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Java auf dem Weg in Richtung Open Source

Sun plant drei neue Lizenzen für Java. Sun will die Lizenzierung von Java verändern und dabei einen Schritt in Richtung Open Source machen, das kündigt jetzt Suns Vice President für Java, Graham Hamilton, an. Sun will demnach sein Java 2, Standard Edition (J2SE) künftig unter drei Lizenzen anbieten, zur Open Source wird Java damit aber nicht.
/ Jens Ihlenfeld
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Die drei neuen Lizenzen, namentlich die Java Research License (JRL), die Java Internal Use License (JIUL) und die Java Distribution License (JDL), sollen die komplexe Sun Community Source License (SCSL) ersetzen.

Bereits fertig ist die Java Research License (JRL)(öffnet im neuen Fenster) , unter der ab sofort diverse Java-Pakete von Sun angeboten werden. Die Lizenz ist speziell für die akademische Forschung ausgelegt und soll zu Experimenten mit neuen Java-Funktionen anregen.

Im April sollen dann auch JIUL und JDL folgen. Erstere erlaubt Änderungen am Java-Quellcode, allerdings nur für den internen Gebrauch. Der Quellcode soll so für die Entwicklungen Dritter zur Verfügung stehen und neue Möglichkeiten eröffnen, eigene Ideen in Java einfließen zu lassen. Applikationen müssen aber weiterhin zu Suns Standard-Spezifikationen kompatibel sein.

Zusammen sollen die drei Lizenzen die SCSL ersetzen, die versucht, all diese Aspekte mit einer Lizenz abzudecken. Jede Lizenz für sich soll so deutlich einfacher sein. Java-Erfinder James Gosling beschreibt den Ansatz als "Closed Open Source".


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