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KDE-PIM: Kolab und KDE planen für Kontact 5

Die Portierungsarbeiten der PIM-Komponenten auf die KDE Frameworks 5 und Qt5 schreiten gut voran, wie Aaron Seigo berichtet. Zeitpläne zur Veröffentlichung der Bibliotheken, Kontact 5 und einem neu erstellten Akonadi sollen folgen.
/ Sebastian Grüner
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KDEs Kontact-Suite und der Kolab-Client müssen auf Qt5 portiert werden. (Bild: Kolabsys)
KDEs Kontact-Suite und der Kolab-Client müssen auf Qt5 portiert werden. Bild: Kolabsys

Es sei "sagenhaft produktiv" gewesen, schreibt der inzwischen bei Kolab(öffnet im neuen Fenster) angestellte Aaron Seigo über das Wintertreffen(öffnet im neuen Fenster) der PIM-Hacker und -Nutzer in München. Das dort vereinbarte regelmäßige Treffen per IRC hat das erste Mal stattgefunden(öffnet im neuen Fenster) und bildet den Ausgangspunkt für eine bessere Koordinierung der Portierungsarbeiten auf Qt 5 und die KDE Frameworks 5, welche die PIM-Bibliotheken, die ausgereifte Client-Anwendung Kontact und den Speicherdienst Akonadi umfassen.

Demnach sind die Aufspaltung(öffnet im neuen Fenster) und Neugestaltung der Bibliotheken bereits so weit fortgeschritten, dass die Trennung vollzogen werden kann. Wie bei den Frameworks ist auch für die PIM-Bibliotheken zusätzlich zu dem Wechsel auf Qt5 eine grundlegende Modularisierung der verschiedenen Bestandteile vorgesehen. Diese sollen dann auch als KDE Frameworks erscheinen.

Davon unberührt bleiben zunächst aber die Bibliotheken, die von Akonadi abhängen, sowie der Dienst zum Speicher der eigentlichen Daten und Metadaten selbst. Denn Christian Mollekopf und Seigo arbeiten an einer Neuimplementierung von Akonadi(öffnet im neuen Fenster), in dem etwa statt einem relationalen Speicher ein Key-Value-Store eingesetzt wird. Weitere Details der Idee finden sich im KDE-Wiki(öffnet im neuen Fenster). Noch ist diese Idee aber erst im Entstehen, so dass nicht klar ist, wie mit Clients verfahren wird, die Akonadi als Speicher nutzen.

Mollekopf stellte deshalb folgendes Szenario zur Diskussion. Die Qt4-Versionen von Akonadi und Kontact könnten weiter gepflegt werden. Zudem könnte Kontact 5 als Entwicklervorschau bereitgestellt werden, und das Team arbeitet an QML APIs und weiteren Neuerungen. Sobald das neue Akonadi bereit steht, könnte schließlich der endgültige Wechsel auf Qt5 folgen.

Erst Ende Dezember oder Anfang Januar will das Team einen realistischen Terminplan für die Veröffentlichung erstellen.


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