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Entscheider

Online-Werbung: Firefox-Nutzer klicken seltener

Firefox-Marktanteil klettert auf 5,5 Prozent, auch Mozilla und Opera legen zu. Nutzer der verschiedenen Web-Browser unterscheiden sich deutlich in ihrem Verhalten bezüglich Online-Werbung, meldet der AdServer-Betreiber AdTech. Nutzer des Internet Explorer klicken am häufigsten, Nutzer alternativer Browser seltener auf Werbung.

Sun übernimmt Managed-Services-Spezialisten SevenSpace

Angebote für HP-UX, IBM AIX, Microsoft Windows und Red Hat Linux. Sun hat das privat geführte US-Unternehmen SevenSpace übernommen, welches das Managed-Services-Angebot von Sun rund um die Betriebssystemplattformen HP-UX, IBM AIX, Microsoft Windows und Red Hat Linux erweitern soll.

Drückt kommende Konsolengeneration bald den Absatz?

In-Stat/MDR geht von rückläufigem Absatz bis zur nächsten Konsolengeneration aus. Die Nachfolger von PlayStation 2, Xbox und GameCube werfen ihre Schatten voraus und drücken den Absatz der aktuellen Konsolengeneration, melden die Marktforscher von In-Stat/MDR. Damit hätten die derzeit am Markt befindlichen Konsolen ihre Hochzeit hinter sich, ihr Lebenszyklus neige sich seinem Ende entgegen.

Netgear: Desktop-Switch unterstützt Power over Ethernet

Switch versorgt Endgeräte mit Daten und Strom. Mit dem FS108P kündigte Netgear jetzt einen 8-Port-Ethernet-Switch (unmanaged) an, der auf vier der acht Anschlüsse auch Power over Ethernet (PoE) gemäß IEEE 802.3af unterstützt. Mit einem Preis von 129,- Euro ist es eines der ersten Geräte dieser Preisklasse, das andere Geräte über Ethernet mit Strom versorgen kann.

Handy-Markt: Nokia verliert, Samsung rückt auf

Motorola verliert zweiten Platz und rutscht auf Rang drei. Im dritten Quartal 2004 hatte Nokia auf dem westeuropäischen Handy-Markt Einbußen zu verzeichnen, die sich auch weltweit bemerkbar machen. Zwar konnte der Branchen-Primus die Marktführerschaft verteidigen, musste aber im Vergleich zum Vorjahr Marktanteile an Konkurrenten abtreten. Stark zulegen konnte Samsung und landete auf dem zweiten Rang, der bislang fest in der Hand von Motorola war.

Gehälter in der DV-Branche steigen wieder leicht

Große Gehaltsspannen und Trend zur variablen Vergütung zu beobachten. Die Gehälter der Fachkräfte in der DV-Branche (Hard- und Software-Hersteller, Handel, IT-Beratung und -Outsourcing sowie Netzwerke und Rechenzentren) sind im Jahr 2004 nur um durchschnittlich 2,6 Prozent gestiegen. Die Gehälter der Führungskräfte stiegen um 2,9 Prozent. Eine Führungskraft verdient im Durchschnitt 93.000 Euro Jahresgehalt, eine Fachkraft 57.000 Euro. Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie "Führungs- und Fachkräfte in der DV-Branche 2004/2005", durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum.

74 Prozent der IT-Firmen erwarten 2005 Umsatzanstieg

46 Prozent wollen neue Arbeitsplätze schaffen. Die Unternehmen der Informations- und Telekommunikationswirtschaft (ITK) rechnen im kommenden Jahr (2005) mit einem kräftigen Umsatzplus. Das ergab das Branchenbarometer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), das auf einer vierteljährlich stattfindenden Umfrage des Verbandes unter seinen Mitgliedsfirmen beruht. Danach rechnen 74 Prozent der Unternehmen im Jahr 2005 mit steigenden Umsätzen, weitere 15,5 Prozent gehen von stabilen Erlösen aus.

Paid Content und Paid Services stehen noch am Anfang

Redaktionelle Inhalte charakteristisch für Webseiten mit Online-Werbung. Die Studie "Kommerzielle deutsche Webseiten" des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zeigt, dass jede dritte kommerzielle Webseite (34 Prozent) als Werbeträger fungiert. Weitere vier Prozent tätigen ihre Umsätze über Kleinanzeigen, wohingegen nur drei Prozent Angebote im Bereich Paid Content und Paid Services bieten. Noch dominieren werbefinanzierte Angebote und E-Commerce-Plattformen die rund 500.000 umsatzgenerierenden .de-Domains, also Webseiten mit einer deutschen Länderkennung.

