Soziales Netzwerk: Facebook erlaubt Embedded Posts und macht HTTPS zum Standard

Beiträge von Facebook können künftig in Webseiten und Blogs eingebettet werden. Die Embedded Posts können aus Bildern, Videos, Hashtags und anderen Inhalten bestehen. Außerdem hat das Unternehmen HTTPS als Standard für alle Nutzer definiert.

Artikel veröffentlicht am , /
Eingang zum Facebook-Gelände in Menlo Park
Eingang zum Facebook-Gelände in Menlo Park (Bild: Robin Beck/AFP/Getty Images)

Die vom Microblogging-Dienst Twitter bekannte Funktion zum Einbetten von Nachrichten in andere Seiten ist jetzt auch mit Beiträgen von Facebook möglich. Das Unternehmen will die Funktion in den nächsten Wochen für alle Nutzer ausrollen.

Stellenmarkt
  1. Application Manager (w/m/d)
    dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Wustermark
  2. Specialist* Digital Production Systems
    HARTING Stiftung & Co. KG, Espelkamp
Detailsuche

Mit den Embedded Posts können Nutzer Inhalte wie Bilder, Videos, Hashtags und Statusbeiträge von Facebook in Blogs oder Webseiten einbinden. Auch dort können die Beiträge geteilt und mit einem "Gefällt mir"-Klick versehen werden. Die Einbettung erfolgt per HTML-Code.

Facebook betont, dass Beiträge nur eingebettet werden können, wenn sie vom Nutzer öffentlich sichtbar gemacht wurden. Sollte sich die Privatsphäre-Einstellung eines Posts im Nachhinein ändern, werde der Beitrag auch auf Drittseiten nicht mehr angezeigt.

Zum Start der neuen Funktion hat Facebook Medienpartner wie CNN, die Huffington Post und Mashable an seiner Seite. Diese Unternehmen können die Embedded Posts bereits auf ihren Seiten verwenden.

Facebook macht HTTPS zum Standard

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Facebook wird zudem HTTPS zum allgemeinen Standard machen. Facebook Infrastructure Engineer Scott Renfro erklärte: "Wir nutzen nun HTTPS als Standard für alle Facebook-Nutzer." In den Sicherheitseinstellungen kann bereits seit Jahren das Kommunikationsprotokoll HTTPS ausgewählt werden.

Auch eine sichere HTTPS-Verbindung nützt nichts, wenn die Daten auf dem Server des Anbieters erst entschlüsselt und dann an die Geheimdienste übergeben werden. Nur End-to-End-Verschlüsselung ist wirklich sicher.

Das Programm XKeyscore erlaube den Zugriff auf "fast alles, was ein typischer Nutzer im Internet so macht", heißt es auf einer Snowden-Folie, die der Guardian veröffentlicht hat. Im Werkzeug DNI Presenter wird der Inhalt einer E-Mail angezeigt. Das Tool kann aber auch beispielsweise dazu verwendet werden, Facebook-Chats anzuzeigen. Dafür muss der Analyst nur den Benutzernamen und eine entsprechende Zeitspanne eingeben. Dort lässt sich auch HTTP-Traffic nach Keywords durchsuchen, etwa nach Namen. Den Analysten wird auch gezeigt, wie sie IP-Adressen von allen Nutzern sammeln können, die eine bestimmte Webseite besuchen.

Facebook erklärte im Juni 2013: "Facebook ist nicht und war nie Teil eines Programms, unter dem der US- oder einer anderen Regierung direkter Zugang zu unseren Servern gegeben wurde. Wir hatten seit vorgestern noch nicht einmal von Prism gehört."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


hw75 02. Aug 2013

Blablabla, man kann zur Zeit den arroganten weltherrschaftlichen Scheiss den die...

Zeitvertreib 02. Aug 2013

Kein Ding :) Prinzipiell gebe ich dir aber Recht. Technisch ist Facebook und vor allem...

nicoledos 02. Aug 2013

Es ist doch toll. Da wird von Datenschützern alles unternommen, dass die Tracker der...

Haxx 01. Aug 2013

So wie bei der Verschlüsslung von Mails oder auch wie man bsw. ICQ verschlüsseln kann...

JerRom 01. Aug 2013

Ich glaube das macht Facebook auch bewusst nach dieser NSA-Affäre. Viele Leute wissen ja...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fälschung
Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming

Diesmal hat sich ein besonders dummer Betrüger an Abmahnungen zum Streaming bei Youporn versucht. In dem Brief stimmt fast keine Angabe.

Fälschung: Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming
Artikel
  1. Deutsche Telekom: Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen
    Deutsche Telekom
    Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen

    Deutsche Telekom, Vodafone und 11 weitere große europäische Netzbetreiber wollen jetzt Geld von den Content-Konzernen aus den USA sehen.

  2. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  3. 800 MHz: Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen
    800 MHz
    Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen

    1&1 wird sich das neue Vorgehen nicht gefallen lassen. 800 MHz bietet wichtige Flächenfrequenzen auf dem Lande.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /