Ubuntu: Unity 8 soll Standard in 16.04 werden

Das auf Qt5 aufbauende Unity 8 soll erst mit Ubuntu 16.04 Standard werden, bestätigt der neue Desktop-Chef. Bis dahin werden alte und neue Version parallel entwickelt, der neue Desktop steht zum Testen bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Unity-Desktop erinnert noch sehr an eine Tablet-Oberfläche.
Der Unity-Desktop erinnert noch sehr an eine Tablet-Oberfläche. (Bild: Michael Hall)

Die neue Version 8 von Unity sowie der dafür verwendete Displayserver Mir werden frühestens in einem Jahr, wohl aber erst mit der für April 2016 geplanten nächsten Long-Term-Support-Version, zum Standard. Das bestätigt der neue Chef des Ubuntu-Desktop-Teams, Will Cooke, in einem Blog-Eintrag. Eine derartige Vermutung äußerte in diesem Frühjahr bereits der Canonical-Gründer Mark Shuttleworth in einer Keynote. Eine offizielle Planung für das von vielen Verzögerungen betroffene Projekt ist bisher jedoch nicht öffentlich genannt worden.

Stellenmarkt
  1. Expert Configuration Management (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Eschborn
  2. IT-Spezialist als Systemarchitekt (m/w/d)
    Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
Detailsuche

Cooke zufolge hat sich das Team dazu entschieden, das auf GTK basierende Unity 7 sowie das auf Qt aufbauende Unity 8 in den kommenden Veröffentlichungen parallel zueinander anzubieten, um Anwendern die Möglichkeit zu bieten, den neuen Desktop ausführlich zu testen. Nutzer, die auf einen funktionierenden Desktop angewiesen sind, sollen die weiterhin gepflegte alte Version verwenden können, um ihre Arbeit ohne Einschränkungen erledigen zu können.

Um den Entwicklern die Möglichkeit zu geben, das Maß an Qualität zu erreichen, das die Nutzer von Unity 8 erwarten, setzt das Team verstärkt auf Continuous Integration mit einer hohen Anzahl von Tests, die ein erstelltes Installationsabbild vor der Veröffentlichung bestehen muss. Außerdem wird die Entwicklungsphase im Vergleich zur Einführung von Unity in Ubuntu um etwa ein Jahr verlängert. Die Desktop-Version werde darüber hinaus von den Verbesserungen des Smartphone-Betriebssystems profitieren, da die gleiche Technik für die Oberflächen verwendet wird.

Ein Bestandteil von Unity 8 sind die sogenannten Click-Packages, die der damalige Community-Manager Jono Bacon bereits vor über einem Jahr in seinem Blog vorstellte. Diese basieren hauptsächlich auf dem Ubuntu-SDK und sollen eine einfachere Installation und Aktualisierung erlauben, als dies mit DEB-Paketen möglich ist. Zudem werden die Click-Pakete sowohl für das Smartphone als auch für den Desktop verwendet werden können, immerhin plant Canonical mit Unity 8 einen konvergenten Desktop für verschiedene Displaygrößen.

Golem Akademie
  1. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Zum Testen von Unity 8 stellt das Ubuntu-Team täglich aktualisierte Abbilder zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Wallbreaker 17. Okt 2014

Aber deine Mutmaßung macht Sinn? Ach? Du weist also was ich mir vorstellen kann, und...

kaymvoit 17. Okt 2014

Ich habe das GTK-Theme geändert, jetzt sind Java-Sachen zwar hässlich, laufen aber. Das...

Seitan-Sushi-Fan 17. Okt 2014

Das große Problem von Unity ist, dass Desktop, Dock und Fenstermanager eins sind (bei...

Seitan-Sushi-Fan 16. Okt 2014

Und wem hilft das? Canonical macht grundsätzlich nicht bei externen Projekten mit. Wenn...

bernd71 15. Okt 2014

Wirklich? Microsoft war einen Schritt zu weit gegangen, aber warum Touchunterstützung...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krypto-Währung
El Salvador nutzt Talfahrt des Bitcoin für großen Ankauf

Die selbsternannte Bitcoin-Nation El Salvador hat die aktuelle Schwäche der Währung ausgenutzt und eingekauft - offenbar am Smartphone.

Krypto-Währung: El Salvador nutzt Talfahrt des Bitcoin für großen Ankauf
Artikel
  1. Radeon RX 6500 XT: Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben
    Radeon RX 6500 XT
    Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben

    In Zeiten irrer Grafikkarten-Preise wird ein winziger Laptop- als überteuerter Gaming-Desktop-Chip verkauft. Eine ebenso perfide wie geniale Idee.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Wissenschaft: Wie Malware mit der Antenne erkannt werden kann
    Wissenschaft
    Wie Malware mit der Antenne erkannt werden kann

    IoT-Geräte sind mit steigender Verbreitung ein beliebtes Ziel für Malware. Französische Forschende erkennen sie auf unkonventionelle Weise.
    Von Johannes Hiltscher

  3. Serielle Schnittstellen: Wie funktioniert PCI Express?
    Serielle Schnittstellen
    Wie funktioniert PCI Express?

    Serielle High-Speed-Links erscheinen irgendwie magisch. Wir erklären am Beispiel von PCI Express, welche Techniken sie ermöglichen - und warum.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /