Update Seit der Übernahme von Whatsapp durch Facebook verzeichnet der Messenger Telegram einen Nutzeransturm. Jede Sekunde kämen 100 neue Mitglieder hinzu, schreiben dessen Entwickler.
Threema, Telegram und MyEnigma: Nach der Whatsapp-Übernahme durch Facebook sind die Nutzer des Messengers auf der Suche nach Alternativen. Wir haben uns einige davon angesehen.
Wir haben genug über die Machenschaften der Geheimdienste gehört, sogar zu viel. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass aus Überdruss am Thema unser Protest gering bleibt - und aus dem "Day we fight back" kein langfristiger Gegenangriff wird.
In einem Tweet hat Whatsapp-Gründer Jan Koum verraten, wie viele Nutzer sein Dienst in Deutschland hat. Über 30 Millionen Menschen nutzten den Messenger hierzulande - trotz Alternativen.
Die große Koalition verteilt die Kompetenzen für die Netzpolitik auf mehrere Ministerien. Es gibt weder einen Internetminister noch eine Bündelung der Aufgaben durch einen Staatssekretär. Die genaue Kompetenzverteilung ist noch unklar.
Ein Scanner mit einer speziellen Software arbeitet mit der E-Post-Software zusammen. Damit werden Empfänger, Kontoverbindung und Rechnungsbetrag automatisch ins Onlinebanking übernommen.
Nach Microsoft und Google hat nun auch Apple einen Bericht zu Behördenabfragen vorgelegt. Die meisten Auskünfte wollen demnach US-Ermittler. Deutsche Behörden gehen meistens leer aus.
Entwickler und Betreiber von XMPP-/Jabber-Software und -Diensten, darunter auch der Jabber-Erfinder Jeremie Miller, wollen es zur Pflicht machen, die Kommunikation über XMPP in Zukunft zu verschlüsseln.
Update Das Unternehmen des renommierten PGP-Gründers Phil Zimmerman und Lavabit-Gründer Ladar Levision haben E-Mail 3.0 angekündigt. Eine Open-Source-Architektur für verschlüsselte E-Mail, die auch die Metadaten schützt.
Mikko Hypponen hat in einer Rede die Dominanz der USA bei Internetdiensten kritisiert. Mit der Übernahme von Skype habe Microsoft ein sicheres System unsicher gemacht.
Zertifikate und Verschlüsslung sollten für jeden komfortabel nutzbar sein. Weil der Staat nicht handelt, will die Gesellschaft für Informatik jetzt praktisch aktiv werden.
Nach dem NSA-Skandal decken sich deutsche Politiker mit abhörsicheren Smartphones ein. Davon profitiert Blackberry, denn mit dem Konkurrenzmodell der Telekom und von Samsung können Nutzer noch nicht sicher telefonieren.
Noch immer ist unklar, welche Parteien die künftige Regierung bilden. Was in Sachen Netzpolitik zu tun ist, haben Verbände und Organisationen inzwischen formuliert.
Das BSI verbreitet über Jahre eine komplett unsichere Software zur Verschlüsselung. Es ist aber nicht die einzige Panne bei staatlichen Verschlüsselungsprodukten.
Das Vorhaben Brasiliens, eine staatliche E-Mail zu schaffen, die vor ausländischen Geheimdiensten geschützt ist, ist kein Vorbild für Deutschland. Das Bundesinnenministerium redet stattdessen über De-Mail.
Nutzer würden für sicher verschlüsselte E-Mails und werbefreie soziale Netzwerke zahlen. 35 Prozent sind bereit, dafür Geld auszugeben. "Das ist ein klares Signal an die Unternehmen", sagte der Chef der Verbraucherschützer.
Auf einer Cryptoparty sollen Bundestagsabgeordnete sichere Kommunikation mit End-To-End- und Festplattenverschlüsselung lernen. Viele nutzen ungeschützte externe E-Mail-Konten für dienstliche Kommunikation.
Für die De-Mail ist End-to-End-Verschlüsselung nicht im neuen Gesetz vorgeschrieben. Doch die Bundesregierung will jetzt ein Gütesiegel für Verschlüsselung entwickeln und vergeben, um dem Mittelstand sichere Produkte an die Hand zu geben. Der Minister geht davon aus, dass sich ein normaler Mittelständler mit Verschlüsselung nicht so gut auskennt.
Auf Druck der US-Regierung im NSA-Skandal haben Lavabit und Silent Circle ihre verschlüsselten E-Mail-Dienste eingestellt. Nun will Mega Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten und die Nachrichten trotzdem durchsuchbar machen.
Update Seit den Enthüllungen von Edward Snowden gilt die Verschlüsselung von E-Mails plötzlich als angesagt. Doch von einem Boom kann trotz aller Kryptopartys noch lange keine Rede sein. Wie Teenagersex, sagen Netzpolitiker.
Die Ankündigung von T-Online, GMX und Web.de zur E-Mail-Sicherheit ist laut CCC ein Sommermärchen. Den Nutzern der E-Mail-Dienste wird vorenthalten, dass eine Verschlüsselung der Verbindung zwischen den Anbietern noch nicht bedeutet, dass die E-Mails dort auch verschlüsselt abgelegt werden.
Als Reaktion auf den NSA-Skandal wollen die Telekom und United Internet die E-Mails zwischen ihren Rechenzentren verschlüsselt übertragen. Und ab 2014 sollen nur noch SSL-verschlüsselte Mails transportiert werden. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann das nicht ersetzen.
Nach Angaben von Whatsapp gibt es 20 Millionen aktive Anwender in Deutschland. Whistle.im will eine 2.048-Bit-End-To-End-verschlüssselte Alternative sein, bei der das Adressbuch nicht bei der NSA abgegeben wird.
