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Annapurna Labs: Amazon kauft heimlich Chipfirma für 350 Millionen US-Dollar

Amazon hat in aller Stille Annapurna Labs übernommen. Das unter Geheimhaltung operierende Startup entwickelt ARM-basierte Prozessoren, die in NAS-Systemen und Storage-Servern laufen.

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Die Annapurna ist ein Berg im Himalaya in Nepal.
Die Annapurna ist ein Berg im Himalaya in Nepal. (Bild: Annapurna Labs)

Amazon hat den israelischen Chiphersteller Annapurna Labs gekauft. Das hat eine Amazon-Sprecherin der New York Times bestätigt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Der Preis soll laut einem Bericht des Wall Street Journals bei 350 bis 375 Millionen US-Dollar liegen.

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Die israelische Finanzzeitung Calcalist hatte zuvor berichtet, dass Amazon für das Startup rund 370 Millionen Dollar zahlen wolle.

Von Avidor Willenz gegründet

Annapurna Labs entwickelt unter großer Geheimhaltung ARM-basierte Prozessoren, die etwa in NAS-Systemen und Storage-Servern eingesetzt werden. Das Startup wurde vor vier Jahren von Avidor Willenz gegründet. Dessen Unternehmen Galileo Technologies wurde im Jahr 2000 für 2,7 Milliarden US-Dollar von Marvell Technology gekauft.

Zu den Investoren von Annapurna Labs gehört ARM, weil Annapurna Labs ihre Kerne und Architekturen lizenziert.

Amazon wird die Technologie offenbar für die Rechenzentren seiner Sparte Amazon Web Services (AWS) einsetzen. Bei AWS laufen hauptsächlich x86-Prozessoren von Intel. Amazon hat aber mehrere Entwickler von dem gescheiterten Unternehmen Calxeda engagiert, das ARM-Kerne in Servern eingesetzt hatte. Das Management des 2008 gegründeten Unternehmens bestand aus Industrieveteranen von AMD, IBM, Intel und Marvell.

Amazon macht keine Angaben zum Umsatz von Amazon Web Services. Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster geht davon aus, dass der Umsatz in dem Bereich in diesem Jahr bei 6 Milliarden US-Dollar liegen wird. Im Jahr 2014 seien 4,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt worden.



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