Datenbank-Replikator von Daffodil wird Open Source

Daffodil Replicator steht nun auch unter der GPL. Die Firma Daffodil Software bietet ihre Datenbank-Replikations-Software Daffodil Replicator nun als Open Source an. Der Daffodil Replicator unterstützt die Datenbanken Oracle, DB2, SQL Server, PostgreSQL, Derby und Daffodil DB, ist plattformunabhängig in Java realisiert und unterstützt eine bidirektionale Datenreplikation.
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Blog Torrent - Einfache BitTorrent-Uploads für (fast) jeden

Open-Source-Paket aus PHP-Tracker sowie Windows- und bald auch Mac-Client. Mit dem von Downhill Battle initiierten Open-Source-Projekt Blog Torrent soll es auch für Laien möglich werden, eigene Daten mit anderen per BitTorrent teilen zu können. Die Nutzung der in einer Vorabversion erhältlichen Server- und Client-Software soll dabei nicht schwieriger sein als das Einrichten eines eigenen Weblog (kurz: Blog), also eines Online-Tagebuchs.

Handy-Markt: Nokia verliert, Siemens bangt um zweiten Platz

Samsung, Sony Ericsson und Motorola legen in Westeuropa deutlich zu. Auf dem westeuropäischen Handy-Markt könnten sich bald die bislang vertrauten Marktverteilungen rapide ändern, wenn die bisherige Entwicklung andauert. Obgleich Nokia Marktanteile verloren hat, wird den Finnen keiner der Konkurrenten gefährlich. Die Marktanteile von Samsung und Sony Ericsson sind hingegen im dritten Quartal 2004 so stark gewachsen, dass Siemens seinen gewohnten zweiten Platz bald einbüßen könnte.

Oracle vs. PeopleSoft geht in neue Runde

Oracle nominiert Kandidaten für das Board of Directors von PeopleSoft. Seit weit über einem Jahr bemüht sich Oracle, seinen Konkurrenten PeopleSoft zu übernehmen, doch das Unternehmen wehrt sich beharrlich. Nun kündigte Oracle an, vier eigene Kandidaten für das Board of Directors von PeopleSoft zu nominieren und auf der Hauptversammlung von PeopleSoft zur Wahl zu stellen.

Oracle: Sicherheitspatches nur noch alle drei Monate

Oracle wandelt in Sachen Sicherheit auf Microsofts Spuren. Nach Microsoft will nun auch Oracle Sicherheits-Updates nur noch in regelmäßigen Abständen veröffentlichen. Gibt es bei Microsoft einen monatlichen Patch-Day, will Oracle ab 2005 Sicherheits-Updates nur noch vierteljährlich veröffentlichen.

Schweres Sicherheitsleck in Suns Java-Engine

Fehler in Java-Plug-In-Technik betrifft Internet Explorer, Firefox und Mozilla. Eine schwere Sicherheitslücke haben die Sicherheitsexperten von iDefense in der Plug-In-Architektur der Java 2 Runtime Environment Standard Edition (JRE) entdeckt, die es Angreifern gestattet, auf einem fremden Rechner beliebigen Programmcode auszuführen. Sun bietet bereits eine Version an, die das Sicherheitsloch in der Java-Engine schließt und so Windows- und Linux-Systeme gegen entsprechende Attacken schützt. Außerdem wurde eine weniger gefährliche Sicherheitsanfälligkeit in der Java-Implementierung von Opera entdeckt.

Kritische Sicherheitslücken in Cyrus IMAP

Fehler erlauben Angreifern Ausführung von beliebigem Code. Der Cyrus-IMAP-Server weist einige gefährliche Sicherheitslücken auf, die es Angreifern von außen erlauben, beliebigen Code auszuführen, darauf weist der Sicherheitsexperte Stefan Esser hin, der die Probleme bei einer Überprüfung gefunden hat.

BA: Rund 1,1 Millionen Arbeitslosengeld-II-Anträge erfasst

IT-System nach BA-Angaben stabilisiert. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die kooperierenden kommunalen Träger haben nach eigenen Angaben bislang rund 1,1 Millionen Anträge auf Arbeitslosengeld II mit der Software A2LL ("Arbeitslosengeld II - Leistungen zum Lebensunterhalt") erfasst. Rund 600.000 Bescheide über die neue Leistung sollen zudem bereits verschickt worden sein, obwohl es in den vergangenen Wochen erhebliche Probleme mit dem Computersystem gab.