Beiträge von Facebook können künftig in Webseiten und Blogs eingebettet werden. Die Embedded Posts können aus Bildern, Videos, Hashtags und anderen Inhalten bestehen. Außerdem hat das Unternehmen HTTPS als Standard für alle Nutzer definiert.
Wer seine E-Mails über ein offenes WLAN verschickt, sollte das über eine verschlüsselte Verbindung per TLS tun. Dennoch legen E-Mails danach oft einen größeren Teil ihres Weges durchs Internet unverschlüsselt zurück, hat Michael Kliewe beobachtet.
Nur mit Verschlüsselung könnten Anwender ihre Daten vor den Abhöraktionen der weltweiten Geheimdienste schützen, sagen Aktivisten. Hilft sie aber wirklich überall?
Auf vielfachen Wunsch will Mega in den nächsten Wochen verschlüsseltes Messaging und E-Mail bereitstellen. Kim Dotcom meint, die NSA stecke hinter Dropbox.
Peter Sunde sammelt Geld ein, um einen Messenger mit End-to-End-Verschlüsselung zu schaffen. Der Pirate-Bay-Mitbegründer hat noch keine funktionerende Version von Hemlis.
Mit dem Raspberry Pi lässt sich ein WLAN-Access-Point für das weitgehend anonyme Surfen mit Tor einrichten. Der Reseller Adafriut hat dazu eine Anleitung veröffentlicht und es das Onion Pi genannt.
Update Die NSA hat laut einem US-Abgeordneten bestätigt, dass der Geheimdienst Telefonate ohne Gerichtsbeschluss abhört - auch von US-Bürgern. Welche das sind, entscheidet jeweils ein NSA-Analyst. Derweil streiten Google und Twitter mit Microsoft um die Veröffentlichung der Fisa-Anfragen.
Die Telekom verspricht sich offenbar hohe Einnahmen durch die rechtsverbindliche De-Mail. Sie hat einen Dienstleister für kostenloses Home-Ident beauftragt. Die Gesellschaft für Informatik kämpft weiter für End-to-End-Verschlüsselung.
Neben dem Aus für die kostenfreie E-Mail bringe De-Mail "unqualifizierte elektrische Makulatur statt qualifizierter elektronischer Signatur", sagen die Hacker vom CCC.
Was die De-Mail nicht kann, will jetzt der konkurrierende E-Post-Brief ermöglichen: End-to-End-Verschlüsselung, ohne dass die E-Mails kurzzeitig auf den Mailservern entschlüsselt und wieder verschlüsselt werden.
Silent Phone für Android kann bei Google Play heruntergeladen werden. Die Firma des PGP-Schöpfers Phil Zimmermann vergibt für die verschlüsselte Smartphone-Nutzung eine spezielle Telefonnummer.
Der neue Dienst für verschlüsselte Telefonie, VoIP, Videokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail und SMS kommt später. Das Team um Phil Zimmermann bei Silent Circle braucht noch ein paar Wochen mehr als geplant.
Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de haben 1,3 Millionen Vorbestellungen für De-Mail. Die Piratenpartei rät von der Nutzung des kostenpflichtigen Dienstes ab.
Die Deutsche Telekom steht kurz vor dem Start des rechtsverbindlichen De-Mail-Dienstes. Die Deutsche Post ist mit dem Konkurrenzprodukt E-Postbrief nicht so erfolgreich wie erhofft.
Der Anbieter von Sicherheitslösungen Trend Micro bietet mit Safesync Onlinespeicher in seiner eigenen sicheren Cloud an. Daten werden im Rechenzentrum in München gespeichert und unterliegen somit den hiesigen Datenschutzbestimmungen.
Update Die Telekom bringt mit LTE Onboard-Internet in Flüge innerhalb Europas - ganz ohne Satellitensysteme, aber dafür mit Erweiterungen bei den LTE-Sendemasten und beim Funkspektrum.
Der US-Konzern Dell wird sein zweites europäisches Rechenzentrum in Deutschland errichten. In der zweiten Jahreshälfte 2012 soll die Anlage in Betrieb gehen.
Dell will das Image des PC-Anbieters loswerden und sich auf Produkte und Dienste für Unternehmenskunden konzentrieren. Fast die Hälfte der Beschäftigten soll schon in dem Bereich tätig sein. Wird die andere Hälfte überflüssig?
Die Erkenntnis, dass GSM-Netze nicht sicher sind, hat sich zumindest bei IT-Sicherheitsexperten durchgesetzt, aber viel bewegt hat sich nicht, resümiert der an den GSM-Hacks maßgeblich beteiligte Harald Welte. Derzeit befasst er sich mit der Sicherheit von Satellitentelefonen.
Da fast keine IPv4-Adressen mehr vorhanden sind, muss IPv6 schleunigst umgesetzt werden. Allerdings ist IPv6 noch nicht reif für den täglichen Einsatz, denn seine Sicherheit ist noch nicht gewährleistet, sagt der Netzwerkexperte Fernando Gont.
Update Nokia Siemens Networks streicht 23 Prozent aller Stellen im Unternehmen. Nach den Massenentlassungen will sich der Netzwerkausrüster auf mobiles Breitband konzentrieren. In Deutschland könnten rund 2.000 Mitarbeiter betroffen sein.
Google macht sein Versprechen aus dem Jahr 2009 wahr und verschlüsselt standardmäßig die Websuche. Google wurde immer wieder von Datenschützern wegen der Speicherpraktiken personalisierter Suchabfragen kritisiert.