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Samba: Amazon bringt Active Directory in die Cloud

Mit einem neuen Dienst erlaubt Amazon seinen Kunden der Web Services auf ein bestehendes Active Directory zuzugreifen. Mit Hilfe von Samba kann der Dienst auch direkt in der Cloud gestartet werden.

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Amazon bietet Active Directory nun in seiner Cloud.
Amazon bietet Active Directory nun in seiner Cloud. (Bild: Amazon)

Kunden der Amazon Web Services, die bereits einen bestehenden Verzeichnisdienst mit Active Directory (AD) benutzen, können auf diesen nun auch aus dem Cloud-Angebot von Amazon heraus zugreifen, wie das Unternehmen mitteilt. Der sogenannte AD Connector dient dabei als Cloud-Proxy und macht die Verwendung komplexer Synchronisierungstechniken oder föderierter Login-Systeme unnötig. Zur Verbindung zwischen dem AD-Dienst und Amazon kann Direct Connect oder auch ein VPN innerhalb Amazons Virtual-Private-Cloud genutzt werden.

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Der AD Connector soll leicht aufzusetzen sein und danach nur sehr wenig Pflege benötigen. Nach der Konfiguration sollen Anwender sich wie gewohnt mit ihrem AD-Nutzernamen und -Passwort im Workspace- und im Zocalo-Dienst sowie in der Elastic Compute Cloud (EC2) mit Windows-Instanzen und der Verwaltungskonsole anmelden können. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Directory-Objekte, wobei das Angebot mit dem Namen Small für bis zu 10.000 und Large für bis zu 100.000 Objekte gilt.

Darüber hinaus ist es möglich, mit Simple AD einen Dienst auf Basis der freien AD-Implementierung Samba einzusetzen. Damit sollen die häufigsten Funktionen von AD abgedeckt sein, etwa der Beitritt zu einer Windows-Domäne, die Verwaltung von Gruppen-Richtlinien sowie Single-Sign-On in Anwendungen, die direkten Gebrauch von AD machen. So können etwa EC2-Instanzen, auf denen Windows läuft, einer derartigen Domäne beitreten und die Betriebssysteme über die Gruppen-Richtlinien verwaltet werden. Der Workspace- sowie der Zocalo-Dienst können diese Domäne nutzen, und eine Anmeldung mit den Nutzerdaten des Dienstes an der Verwaltungskonsole ist möglich.

Weitere Details zu dem Directory-Dienst bietet Amazon auf der dazugehörigen Produktwebseite.



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