
Chill Hub ist ein Kühlschrank mit USB-Anschlüssen und einem WLAN-Modul. Gesteuert wird das Gerät von GE mit einer speziellen Erweiterungsplatine sowie einem Raspberry Pi 2, auf dem Snappy Ubuntu Core läuft.
Microsoft hat Windows auf das Raspberry Pi 2 gebracht. Linux-Fans müssen sich allerdings keine Sorgen machen. Denn Microsoft hat alles getan, um den typischen Pi-Nutzer abzuschrecken, wie unser erster Test zeigt.
UpdateBuild 2015 Microsoft unterstützt stärker die plattformübergreifende Entwicklung von Anwendungen. Visual Studio Code ist ein kostenloser Editor, der unter Windows, Linux und OS X als native Anwendung funktioniert.
Update Debian 8 alias Jessie ist erschienen - mit zahlreichen aktuellen Softwarepaketen. Der Umstieg vom Vorgänger Wheezy dürfte aber vor allem wegen Systemd nicht für alle infrage kommen.
Amazon ist wieder einmal in der Verlustzone, denn die Ausgaben waren fast so hoch wie der Umsatz. Doch zum ersten Mal seit fast zehn Jahren verrät der Konzern Geschäftszahlen zu den Amazon Web Services.
Google will Dart für das gesamte Web bereitstellen. Dazu sollen der Compiler zu Javascript und die Integration der beiden Sprachen vorangetrieben werden. Native Unterstützung im Chrome-Browser durch eine virtuelle Maschine soll es nicht geben.
Das Schreiben von Treibern für Windows 10 soll noch einfacher werden. Dazu hat Microsoft seinen Abstraktionscode, die sogenannten Driver Frameworks, frei auf Github veröffentlicht. Zudem gibt es sehr viel Beispiel-Code.
Aus 66 Raspberry Pis haben drei Techniker des britischen GCHQ einen Cluster gebaut und ihn Bramble genannt - die Dornenhecke. Damit sollen Schüler und Studenten für technische Studiengänge inspiriert werden.
Der Mailanbieter Mail.de unterstützt ein neues Verfahren, um PGP-Schlüssel im Domain Name System abzulegen. Praktisch nutzen lässt es sich aber noch nicht - und es gibt Zweifel, wie sinnvoll der neue Standard ist.
Der KDE-Entwickler David Edmundson zeigt, dass sich sehr hohe Auflösungen mit aktueller Technik von dem Team relativ einfach umsetzen lassen. Das könnte aber auch zu ungewollten Inkonsistenzen der Oberfläche führen.
Oft sprechen Entwickler der Open-Source-Community und Nutzer der Software vom "Wir". Dieses Gemeinschaftsgefühl bewirkt, wenn nötig, einen starken Auftritt, wie die Anwältin Karen Sandler bestätigt. Oft konkurrieren aber viele Interessen, wodurch das Wir zerrissen werden kann.
Wer den Filehoster Box nutzt, kann künftig kostenpflichtig einen privaten Schlüssel beantragen, zu dem nur er Zugriff hat. Der Zugang zu damit verschlüsselten Dateien bleibt selbst Box verwehrt.
Gemeinsam mit anderen Firmen will Joyent Node.js künftig in einer unabhängigen Stiftung verwalten. Dabei berät die Linux-Foundation. Ob dies zu einer Einigung mit dem Community-Fork Io.js führt, ist aber noch offen.
Die aktuelle Version des Qt-Ports von LXDE nutzt einige Bibliotheken der KDE Frameworks 5 und setzt voll auf Qt 5. Das Desktop-Projekt hat aber noch Probleme mit den Basisbibliotheken.
Mit der aktuellen Plasma-Version von KDE wird die Design-Sprache Breeze dominierend. Zudem hat das Team weiter Software portiert, weitere hilfreiche Kleinigkeiten umgesetzt und sogar eine Anwendung aus Kubuntu integriert.
Amazon hat in aller Stille Annapurna Labs übernommen. Das unter Geheimhaltung operierende Startup entwickelt ARM-basierte Prozessoren, die in NAS-Systemen und Storage-Servern laufen.
Wie geplant steht die erste Version von Io.js bereit. Der Node.js-Fork ist zu NPM kompatibel und unterstützt neue Funktionen aus Ecmascript 6. Völlig stabil ist diese Community-Software aber noch nicht.
Während es 2014 immer wieder kontroverse Diskussionen um Debian, Systemd und Limux gegeben hat, haben andere erfolgreich umgebaut und setzen nun auf neue Technik. Und ein kleines Unternehmen hat mit viel Unterstützung eine alte Idee salonfähig gemacht.
Ports auf Qt5 und die Frameworks 5 der KDE-Anwendungen sind erstmals verfügbar. Gemeinsam mit Verbesserungen zu Programmen der 4er-Reihe bietet das Team die Sammlung nun unter einem neuen Versionsschema an.
Wiredtiger ist ein hoch skalierbarer Datenspeicher, der etwa in Amazons Web Services eingesetzt wird. MongoDB übernimmt nun diese Technik zweier Berkeley-DB-Architekten.
Neue Techniken für die Einbindung von Web-Inhalten, vollen WinRT-Support und viele Verbesserungen an den Grafik-Komponenten bietet die Veröffentlichung von Qt 5.4. Außerdem gibt es eine neue Lizenz und neue Möglichkeiten für kommerzielle Kunden.
Der Führungsstil des Node.js-Sponsors Joyent ist wohl zu autoritär. Führende Community-Mitglieder wollen die Entwicklung in dem Fork Io.js künftig selbst übernehmen.
Die Portierungsarbeiten der PIM-Komponenten auf die KDE Frameworks 5 und Qt5 schreiten gut voran, wie Aaron Seigo berichtet. Zeitpläne zur Veröffentlichung der Bibliotheken, Kontact 5 und einem neu erstellten Akonadi sollen folgen.
Die Node.js-Bibliothek für Input-/Output-Operationen Libuv ist nach vier Jahren endlich stabil. Der Code zur Event-basierten Programmierung wird auch in vielen anderen freien Projekten verwendet und eigenständig entwickelt.
Beim Kleinrechner Edison macht Intel vieles richtig. Das erspart uns in einem neuen Bastelprojekt graue Haare. Ein großer Kritikpunkt bleibt allerdings.
Ein populäres jQuery-Plugin liefert Code mit einer Cross-Site-Scripting-Lücke aus. Der verwundbare Code stammt ursprünglich von einem Beispielskript für Captchas, das auf sehr vielen Webseiten zu finden ist.
In der Beta von Red Hats Container-Betriebssystem Atmoic Host kann die Docker-Verwaltung Kubernetes verwendet werden. Das System steht nun auch in Cloud-Diensten bereit.
Bereits mehr als doppelt so viel wie notwendig hat ein Kickstarter-Projekt für ein Microcontroller-Board in der Größe eines USB-Sticks eingespielt. Darauf läuft standardmäßig ein Javascript-Interpreter.
Wie Licht verdreht wird: Wiener Forscher schaffen bei der Informationsübertragung per Licht einen zusätzlichen Kanal, indem sie den Wellen räumliche Muster einprägen. Das könnte es Geheimdiensten erschweren, mitzuhören.
Mit dem Sprung auf Version 3.0 sollen die Versionen jQuery und jQuery Compat die bisherigen 1er- und 2er-Entwicklungszweige ersetzen. Damit soll das Verhalten der APIs besser berücksichtigt werden.
Der Node.js-Sponsor Joyent veröffentlicht den Code zu seiner Cloud-Technologie. Diese nutzt Solaris-Techniken wie die Zones-Container und bietet damit Alternativen zu Openstack und Docker.
Google hat Amazon im Cloud-Geschäft den Kampf angesagt: Nicht nur jede Menge neue Produkte, vor allem auch deutlich niedrigere Preise sollen Googles Angebot für große und kleine Geschäftskunden attraktiver machen.
Die Containerverwaltung Docker steht nun auch in Googles Cloud Platform bereit. Zudem erweitert das Unternehmen die Möglichkeiten der App Engine und bietet Peering mit dem Google-Netz für Kunden an.
Amazons Investitionen in Rechenzentren, Versandhäuser und eigene Elektronikprodukte führt das Unternehmen bislang immer tiefer in die Verlustzone. Doch im aktuellen Berichtszeitraum erreicht Amazon einen neuen Höchstwert.
Amazon hat die Eröffnung eines neuen Rechenzentrums für Amazon Web Services in Frankfurt bestätigt. Über den Bau ist bereits spekuliert worden, aber Amazon hat dazu bisher keine Auskunft gegeben.
Mit einem neuen Dienst erlaubt Amazon seinen Kunden der Web Services auf ein bestehendes Active Directory zuzugreifen. Mit Hilfe von Samba kann der Dienst auch direkt in der Cloud gestartet werden.
In einem Interview erklärt der Entwickler Thomas Voß technische Unterschiede zwischen Wayland und Mir. Er lässt sich aber auch zu der Aussage hinreißen, dass Mir relevanter als Wayland werden wird.
Der freie VLC-Player wird unter Linux den Displayserver Wayland unterstützen. Der Code dazu stammt von Rémi Denis-Courmont und erlaubt die Verwendung von OpenGL und OpenGL ES unter Wayland. Auch der Port auf Qt 5 schreitet voran.
Das KDE-Team bringt mit Plasma 5.1 einige oft verwendete Widgets zurück und bietet per Mausklick Alternativen dazu an. Das Design der Oberfläche ist nun einfacher zu ändern, auch Qt4-Anwendungen bekommen das neue Aussehen. Zudem unterstützt die Fensterverwaltung nun die Verwendung unter Wayland.
Das auf Qt5 aufbauende Unity 8 soll erst mit Ubuntu 16.04 Standard werden, bestätigt der neue Desktop-Chef. Bis dahin werden alte und neue Version parallel entwickelt, der neue Desktop steht zum Testen bereit.
Selbstoptimierung ist auch über Hirnströme möglich, beweist der Sportschütze Sebastiano Galazzo. Weitere Anwendungen des EEG demonstriert er mit einem mit Qt geschriebenen Spiel. Die Technik soll Open Source sein und auf Android und iOS portiert werden können.
Qtwebchannel ermöglicht C++-Anwendungen die Kommunikation mit Javascript-Clients, die Objekte wiederverwenden können. Dank Websockets kann das Projekt theoretisch auf Sprachen wie Python oder Ruby erweitert werden.
Das Qt-Geschäft und Digia sind sehr verschieden. Die Neuausrichtung im Qt-Unternehmen und die enge Zusammenführung von freier und kommerzieller Variante sollen das Framework mit seinem großen und differenzierten Ökosystem aber deutlich stärken, sagt Chefentwickler Lars Knoll.
Um erfolgreich zu bleiben, müsse sich das Qt-Framework künftig noch stärker an Industrietrends anpassen, sagt der Chefentwickler Lars Knoll. Dazu gehören die Steuerung von Geräten per Tablet, Appstores auf dem Desktop und das Cloud-Computing zur Auswertung von Daten.