Sonicwall: Dell kauft Firewallhersteller für 1,2 Milliarden US-Dollar

Dell baut weiter um und kauft mit Sonicwall ein Sicherheitsunternehmen, um Firmenkunden künftig Hardwarefirewalls anbieten zu können.

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Produkt der Supermassive-Serie
Produkt der Supermassive-Serie (Bild: Sonicwall)

Dell will Sonicwall kaufen. Das gab der Computerhersteller am 13. März 2012 bekannt. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfuhr, liegt der Kaufpreis bei 1,2 Milliarden US-Dollar. Ein Teil des Kaufpreises werde für die Übernahme der Schulden von Sonicwall aufgebracht.

Sonicwall, ein Privatunternehmen mit Sitz im kalifornischen San Jose, bietet Geräte und Software zur Netzwerksicherheit. Zum Angebot gehören Netzwerkfirewalls, UTMs (Unified Threat Management), VPNs (Virtual Private Network), Backup- und Recovery-Ausrüstung sowie Spamschutz für E-Mail.

2010 war Sonicwall für 717 Millionen US-Dollar von dem Finanzinvestor Thoma Bravo übernommen worden. Seitdem sei der Wert des Unternehmens stark gestiegen. Die Übernahme führte Dells neue Softwaresparte durch, die der frühere Vorstandschef von CA, John Swainson, leitet. Der Bereich IT-Sicherheit sei ein sehr stark wachsendes und hochprofitables Geschäftsfeld, sagte Swainson. Sonicwall biete "einzigartige Patentressourcen und Technologie".

Die Übernahme passt zur neuen Strategie Dells als IT-Anbieter für Unternehmenskunden. Firmenchef Michael Dell hatte am 27. Februar 2012 erklärt, dass der Konzern nicht mehr als PC-Hersteller für Endnutzer gelten wolle. "Wir sind kein PC-Unternehmen. Wir sind ein End-to-End-Lösungsanbieter." Von den 110.000 Dell-Beschäftigten seien bereits 47.000 in der Sparte Business Services tätig. Dell sagte, der Gewinn der Enterprise-Sparte habe sich in den letzten fünf bis sechs Jahren verdoppelt und generiere nun die Hälfte des Gewinns des Unternehmens.

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