XinSite: Finanzportal als Open Source

Alternative zu kommerzieller Lösung für Banken und Portale. Im ersten Quartal 2005 will das Berliner Software- und Consulting-Unternehmen fidaso das Wertpapierinformationssystem XinSite unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen. Die Portalsoftware kann von Banken und anderen Finanzdienstleistern als firmeneigenes Informationssystem oder als Börsenportal im Intranet eingesetzt werden.

Übernahmeschlacht tobt um PeopleSoft

Unternehmen lehnt Oracle-Angebot wieder ab. Obwohl rund 61 Prozent der Aktionäre von PeopleSoft dem Angebot Oracles, das Unternehmen für 9,2 Milliarden Dollar zu übernehmen, zugestimmt haben, hat der Verwaltungsrat von PeopleSoft das Angebot abgelehnt. Pro Aktie will Oracle 24 US-Dollar zahlen, was dem Kontrollgremium von PeopleSoft zu wenig ist.

Sellerent: Online-Auktion einmal andersherum

Internet-Auktionsportal will Verbrauchern die Schnäppchenjagd abnehmen. Mit der Online-Auktionsplattform www.sellerent.de will Abracon den Spieß umdrehen: Nicht Käufer sollen sich gegenseitig überbieten und die Preise in die Höhe treiben, sondern Händler sollen um den Kunden buhlen und sich in ihren Preisen gegenseitig unterbieten. So will Abracon Endkunden das Feilschen im Ladengeschäft ersparen.

Werbung in RSS-Feeds

Overture testet kontextbezogene Werbung in RSS-Feeds. Rund um das Thema "RSS-Feeds" entstand in diesem Jahr ein regelrechter Hype und nun scheint diese bislang weitgehend werbefreie Art des Web-Publishing auch von der Werbeindustrie entdeckt zu werden.

Dell stellt neuen Tower-Server mit Intel Pentium 4 vor

Für kleine und mittlere Unternehmen konzipiert. Dell hat einen neuen PowerEdge-800-Server vorgestellt, der sich vor allem an die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen richtet. Das Einstiegsservermodell ist mit einem Intel-Pentium-4-Prozessor mit 800 MHz Front Side Bus ausgestattet, der die neue Extended-Memory-64-Bit-Technologie (EM64T) unterstützt.

November-Patch-Day: Patch wurde zum zweiten Mal korrigiert

Microsoft musste Patch abermals aktualisieren, weil Programmdateien fehlten. Bereits zwei Mal musste Microsoft das Security Bulletin zum Patch-Day vom November 2004 überarbeiten und den betreffenden Patch innerhalb einer Woche abermals korrigieren. Nutzer vom ISA-Server 2000 mit Service Pack 1 müssen daher nochmals ran und den aktualisierten Patch installieren, weil die ersten Versionen nicht alle notwendigen Programmdateien enthielten und die Einsatzfähigkeit der Software beeinträchtigen konnten, wie Microsoft erst eine Woche nach dem Patch-Day bemerkte.

Einführung biometrischer Papiere kostet bis zu 700 Mio. Euro

Zweiter Bericht zu Biometrie und Ausweispapieren vorgelegt. Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat seinen zweiten Sachstandsbericht zum Thema "Biometrie und Ausweisdokumente - Technik, Leistungsfähigkeit, politische Rahmenbedingungen und rechtliche Ausgestaltung" vorgelegt. Je nachdem welche Verfahren zur biometrischen Authentifizierung genutzt werden, kommen auf den Steuerzahler Kosten von bis zu 700 Millionen Euro für die Erstausstellung entsprechender Papiere zu.

Fraunhofer-Institut: Wenig Phishing-Schutz bei Online-Banken

Ein Angebot mangelhaft, nur Deutsche Bank erhält "sehr gut". Immer öfter versuchen Internetbetrüger, mit gefälschten E-Mails und Webseiten an Daten von Online-Kunden zu kommen. Insbesondere auf Nutzer von Online-Banking haben sie es abgesehen. Wie gut die Banken ihre Kunden beim Schutz vor solchen Phishing-Attacken unterstützen, hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in einer unabhängigen, nicht repräsentativen Studie überprüft.

Breitband-Markt in Deutschland vor massivem Wachstum?

Umsatz von 1,8 Milliarden Euro 2003 auf 6,4 Milliarden Euro im Jahr 2010. Die Studie "Deutschland Online 2 - Die Zukunft des Breitband-Internets", die im Auftrag von Bertelsmann und T-Online durchgeführt wurde, versucht zu prognostizieren, wie viele Breitband-Haushalte Deutschland in Zukunft haben wird und wie sich dies auf die Internetnutzung auswirken wird.

Stromausfall im Rechenzentrum der Bundesagentur für Arbeit

Erst eine Million Anträge erfasst. Ein Schmorbrand in einem zentralen Rechenzentrumsstandort der Bundesagentur für Arbeit (BA) am 16. November 2004 hat zu Unterbrechungen im allgemeinen IT-Betrieb und zu einem Ausfall des für die Erfassung der Arbeitslosengeld-II-Anträge genutzten IT-Verfahrens Arbeitslosengeld II - Leistungen zum Lebensunterhalt (A2LL) geführt.

Schuldenfalle Handy schnappt immer öfter zu

Schufa stellt Schulden-Kompass 2004 vor. Immer mehr Personen in Deutschland - vor allem jüngere - können ihre Handy-Rechnung nicht bezahlen. Insgesamt legte die Zahl von Personen mit neu gemeldeten "Zahlungsstörungen" im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent zu, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schulden-Kompass der Schufa.

JBoss-Support von HP

HP setzt auf Open-Source-Application-Server. HP will künftig mit JBoss zusammenarbeiten, um seinen Unternehmenskunden den Einsatz von Open-Source-Software zu erleichtern. In diesem Zusammenhang steht HP als direkter Ansprechpartner für den Support von JBoss zur Verfügung.
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Sun: Solaris 10 ist das fortschrittlichste Unix aller Zeiten

Linux-kompatibles Solaris 10 mit mehr als 600 neuen Funktionen. Auf der eigenen Hausmesse Sun Network gab Sun jetzt den Startschuss für Solaris 10. Laut Sun stecken rund 3.000 Mannjahre und mehr als 500 Millionen US-Dollar in dem neuen Betriebssystem. Insgesamt wartet Solaris 10 mit mehr als 600 neuen Funktionen auf. Ab 31. Januar 2005 soll die Software für Sparc-, x86-, AMD64- und EM64T-Prozessoren kostenlos zum Download angeboten werden.

Kundenservice im Online-Handel wichtiger als niedrige Preise

Sicherheitsbedenken schwinden mit zunehmender Nutzung. Die Konsumfreude im Online-Handel wächst. Vor allem Online-Auktionen und ausländische Shops gewinnen weiter an Bedeutung. Viele Shopper haben nach wie vor Sicherheitsbedenken, die Angst vor Missbrauch sinkt jedoch mit zunehmender Nutzung. Wichtig sind guter Kundenservice und eine schnelle Lieferung. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Elektronische Bezahlverfahren wie die Online-Überweisung setzen sich gegenüber konventionellen Verfahren durch. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie "eCommerce 2004", die die Postbank im Herbst 2004 beim Europressedienst in Auftrag gegeben hat.

Dell und Microsoft kooperieren bei Server-Verwaltung

Tool aktualisiert Software, BIOS und Treiber auf Knopfdruck. Dell und Microsoft wollen durch Bündelung von Software-Produkten die Pflege und Verwaltung von Hard- und Software vereinfachen, indem sich Dell-Server in einem Unternehmensnetzwerk mit einem Mausklick aktualisieren lassen. Während eine Microsoft-Applikation die Software-Aktualisierung abwickelt, kümmert sich die Dell-Software um aktuelle BIOS-Versionen und Treiber.

Solaris 10 kostenlos für x86-Systeme

Sun will Microsoft und Red Hat Marktanteile abjagen. Am heutigen Montagabend will Sun sein Betriebssystem Solaris 10 offiziell vorstellen. Bereits vorab wurde bekannt, dass Sun Solaris - wenn auch noch nicht als Open Source, aber immerhin kostenlos - für x86-Systeme anbieten wird.

Neue Bundesländer sind kauffreudiger im Internet

Online-Shopping im Osten Deutschlands beliebter als im Westen. Internetnutzer aus den neuen Bundesländern kaufen häufiger in Online-Shops als Konsumenten in den alten Bundesländern. Das ist eines der überraschenden Ergebnisse der Studie zum "Status-quo des E-Retail in Deutschland und Europa", vorgelegt von Pago eTransaction Services GmbH.

Gartner: WindowsCE überholt PalmOS

Unterscheidung zwischen PDAs und Smartphones wird immer undurchsichtiger. Nach den Erhebungen der Marktforscher von Gartner Dataquest konnte WindowsCE weltweit erstmals einen höheren Marktanteil als PalmOS erreichen. Demnach liegt der Marktanteil von verkauften Mobilgeräten mit WindowsCE bei 48,1 Prozent, während PalmOS nur auf 29,8 Prozent der im dritten Quartal 2004 verkauften Geräte eingesetzt wurde. Allerdings erscheinen die von Gartner Dataquest gewählten Kriterien immer weniger nachvollziehbar, welche Gerätegruppen bei der Markterhebung berücksichtigt werden.

VMware startet Preisoffensive für VMware GSX Server

Deutlich reduzierte Preise. Der VMware GSX Server ist ab sofort zu neuen Preisen erhältlich. Das Unternehmen bietet die Lizenz für ein System mit zwei Prozessoren für 1.400,- US-Dollar an. Die unlimitierte Lizenz mit Unterstützung von bis zu 32 Prozessoren kostet 2.800,- US-Dollar. Die Preise gelten sowohl für Systeme mit Linux- als auch mit Windows-Host-Betriebssystem. Zuvor kosteten die 2-CPU-Lizenz 2.500,- US-Dollar, eine 4-CPU-Version 5.000,- und eine 8-CPU-Lizenz 10.000,- US-Dollar.

Google verpasst E-Mail-Dienst Gmail POP3-Zugang

Kostenloser POP3-Zugang für alle Gmail-Konten. Nachrichten von Googles weiterhin im Beta-Test befindlichen E-Mail-Dienst Gmail können ab sofort nicht mehr nur über das Web-Interface abgefragt werden. Alternativ ist es nun per POP3 möglich, mit jedem POP3-fähigen E-Mail-Client auf die Nachrichten von Gmail zuzugreifen. Auch SMTP für den E-Mail-Versand wird von Gmail unterstützt.

Berkeley DB 4.3.21 mit neuen Funktionen

Neue Version der Berkeley DB verspricht hohe Verfügbarkeit. Sleepycat hat seine Berkeley DB jetzt in der Version 4.3.21 veröffentlicht, laut Hersteller die am häufigsten eingesetzte Open-Source-Entwicklungsdatenbank der Welt. Die neue Version bietet unter anderem eine speicherinterne Transaktionserfassung und soll schneller sein. Zudem soll die Software eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent erreichen.

Microsoft: Fehlerhafter Patch am November-Patch-Day

Deutschsprachiger Patch für ISA-Server 2000 wurde aktualisiert. Wie Microsoft mitteilt, enthielt der vor zwei Tagen bereit gestellte Patch für den ISA-Server 2000 einen Fehler, der allerdings nur die deutschsprachige Version des Patches betrifft. Die erste Version des Patches ließ sich nur auf dem ISA-Server 2000 mit Service Pack 2 installieren, obwohl es auch mit Service Pack 1 möglich sein sollte. Dieser Fehler wurde nun durch einen aktualisierten Patch behoben.

Netzwerk-Backup per externer Festplatte mit Ethernet-Port

PC-unabhängige Lösung für Heim- und kleine Firmennetze. Iomega stellt ein neues Festplattenlaufwerk für die Nutzung in Heim- und kleineren Unternehmensnetzwerken vor. Das Gerät ist ab sofort mit einer Kapazität von 160 GByte und ab Februar 2005 auch mit 250 GByte erhältlich und verfügt über einen Fast-Ethernet-Port, mit dem man es direkt mit dem Netzwerk verbinden kann.

Patch-Day: Sicherheitsloch im Internet Explorer bleibt offen

Patch für Microsofts ISA- und Proxy-Server erschienen. An Microsofts Patch-Day für den November 2004 lässt Microsoft - wie erwartet - das Anfang November 2004 entdeckte I-FRAME-Sicherheitsloch im Internet Explorer unberücksichtigt. Seit dem gestrigen 9. November 2004 verbreitet sich ein neuer MyDoom-Wurm über das Sicherheitsloch im Internet Explorer. Somit wird von Microsoft an diesem Patch-Day nur ein Update für den ISA- und Proxy-Server angeboten, der eine Spoofing-Sicherheitslücke schließt.

IBM zeigt kompakten Supercomputer auf POWER5-Basis

p5-575 auf Blade-artiger Architektur aufgebaut. IBM hat auf der Supercomputing Conference 2004 in Pittsburgh (USA) einen Vorgeschmack auf künftige Supercomputersysteme gegeben: Die Vorabversion dieser Systeme präsentiert sich in einem neuen kompakten, ultradichten Design, basiert auf der POWER5-Technologie und lässt sich zu Hochleistungs-Clustern zusammenschalten.

BVDW zertifiziert Agenturen für Suchmaschinen-Marketing

Marktführer Espotting, Google und Overture begrüßen Entscheidung. Suchmaschinen-Marketing hat sich zu einem zunehmend wichtigen Marketinginstrument entwickelt. Um Auftraggebern eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl der richtigen Suchmaschinen-Marketing-Agentur zu bieten und gleichzeitig zweifelhafte Anbieter zurückzudrängen, vergibt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. künftig ein Zertifikat für seriöse Suchmaschinen-Marketing-Agenturen (SEM).

Reverse-Pricing zur Preisfindung bei DVDs

Forschungsprojekt www.price-your-dvd.de erschließt neue Wege der Preisfindung. Wem die Suche nach dem jeweils günstigsten Preis für seine Wunsch-DVDs zu zeitaufwendig ist, sei die Teilnahme an einem neuen Forschungsprojekt der Professur für Electronic Commerce empfohlen: Auf www.price-your-dvd.de können sich Konsumenten drei DVDs aus einer Liste von 100 topaktuellen Titeln auswählen und anschließend ein Gebot abgeben.

IBM: Kleiner Supercomputer ab 1,5 Millionen US-Dollar

Blue-Gene jetzt auch zu kaufen. Vor kurzem gab das US Department of Energy bekannt, dass ein IBM-"Blue Gene"-Supercomputer in Teilausbaustufe mit einer Peak-Leistung von 70 Teraflops den Rekord für Supercomputer-Leistung gebrochen hat. Nun hat IBM anlässlich der Supercomputer-Konferenz in Pittsburgh eine nicht nur wie bisher als individuelle und maßgeschneiderte Lösung, sondern jetzt auch als kommerzielles Produkt verfügbare Version von "Blue Gene" vorgestellt.

Linux Networx stellt neues Cluster-Speichersystem vor

Xilo nutzt Lustre und verspricht hoch skalierbare Speichersysteme. Das Start-up-Unternehmen Linux Networx hat mit dem "Xilo Scalable Storage System" eine neue skalierbare Speichertechnik vorgestellt. Xilo ist in der Lage, verschiedene Speichereinheiten zu einer zusammenzufassen, so dass sich große Dateien auf mehrere Speichergeräte verteilen lassen, was eine höhere Effizienz verspricht.

Auch E-Plus setzt nun auf BlackBerry (Update)

BlackBerry 7730 zusammen mit BlackBerry Enterprise Server erhältlich. Als letzter der vier großen Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland nimmt nun auch E-Plus den BlackBerry-Dienst in sein Sortiment auf und bietet den BlackBerry 7730 in der Enterprise-Version für Firmenkunden an. Darüber lassen sich dann E-Mails, Termine, Notizen oder Adressen drahtlos mit dem Firmennetzwerk abgleichen.

Datenbank Ingres r3 frei zum Download

Datenbank steht unter Open-Source-Lizenz. Computer Associates bietet sein Datenbank-Management-System Ingres r3 jetzt als Open Source für Linux und Windows zum Download an. Wie schon im August 2004 angekündigt stellt Computer Associates die Software unter die "CA Trusted Open Source License" (CATOSL).

E-Plus gewinnt Marktanteile

Mehr als neun Millionen Kunden Ende September 2004. Mit 9,065 Millionen Kunden hat E-Plus sein angepeiltes Jahresziel von 9 Millionen Kunden bereits am Ende des dritten Quartals 2004 erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte E-Plus um 1,101 Millionen Kunden bzw. 14 Prozent zulegen. Allein zwischen Juli und September erhöhte sich der Kundenbestand um rund 350.000.

RFID-Technik wird sich nur langsam durchsetzen

Kosten und unterschiedliche Kommunikationsstandards behindern Einsatz. Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) ist derzeit in der IT- und Wirtschaftsbranche in aller Munde: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich IT-Hersteller, Lieferanten oder auch große Handelsketten wie Metro oder Wal-Mart dazu bekennen. Erlaubt diese Technik doch, Bewegungsdaten berührungslos und ohne Sichtkontakt zu lesen und zu speichern. Trotz aller Begeisterung sehen Experten aber eine rasche Einführung von RFID in Deutschland skeptisch.