Abo
  • Services:

WISO: T-Online unterläuft Sicherheitshinweise der Banken

Zentraler Kreditausschuss warnt vor der Weitergabe von PIN und TAN

Kunden, die den Bezahlservice "Online-Überweisung" von T-Online in Webshops nutzen, verstoßen dabei gegen die Geschäftsbedingungen von Banken und riskieren, in Missbrauchsfällen für Schäden voll zu haften. Das berichtet das ZDF-Wirtschaftsmagazin "WISO" vorab zu seiner Sendung am Montag, dem 21. März 2005, 19.25 Uhr.

Artikel veröffentlicht am ,

Wer das Verfahren der "Online-Überweisung" nutzen will, muss seine persönlichen Kontozugangsdaten preisgeben. PIN und TAN dürfen aber nicht an Dritte weitergegeben werden, heißt es aus gutem Grund in den Sicherheitsbestimmungen der Institute.

Stellenmarkt
  1. Bremer Rechenzentrum GmbH, Bremen
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Nach eigenen Angaben bietet T-Online seit Dezember 2002 die Dienstleistung "Online-Überweisung" für Webshops an. Bei T-Online selbst oder beispielsweise auch im Shop des Computerhändlers Medion kann der Kunde eine Bestellung bezahlen, indem er ein Überweisungsformular ausfüllt und dann PIN und TAN übermittelt, so WISO. Doch damit verstößt er gegen seine Sorgfaltspflicht im Onlinezahlungsverkehr und ist bei einem Missbrauch der Daten voll haftbar. Das bestätigte der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) gegenüber "WISO". Zum Dienst von T-Online wollte sich der Spitzenverband der deutschen Banken und Sparkassen aber nicht äußern. Nach Ansicht von WISO unterläuft der Service des Internetanbieters eindeutig die von den Instituten herausgegebenen Sicherheitsbestimmungen.

Die Zurückhaltung des ZKA stößt bei Verbraucherschützern auf Kritik. Hartmut Strube von der Verbraucherzentrale NRW gegenüber WISO: "Es ist unbegreiflich, dass die Banken und Sparkassen das überhaupt zulassen. Denn einerseits fordern Sie von den Kunden strikt, die PIN niemandem zu geben. Und hier sehen sie zu, wie Anbieter eine Grauzone schaffen und dem Kunden die PIN abluchsen wollen."

Zwar sind bisher sind keine Schadensfälle bekannt geworden. WISO rät dennoch allen Kunden, die den Bezahlservice bereits genutzt haben, unverzüglich ihre Online-PIN ändern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,49€
  2. 20,99€
  3. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  4. 17,49€

Lars 03. Jun 2005

Selber Schuld sind die Verbraucher nicht,- ich als Kunde sollte eigentlich erwarten...

Magic 21. Mär 2005

"Gib mir deine Geldbörse und ich nehme mir dann was mir zusteht" Bin mal gespannt wann es...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /