Freier Mediaplayer: VLC arbeitet an Wayland-Unterstützung

Der freie VLC-Player wird unter Linux den Displayserver Wayland unterstützen. Der Code dazu stammt von Rémi Denis-Courmont und erlaubt die Verwendung von OpenGL und OpenGL ES unter Wayland. Auch der Port auf Qt 5 schreitet voran.

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Der VLC-Player 2.1.0.
Der VLC-Player 2.1.0. (Bild: Videolan)

Von den Linux-Desktopumgebungen unabhängige Projekte wie der VLC-Player können oft nicht direkt auf deren Code aufbauen und müssen so etwa die Unterstützung für den Displayserver Wayland selbst implementieren. Für VLC übernimmt das einer der Hauptentwickler des Projekts, Rémi Denis-Courmont, der seit wenigen Wochen den Quellcode des freien Mediaplayers an Wayland anpasst.

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Zuletzt sorgte Denis-Courmont dafür, dass VLC die EGL-Plattform-Erweiterung für Wayland verwendet, sofern dies zur Verfügung steht. Beim Kompilieren der Software wird dies durch HAVE_WAYLAND_EGL überprüft. Die Wayland-Plattform-Erweiterung ermöglicht es VLC, auf die Grafikschnittstellen OpenGL und OpenGL ES zuzugreifen, die wiederum für eine hardwarebschleunigte Darstellung genutzt werden können.

Die Arbeiten an Wayland im VLC-Code beschränken sich zunächst auf ein Video-Ausgabe-Modul, sodass die eigentlichen Filminhalte auch unter Wayland angezeigt werden können. Ähnliche Module existieren bereits für OpenGL unter X11 oder für die Ausgabe eines Videos als ASCII-Art. Um Wayland komplett zu unterstützen, muss aber auch die grafische Oberfläche der Anwendung portiert werden.

Bisher verwendet VLC in der stabilen Version noch Qt 4, mit VLC 3.0 soll die Portierung auf die 5er-Reihe von Qt jedoch abgeschlossen sein. Das schreiben zumindest die Entwickler in ihrem Bugtracking-System. Da der neue Entwicklungszweig von Qt eine Integration mit Wayland bietet, gilt der Port als Voraussetzung für die Verwendung des designierten X11-Nachfolgers. Neben Qt5 soll auch Wayland mit VLC 3.0 unterstützt werden. Wann diese Version veröffentlicht werden soll, steht derzeit noch nicht fest.

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