IO.JS: Node.js-Fork für mehr Freiheiten

Der Führungsstil des Node.js-Sponsors Joyent ist wohl zu autoritär. Führende Community-Mitglieder wollen die Entwicklung in dem Fork Io.js künftig selbst übernehmen.

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Ein vorläufiges Logo für Io.js
Ein vorläufiges Logo für Io.js (Bild: Io.js)

Mit einer minimalistischen Webseite, dafür aber mit einer sehr gut ausgearbeiteten Verwaltungsstruktur beginnt das Team des Node.js-Fork Io.js seine Arbeit. Der Führungsstil des Node.js-Sponsors Joyent ist einem Teil der Community offenbar zu autoritär geworden, so dass nun eine offene Projektverwaltung umgesetzt werden kann.

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Gegenüber Infoworld gibt Mikeal Rogers als einer der Beteiligten an, dass das Team bereits seit Juli an einer einvernehmlichen Lösung mit Joyent gearbeitet habe. Es sei versucht worden, das Projekt derart umzugestalten, dass die Community leichter bestimmte Arbeiten übernehmen und Probleme lösen könne, wie etwa den Mangel an neuen Entwicklern.

Zwar hat Joyent im Verlauf dieser Diskussionen einen Beirat für Node.js gegründet, was zu begrüßen sei. Doch daraus hätten sich noch keine konkreten Neuerungen ergeben, weshalb einige Community-Mitglieder dem Bestreben von Fedor Indutny gefolgt seien und ihre Pläne nun in Io.js umsetzen.

Offene Verwaltungsstruktur

Dazu gehört vor allem eine transparente und nicht durch ein Unternehmen dominierte Projektleitung. Auf Github beschreibt das Team ein technisches Komitee (TC), das zwar vorerst keine feste Mitgliederanzahl oder Dauer einer Mitgliedschaft festlegt. Dafür darf aber nur maximal ein Drittel des TC mit Personen besetzt sein, die zu demselben Arbeitgeber gehören. Wird diese Grenze überschritten, müssen Rücktritte oder Absetzungen folgen.

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Darüber hinaus sollen verschiedene Diskussionspunkte im Konsens entschieden werden. Wird er nicht erreicht, kann dennoch zu einer Abstimmung aufgerufen werden, bei der Entscheidungen durch Mehrheitsbeschluss getroffen werden können.

Eine erste Alpha-Veröffentlichung von Io.js ist für Mitte Januar geplant.

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