Joyent: Unabhängige Stiftung soll Node.js verwalten

Gemeinsam mit anderen Firmen will Joyent Node.js künftig in einer unabhängigen Stiftung verwalten. Dabei berät die Linux-Foundation. Ob dies zu einer Einigung mit dem Community-Fork Io.js führt, ist aber noch offen.

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Node.js soll von einer neutralen Stiftung verwaltet werden.
Node.js soll von einer neutralen Stiftung verwaltet werden. (Bild: Node.js)

Die Node.js Foundation soll künftig die Verwaltung des Projekts für serverseitiges Javascript übernehmen, wie Joyent in seinem Unternehmensblog mitteilt. Neben dem bisherigen Hauptsponsor beteiligen sich IBM, Microsoft, Paypal, Fidelity und SAP als Gründungsmitglieder. Beraten wird das Gremium im Ablauf und anderen organisatorischen Fragen von der Linux Foundation (LF).

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Ausgewählt worden sei die LF auf Grund der Erfahrung mit Linux, aber auch vielen anderen Projekten, wodurch viel Sachwissen gesammelt worden sei. Das soll nun dabei helfen, die Node.js-Community durch eine neutrale Instanz zu unterstützen und zu vergrößern. Geplant ist, einen Vorstand für die wirtschaftlichen Angelegenheiten zu schaffen sowie ein selbstständiges technisches Komitee, das aus Programmierern besteht, die zum Code beitragen.

Vorausgegangen ist der nun verkündeten Entscheidung die Gründung eines Beirats für Node.js, der Empfehlungen zur Projektstruktur und der Verwaltung, aber auch zu technischen Entscheidungen abgegeben hatte. Die so offengelegten Bedürfnisse hätten Joyent schließlich dazu bewogen, die neutrale Stiftung zu gründen.

Io.js noch unentschlossen

Unter anderem wegen der Probleme, welche die Node.js Foundation nun offenbar lösen soll, hatte sich nach langen Diskussionen mit Joyent Ende vergangenen Jahres der Community-Fork Io.js gegründet. Die Beteiligten setzten vergleichsweise schnell neue Funktionen im Code um und etablierten eine kleine, aber wachsende Gemeinschaft mit selbst gewählten Regeln.

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Von der Stiftungsgründung sei das Io.js-Team vorher informiert worden, wie es selbst schreibt. Darüber hinaus habe der Joyent-Vorstandschef Scott Hammond den Wunsch einer Wiedervereinigung des Forks mit Node.js geäußert. Das Überwinden der Trennung sei auch im Interesse von Io.js. Die erreichten Fortschritte, die Prinzipien und vor allem das neue offene Verwaltungsmodell würden dafür aber nicht geopfert.

Sobald die Node.js Foundation ihre Regularien veröffentlicht habe, werde die Io.js-Community über ein weiteres Vorgehen öffentlich diskutierten und letztlich darüber abstimmen. Der Ausgang dessen ist derzeit noch völlig offen, Joyent scheint aber zu Kompromissen bereit.

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