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De-Mail: United Internet will an kostenpflichtigen E-Mails verdienen
(Bild: Deutsche Telekom)

De-Mail: United Internet will an kostenpflichtigen E-Mails verdienen

De-Mail: United Internet will an kostenpflichtigen E-Mails verdienen
(Bild: Deutsche Telekom)

Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de haben 1,3 Millionen Vorbestellungen für De-Mail. Die Piratenpartei rät von der Nutzung des kostenpflichtigen Dienstes ab.

Lange hat sich United Internet nicht zu den Vorbestellungen zu der rechtsverbindlichen De-Mail geäußert, jetzt hat das Unternehmen Zahlen genannt. 1&1-Internet-AG-Sprecher Michael d Aguiar sagte Golem.de: "Wir haben 1 Million Vorbestellungen, insgesamt sind es wohl 1,3 Millionen." Damit müsste die Deutsche Telekom 300.000 Vorbestellungen haben. Die genannte Zahl der Voranmeldungen ist nicht besonders hoch. Schon im Oktober 2010 wurde von 700.000 Vorregistrierungen berichtet.

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Die Telekom hatte den Start der De-Mail angekündigt und die Presse dazu für den 23. August 2012 eingeladen. Der Konzern startet De-Mail am 31. August 2012 bundesweit. Bei der Telekom und den United-Internet-Marken GMX und Web.de können sich Nutzer für eine De-Mail-Adresse registrieren, um rechtsverbindliche elektronische Nachrichten, einen Identifizierungsdienst und eine gesicherte Onlinedokumentenablage nutzen zu können.

Bei GMX und Web.de startet der Dienst mit Beginn der Ifa: Ab dem 31. August 2012 kann sich jeder, der einen Wohnsitz in Deutschland hat, eine De-Mail-Adresse aussuchen und sich für den neuen Dienst authentifizieren lassen. "Dies ist die Basis für die Nutzung der neuen rechtsverbindlichen De-Mail, die in Konkurrenz zur herkömmlichen Kommunikation per Brief tritt", erklärte United Internet.

Auch Unternehmen und Banken wie der Versicherer Huk24 und die Targobank, die Kommunalverwaltung Düsseldorfs, Wittenbergs und die Deutsche Rentenversicherung Bund sollen beim Start mit dabei sein. Laut Handelsblatt gehört auch die Allianz zu den Großkunden. Zudem testeten 40 weitere Großunternehmen das rechtsverbindliche E-Mail-System. Knapp zehn Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für das Briefporto aus.

Auch ein De-Mail-Geschäftskundenangebot für kleine Unternehmen von 1&1 ist geplant. Da jede Namenskombination nur einmal registriert werden kann, werde die Adresse bei häufigen Namen um eine Zahl ergänzt, wie beispielsweise Frank.Mueller.23@gmx.de-mail.de.

Die Piratenpartei Deutschland bezeichnete die kostenpflichtige E-Mail-Variante als nicht durchdachte "Mogelpackung" und riet von der Registrierung im System ab. "Es ist völlig unverständlich, warum Verbraucher plötzlich 39 Cent pro E-Mail zahlen sollen, ohne daraus sinnvollen Nutzen zu ziehen. Nicht einmal die Möglichkeit, mit Nutzern herkömmlicher E-Mail-Dienste zu kommunizieren, wird geboten." Zudem fehle eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sagte Markus Barenhoff, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei. Sicherere Alternativen zu De-Mail stünden als Open Source schon lange zur Verfügung.


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A.Mertens 21. Sep 2012

HI! die Kommentare zur De-Mail sind ja zumeist negativ. Ich hätte gern mal ein...

sofias 24. Aug 2012

niemand. die post ist unsicher, das postmonopol hat sich nicht umsonst so lange...

JuergenVogler 24. Aug 2012

.....ja es sind mehr Anbieter - aber dadurch alleine wird es noch nicht erfolgreicher...

mindo 24. Aug 2012

Kostenlos? Ich glaub du verwechselst da was. Das soll quasi das digitale Einschreiben...

Spaghetticode 24. Aug 2012

Dann entsteht auch ganz bestimmt ein Shitstorm (igitt, dieses Wort). Und...



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