PGP-Entwickler: Phil Zimmermanns abhörsichere Telefonie kommt später

Der neue Dienst für verschlüsselte Telefonie, VoIP, Videokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail und SMS kommt später. Das Team um Phil Zimmermann bei Silent Circle braucht noch ein paar Wochen mehr als geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Phil Zimmermann
Phil Zimmermann (Bild: Silent Circle)

Der berühmte Schöpfer der Verschlüsselungssoftware PGP (Pretty Good Privacy), Phil Zimmermann, muss das Erscheinen seines neuen Produkts für abhörsichere Kommunikation verschieben. "Wir mussten den Produktstart auf den 15. Oktober verschieben. Die Beta läuft weiter", teilte Zimmermann Golem.de mit.

Stellenmarkt
  1. IT-Systembetreuer Collaboration Plattform (all genders)
    MTU Aero Engines AG, München
  2. Projektleiter (m/w/d) Digitalisierung Öffentliche Verwaltungen
    GovConnect GmbH, Hannover
Detailsuche

Nachfragen zum Grund für die Verschiebung beantwortete Zimmermann, dessen neues Unternehmen den Namen Silent Circle trägt, bisher nicht. Der Betatest sei gut verlaufen, sagte Zimmermann.

Das neue Verschlüsselungsprodukt verspricht verschlüsselte Telefonie, VoIP, Videokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail und eventuell auch SMS. Die Nutzung der Software soll 20 US-Dollar im Monat kosten.

Das verwendete Protokoll ZRTP nutzt zum Schlüsseltausch das Diffie-Hellman-Verfahren. Die Betaversion der Software mit End-to-End-Verschlüsselung für iPhone iOS und Android sollte Ende Juli 2012 erscheinen. Die Vollversion wollte das Team Ende September 2012 auf den Markt bringen, womit sich die Verschiebung also nur auf wenige Wochen beläuft.

Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Es gibt keine Hintertüren für irgendeine Person, Organisation oder Regierung in unserer Verschlüsselung", erklärte Silent Circle.

Laut einem Bericht von CNN vom 17. August 2012 sind vier verschiedene Silent-Circle-Produkte geplant, die auf iPhones, Android-Geräten, Desktop-PCs und Notebooks verfügbar sein sollen. Der Dienst soll auf Peer-to-Peer-Basis laufen. Wenn nur einer der Gesprächspartner mit Silent-Circle-Servern verbunden ist, wird die verschlüsselte Nachricht im Silent-Circle-Netzwerk abgelegt. Der Verschlüsselungscode wird nach Angaben des Berichts jeweils nur einmal genutzt und dann zerstört.

Silent Circle hat seinen Sitz in National Harbor in Maryland und einen weiteren im Silicon Valley. Die Server stehen aus rechtlichen Gründen in Kanada.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


CDrewing 07. Sep 2012

...ist es völlig egal, ob die App als "sicher" eingestuft wird oder nicht. Nur so entgeht...

sofias 07. Sep 2012

http://www.whispersys.com dafür würde ich auch bezahlen* und nicht für "uuh, vertraut...

kotap 05. Sep 2012

Dann sollen Sie die Server nach Island stellen. Kanada rofl.

ed_auf_crack 05. Sep 2012

Deswegen dauert ja jetzt alles etwas länger



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elon Musk und Manchester United
Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche

Wenn Musk twittert, zittern die Anleger und nun auch Fußball-Fans. Wie sich der Milliardär endgültig ins Abseits bewegt und wie die Öffentlichkeit damit umgehen sollte.
Ein IMHO von Lennart Mühlenmeier

Elon Musk und Manchester United: Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche
Artikel
  1. Wheelhome Vikenze III-e: Winziges elektrisches Wohnmobil mit Solardach
    Wheelhome Vikenze III-e
    Winziges elektrisches Wohnmobil mit Solardach

    Wheelhome hat mit dem Vikenze III-e ein elektrisches Wohnmobil für ein bis zwei Personen vorgestellt, das sich selbst dank Solarzellen mit Strom versorgt.

  2. Urteil: Tesla darf den Autopilot weiterhin so nennen
    Urteil
    Tesla darf den Autopilot weiterhin so nennen

    Das Assistenzsystem-Paket von Tesla darf weiterhin als Autopilot bezeichnet werden. Der Versuch, dies Tesla zu verbieten, blieb vor Gericht erfolglos.

  3. Post-Quanten-Kryptografie: Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer
    Post-Quanten-Kryptografie
    Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer

    Die US-Behörde NIST standardisiert neue Public-Key-Algorithmen - um vor zukünftigen Quantencomputern sicher zu sein.
    Eine Analyse von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar bei Amazon & Co. • MSI Geburtstags-Rabatte • Neuer Saturn-Flyer • Game of Thrones reduziert • MindStar (MSI RTX 3070 599€) • Günstig wie nie: MSI 32" WHD 175 Hz 549€, Zotac RTX 3080 12GB 829€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /