Pocket Rocket heißen die beiden Elektromotorräder von Sol Motor, die optisch eher an ein überdimensioniertes Fahrrad erinnern. Die schnellere Version soll bis auf Tempo 80 kommen.
Unternehmen wie Uber, Alphabet und Google Ventures stecken insgesamt 335 Millionen US-Dollar in den E-Tretrollerverleih Lime. Das Startup hat auch Fahrräder und Pedelecs im Sortiment.
Garmin hat mit dem Edge Explore ein Navigationsgerät mit transreflexivem Touchfarbdisplay und Europafahrradkarte vorgestellt. Es kann mit dem Smartphone gekoppelt werden und so Kontakt zu anderen Fahrern aufnehmen.
Der kroatische Elektroautohersteller Rimac hat eine Partnerschaft mit Seat Cupra angekündigt, um den Cupra E-Racer fit für die Tourenwagenserie E-TCR zu machen. Erfahrung mit E-Sportwagen hat das Unternehmen bereits.
Shimano hat mit dem E-7000 einen Elektroantrieb für Pedelec-Mountainbikes vorgestellt, der im Rahmen verankert ist. Die Individualisierung der Antriebsunterstützung erfolgt per App. Preislich und von der Leistung her soll das Modell zwischen E-8000 und E-6000 liegen.
Das chinesische Unternehmen Xiaomi hat ein kleines Elektrofahrrad vorgestellt, das mit nur 12 Zoll großen Rädern ausgerüstet ist und unter dem Schreibtisch Platz findet. Eine Akkuladung soll das Pedelec 50 km weit bringen.
Der Traditionshersteller will vom Newcomer lernen: Porsche hat eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac Automobili angekündigt. Außerdem hat Porsche einen Anteil an dem kroatischen Hersteller von Elektrosupersportwagen gekauft.
Uber will in Berlin noch in diesem Sommer Elektrofahrräder vermieten. Damit kommt ein weiteres Fahrradleihsystem in die Bundeshauptstadt, in der sich schon mehr als eine Handvoll Anbieter den Markt teilen.
Das Amsterdamer Unternehmen Vanmoof hat zwei neue Elektrofahrräder als Pedelecs vorgestellt. Das Electrified S2 und das Electrified X2 sind mit Akkus und LED-Tacho im Oberrohr sowie einem Diebstahlschutzpaket ausgerüstet.
Lastenräder können in der Stadt Aufgaben übernehmen, bei denen sonst Autos genutzt werden, und so die Luftverschmutzung reduzieren. Berlin will die Anschaffung solcher Fahrräder finanziell fördern, vor allem, wenn sie elektrisch betrieben werden.
Wenn der Tank des Verbrennerautos leer ist, haben Fahrer noch die Möglichkeit, mit dem Reservekanister an der nächsten Tankstelle Nachschub zu holen. Beim E-Fahrzeug ist das schwierig. Drei Berliner Unternehmer haben eine Idee entwickelt, wie der Strom zum Elektroauto kommt.
Für die Mobilität der Zukunft könnten elektrische Roller und Fahrräder eine große Rolle spielen. Mit einem in und für China entwickelten Konzept hebt BMW den Zweiradverkehr in eine neue Dimension - vielleicht auch in Europa?
Die Fahrradindustrie muss zwar insgesamt einen Rückgang bei den Verkaufszahlen hinnehmen, doch wäre dieser noch stärker, wenn es keine E-Bikes gäbe. Dieses Segment wächst in Deutschland stark.
Der Stau soll schuld daran sein, wenn der Telekom-Techniker nicht zum vereinbarten Termin erscheint. Den sollen die Techniker jetzt mit Pedelecs umfahren.
Stefan Filipp radelt mit dem E-Bike jeden Tag zu seinem Arbeitsplatz bei IBM Research in Zürich, wo er an der Quantendatenverarbeitung mit supraleitenden Schaltkreisen arbeitet. Das Schlimmste für ihn wäre, wenn sich der Quantencomputer nicht realisieren ließe.
Firmen mieten Technik, Privatpersonen eher weniger. Ottonow und Media Markt wollen das ändern und bieten vom Elektrofahrrad bis zur Spiegelreflexkamera Hunderte Artikel zum Verleih an. Ob sich das lohnt und wie es funktioniert, haben wir ausprobiert.
Tesla rechnet mit einem massiven Bedarf an Akkus und plant den Bau von mindestens drei weiteren Gigafactories. Das Unternehmen benötigt diese nicht nur für Elektroautos, sondern auch für die Stromspeicher von Solaranlagen.
Anders als in Europa und Asien sind Elektrofahrräder in den USA noch kein Verkaufsschlager. Dabei könnten sie durchaus eine Alternative für den schlechten ÖPNV und aggressive Taxidienste wie Uber sein.
Das Elektrobike Greyp G12H von Rimac soll nach Herstellerangaben eine elektrische Reichweite von bis zu 240 km aufweisen. Möglich macht das ein Akku mit 3 kWh.
Zu Fuß gehen? Dann lieber floaten: Das Startup Floatility will im kommenden Jahr in der Hamburger Innenstadt einen Sharing-Dienst für Miniscooter einrichten. Der Nutzer mietet per App und rollert dann mit Elektroantrieb durch die Stadt. Vorausgesetzt, die Stadt spielt mit.
Xiaomi hat mit dem Mi Qicycle sein erstes Elektrofahrrad vorgestellt. Das Faltrad wiegt 14,5 kg und lässt sich für den Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln zusammenfalten. Das Smartphone wird mittels Bluetooth mit dem Rad verbunden.
Mit Technik der Atombehörde gegen Doping: Bei der Tour de France sollen Wärmebildkameras eingesetzt werden, um regelwidrige Modifizierungen an Fahrrädern zu erkennen.
Eine lebenswerte Stadt wird es in Zukunft nur mit E-Fahrzeugen geben. Schon heute ist mit der aktuellen Technik allerhand möglich - aber nur, wenn an den richtigen Stellen elektrifiziert und gefördert wird.
Die Airbus-Tochter APWorks hat ein Motorrad aus dem 3D-Drucker präsentiert. Mit herkömmlichen Verfahren soll der Rahmen nicht zu konstruieren sein. Der Light Rider ist aber nicht ganz billig.
Mit dem Geo Orbital Wheel soll sich praktisch jedes Fahrrad durch einen Radwechsel in ein Elektrofahrrad verwandeln lassen. Im Rad ist der Akku gleich integriert. Ungewöhnlich ist vor allem die Kraftübertragung des Motors. Finanziert wird das Rad über Kickstarter.
Hannover Messe 2016 Ein unauffälliger Elektromotor gibt einem Mountainbike mehr Wumm: E-Ram ist ein Antrieb, mit dem Fahrräder ohne aufwendigen Umbau in ein E-Bike verwandelt werden können.
Elektrofahrräder sind in der Regel recht schwer, doch beim Zeitgeist Beta X müssen nur 20 kg geschleppt werden. Möglich machen das teure Materialien wie Karbon. Auf Komfort muss der Nutzer nicht verzichten. Sogar an einen entnehmbaren Rahmenakku wurde gedacht.
Der niederländische Hersteller Vanmoof hat mit dem Electrified S ein 28-Zoll-Elektrofahrrad vorgestellt, bei dem der Akku im Rahmen integriert ist. Mit dem Smartphone öffnet der Nutzer das Fahrradschloss. Bei einem Diebstahl lässt sich das Fahrrad dank eines eingebauten GSM-Moduls sogar orten.
Relo heißt der Fahrradelektroantrieb, der an jedem Rahmen eines Mountainbikes oder Rennrads nachgerüstet werden kann. Akku und Motor lassen sich abnehmen, während das Getriebe am Fahrrad verbleibt.
Beim 2016 Cyclocross World Championship in Belgien ist ein Fahrrad mit verstecktem Hilfsmotor entdeckt worden. Es soll der U23-Fahrerin Femke van den Driessche gehören. Diese bestreitet das.
Mancher Onlinehändler schummelt dreist, was seinen Lagerbestand angeht. Wer mit Angaben zu einem knappen Bestand die Kunden unter Druck setzt, muss aber liefern können.
Der indisch-amerikanische Milliardär Manoj Bhargava hat mit Free Electric eine Art Fahrrad für den Privathaushalt vorgestellt, das mit einem großen Schwungrad ausgestattet Strom für Menschen in Entwicklungsländern erzeugen soll.
IAA 2015 Design aus den 50ern, aber Antrieb aus der Gegenwart bieten die Roller von Kumpan Electric. Es gibt sie als Scooter, aber auch als Tretroller mit E-Motorunterstützung.
Ein fahrerloses Fahrrad ist ein Hingucker. Aber wozu ist es gut? Über die Frage lachen selbst die Erfinder. Ein paar gute Einsatzideen haben sie trotzdem schon.
Das Onwheel von Go-e ist ein Fahrradmotor zum Nachrüsten, der innerhalb von wenigen Minuten an praktisch jedes Rad montiert werden kann. Dabei handelt es sich um einen Direktantrieb am Hinterrad. Über Kickstarter wird das Onwheel finanziert, das ein Fahrrad bis 45 km/h beschleunigen soll.
Das Bundesverkehrsministerium will auch E-Bikes auf Radfahrwege lassen. Dazu müssen allerdings ein Zusatzzeichen entwickelt und ein Gesetz erlassen werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor.
Volkswagen plant nach Angaben seines Chefs Martin Winterkorn einen dreirädrigen Roller, der elektrisch angetrieben ist. Der Fahrer steht darauf und steuert den City-Surfer mit einer Lenkstange. So soll der Weg vom Parkplatz zum Ziel überbrückt werden.
Ford hat mit dem MoDe:Flex ein sogenanntes Smartbike vorgestellt. Das faltbare Rad mit Elektromotor kann im Auto transportiert und dort auch geladen werden. Eine Smartphone-App erlaubt die Planung gemischter Routen mit Auto, Nahverkehr und dem Rad im Verbund. Die Apple Watch warnt vor Schlaglöchern.
Die Sonne hilft beim Strampeln: Das Südtiroler Unternehmen Leaos will ein E-Bike mit Solarzellen auf den Markt bringen. Das ist allerdings nichts für jede Geldbörse.
Mieten statt kaufen: Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky glaubt, dass wir in Zukunft Autos nicht mehr kaufen, sondern bei Bedarf leihen. Das Geschäft mit den Autos werde sich grundlegend ändern - und die Autohersteller sind darauf nicht eingestellt. Ganz andere Akteure könnten die Branche künftig dominieren.
/87Kommentare/Von Sebastian Schaal (Wirtschaftswoche)
Auf dem Fahrradlenker konkurrieren mittlerweile viele elektronische Geräte miteinander. Cobi will sie im Smartphone vereinen und es zur Steuerzentrale für Licht, Navigation und Unterhaltung machen sowie als Fitnesstrainer nutzen. Auf Kickstarter wird Geld für die Entwicklung gesammelt.
Elektromagnetische Strahlung kann Computer oder andere elektronische Geräte in Mitleidenschaft ziehen. Manche Straftäter nutzen diese deshalb für Angriffe gegen Sicherungssysteme oder Versorgungseinrichtungen.
Das Visiobike ist ein Elektrofahrrad, bei dem ein Smartphone als Bordcomputer dient: Es ist Kamera- und Tretunterstützungssteuerung, GPS-Tracker, Navigator und Schloss in einem. Wir haben es noch vor der Indiegogo-Kampagne ausprobiert.
2009 haben MIT-Forscher zum Kopenhagener Klimagipfel den E-Bike-Nachrüstsatz Copenhagen Wheel vorgestellt. Vier Jahre später bringt die MIT-Ausgründung Superpedestrian das System auf den Markt.
Das Hinterrad Flykly macht aus jedem normalen Fahrrad ein Pedelec. Neben dem Motor befindet sich auch der Akku in der Radnabe. Gesteuert wird die Elektronik über eine Smartphone-App.
Mit einem Walzenantrieb wollen Kickstarter-Entwickler jedes Fahrrad mit einem elektrischen Antrieb ausrüsten, der sich auch schnell wieder abnehmen lässt. Dabei setzen die Erfinder auf Technik, die schon in den 40er Jahren bei einem französischen Mofa eingesetzt wurde.
Das Startup Velo aus San Francisco will ein elektrisch angetriebenes Fahrrad mit einem Smartphone kreuzen. Das Smartphone übernimmt die Gangwahl und zeigt die verbleibende Akkureichweite an, warnt aber auch vor Kollisionen mit anderen Radfahrern.
Das Fahrrad Faraday Porteur beherbergt einen kleinen Akku im Rahmen und einen Elektromotor in der Frontnabe, der den Fahrer beim Treten unterstützt. Das Design des 3.500 US-Dollar teuren, aber vergleichsweise leichten Rades hat schon einen Preis gewonnen.