• IT-Karriere:
  • Services:

Leaos Solar E-Bike: Das Fahrrad bekommt Solarzellen

Die Sonne hilft beim Strampeln: Das Südtiroler Unternehmen Leaos will ein E-Bike mit Solarzellen auf den Markt bringen. Das ist allerdings nichts für jede Geldbörse.

Artikel veröffentlicht am ,
Leaos Solar E-Bike: Unterstützung beim Treten oder Elektrischfahren
Leaos Solar E-Bike: Unterstützung beim Treten oder Elektrischfahren (Bild: Leaos)

Elektrisch fahren ohne Steckdose: Das soll mit dem E-Bike des italienischen Unternehmens Leaos möglich sein. Es ist mit Solarzellen ausgestattet, die Strom für den Akku produzieren.

Stellenmarkt
  1. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
  2. ITEOS, verschiedene Standorte

Das Leaos Solar E-Bike ist ein Elektrofahrrad, dessen Motor dem Radler beim Treten hilft. Es kann aber auch komplett im elektrischen Modus betrieben werden. Dann macht der Motor die Arbeit und das Treten erübrigt sich.

Fahrrad für Frauen und Männer

Das E-Bike ist als Unisex-Fahrrad konzipiert. Das bedeutet, der Rahmen hat nur drei Streben: Unterrohr, Sitzrohr und Kettenstrebe, aber kein Oberrohr. Die Streben sind nicht rund, sondern kantig und relativ dick. Darin sind die Komponenten des Elektroantriebs untergebracht: Das Fach für den Akku etwa befindet sich im Unterrohr. Der Motor sitzt am Tretlager. Die Kette verläuft in der Kettenstrebe, ist also gekapselt.

Rahmen und andere Teile bestehen aus einem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff, kurz Karbon. Das hat den Vorteil, dass die Konstruktion relativ leicht ist - das Fahrrad ist mit einem Mindestgewicht von 22 Kilogramm ohnehin sehr schwer. Weiterer Vorteil von Karbon ist, dass das Material sehr stabil ist.

Solarzellen als Verkleidung des Rahmens

Die relativ dicken Streben bieten Platz für die Solarzellen, die als Verkleidung seitlich abgebracht sind. Sie sollen einen Wirkungsgrad von etwa 20 Prozent haben und genug Strom für eine unterstützte Fahrleistung von etwa 20 Kilometern am Tag produzieren. Das Fahrrad sei dann "vollkommen autark, also von herkömmlichen Stromquellen unabhängig", sagt der Hersteller.

Der Ladestand kann auf einem Display abgelesen werden. Ist es bedeckt und die Solarzellen liefern nicht genug elektrischen Strom, kann der Akku auch einfach aus seinem Fach genommen und an der Steckdose geladen werden. Er hat eine Kapazität von 11,6 Amperestunden. Den Motor gibt es in zwei Varianten: mit 250 Watt und mit 350 Watt - für eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde und 45 Kilometern pro Stunde.

Wer entwirft das schönste E-Bike?

Zurzeit läuft ein Designwettbewerb: Das Unternehmen aus Bozen in Südtirol hat Nutzer aufgerufen, ein eigenes E-Bike zu kreieren. Bis zum 31. März haben die Teilnehmer Zeit, ihr Leaos selbst mit eigenen Materialien oder Accessoires auszustatten. Den Entwurf können sie auf der Facebook-Seite von Leaos einstellen. Der Entwurf, der die meisten "Likes" erhält, gewinnt. Leaos wird diesen umsetzen und den erfolgreichen Designern als Preis übergeben.

Leaos hat zudem noch zwei weitere Modelle im Programm: Leaos Pure ist das E-Bike in Schwarz, Leaos White ist weiß. Günstig sind die E-Bikes aus Südtirol nicht: Das einfachste Modell kostet knapp 6.000 Euro. Dazu gibt es diverse Extras, die der Kunde im Konfigurator auswählen kann: vom Gepäckträger über eine Lederverkleidung am Rahmen bis eben hin zu den Solarzellen. Letztere sollen noch einmal knapp 2.000 Euro kosten. In der Solar-Ausführung soll das E-Bike ab Sommer 2015 lieferbar sein.

Ob das Solar E-Bike Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Indiegogo Ende vergangenen Jahres war es jedenfalls nicht: Leaos wollte 190.000 US-Dollar einnehmen. Es wurden jedoch nur 376 US-Dollar zugesagt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

ThadMiller 18. Feb 2015

Nein, der war nicht für dich.

SoniX 18. Feb 2015

Google mal nach Solarzellen Umweltbilanz. Teilweise verheerend was man da lesen muss. Auf...

Test-Berliner 17. Feb 2015

Die Idee "Solarzellen auf E-Bikes" ist unsinnig. 1. macht das Rad schwerer 2. Das Rad...

Klausens 17. Feb 2015

Ja, eine der gängigen sinnfreien Einheiten. Weitere: - Leuchtstärke in Watt (Gott sei...

Anonymer Nutzer 16. Feb 2015

Egal, Hauptsache man hat Geld eingesammelt und wieder für ein paar Monate Gehalt gesorgt.


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /