LTE wird sich schneller durchsetzen als UMTS

Marktforscher sehen hohe Wachstumsrate für UMTS-Nachfolger

Der als UMTS-Nachfolger gehandelte Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) wird sich schneller durchsetzen als alle Vorgänger, so eine Studie der Telekommunikationsanalysten Pyramid Research. Die Nutzerschaft soll von 2010 bis 2014 eine Wachstumsrate von über 400 Prozent zeigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Analysten von Pyramid Research sagen dem kommenden Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) in einer Studie eine große Zukunft voraus. Zum ersten Mal stünden die meisten wichtigen Akteure, Netzbetreiber und Anbieter hinter dem gleichen neuen Standard, so Daniel Locke von Pyramid Research. LTE erlaube kostengünstig sehr schnelle mobile Datenverbindungen. "Bis heute haben weltweit 27 Mobilfunkbetreiber öffentlich erklärt, auf den Einsatz von LTE zu setzen, zwölf davon erwarten den Roll-out erster kommerzieller Dienstleistungen im Jahr 2010 und den Rest 2011 und 2012", fügte er hinzu.

Stellenmarkt
  1. KIS-Betreuer iMedOne (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Leipzig
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) First-Level-Support
    Stadtwerke Emmendingen GmbH, Emmendingen
Detailsuche

So errichten beispielsweise der schwedische Telekommunikationskonzern Tele2 und die norwegische Telenor gemeinsam ein LTE-Mobilfunknetzwerk in Schweden. Mit dem landesweiten Netz sollen mobile Datenverbindungen mit 150 MBit/s möglich werden.

Pyramid erwartet, dass LTE ein schnelleres Wachstumstempo zeigt als UMTS. "UMTS/HSPA hat fast sechs Jahre gebraucht, um 100 Millionen Nutzer zu erreichen, Pyramid erwartet, dass LTE nur vier Jahre braucht, um diesen Meilenstein zu nehmen", so Locke. "Die Zahl der LTE-Nutzerverträge wird mit einer Wachstumsrate von 404 Prozent von 2010 bis 2014 auf 136 Millionen Nutzer ansteigen."

Die meisten Nutzer in der Frühphase kämen aus den USA und Japan. Aber auf den Märkten der Schwellenländer wird LTE um 30 Prozent schneller wachsen als in den angestammten Industrienationen. Bis 2014 sollen 43 Prozent der LTE-Nutzer aus diesen Ländern kommen, allen voran aus China, wo die Anbieter TDD (Time Division Duplex) unterstützen.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei Technologies hatte am 12. Mai 2009 in Peking End-to-End TD-LTE/SAE (Time Division Duplex-LTE/System Architecture Evolution) auf dem dortigen "Next Generation Mobile Network"-Kongress vorgestellt. Huawei zeigte die Übertragung von Sprachdaten zwischen verschiedenen Technologien. Bei der Veranstaltung kamen Netzbetreiber wie Vodafone, NTT DoCoMo, AT&T, China Mobile und TeliaSonera zusammen. "Aufgrund der Kapazitäten im TDD-Spektrum stößt die Anwendung von TD-LTE derzeit bei Netzbetreibern weltweit auf großes Interesse", kommentierte Wan Biao, President der Wireless-Sparte bei Huawei.

Darüber hinaus zeigte der Hersteller Handoff-Feldversuche für Multi-User-Access und Multizellen auf der Basis eines TD-LTE-Netzwerks. Dabei wurden Video on Demand, Videotelefonie und VoIP gleichzeitig auf unterschiedlichen Geräten getestet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


dzarek78 01. Jun 2009

Hallo Ich habe UMTS YAGI XP 15 dBi Antenne ( http://www.beste-partner.de/index.php?artid...

Zipfelgrütze 27. Mai 2009

Die Vorlage zum 3:1 war Weltklasse.

PG 21. Mai 2009

2009: 1 Benutzer (der Tester, der durch die Lande fährt und den Empfang misst) 2010: 5...

aaaaaaaaaaaaaa 20. Mai 2009

wobei diese Flats ja noch ok sind - es gibt genügend "Volumenflats" die danach...

thomasg 20. Mai 2009

Die Technik ist sogar das kleinere Problem. Da die Funkverfahren wie OFDM schon in ganz...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
    Giga Factory Berlin
    Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

    Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - der angebliche Verzicht ist nicht freiwillig.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /