Abo
  • IT-Karriere:

Elektroauto

Daimler bringt überarbeiteten Elektro-Smart auf den Markt

Daimler will Anfang 2012 einen neuen Elektro-Smart auf den Markt bringen. Das Elektroauto wird über einen neuen Antriebsstrang sowie über einen neuen Akku verfügen. Beide sind Eigenentwicklungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektro-Smart und E-Bike: Daimler stellt neue Elektrofahrzeuge vor.
Elektro-Smart und E-Bike: Daimler stellt neue Elektrofahrzeuge vor. (Bild: Daimler)

Der deutsche Autohersteller Daimler wird auf der Internationalen Automobilausstellung im kommenden Monat in Frankfurt die dritte Generation des Elektro-Smarts vorstellen. Der Produktionsstart der dritten Generation des Smart Fortwo Electric Drive ist für kommendes Jahr geplant.

  • Der neue Elektro-Smart... (Bild: Daimler)
  • ... und das Smart E-Bike (Bild: Daimler)
  • Beide sollen ab kommendem Jahr zu haben sein. (Bild: Daimler)
  • Elektromobilität kombiniert (Bild: Daimler)
Der neue Elektro-Smart... (Bild: Daimler)
Stellenmarkt
  1. Taunus Sparkasse, Bad Homburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig

Unter anderem hat Daimler dem Smart einen neuen Antriebsstrang verpasst, den EM-Motive liefert, ein im Juli 2011 gegründetes Joint Venture von Daimler und Bosch. Der besteht unter anderem aus einem Elektromotor mit einem Drehmoment von 130 Newtonmetern. Die Durchschnittsleistung beträgt 35 kW, die Spitzenleistung 55 kW.

Mehr Höchstgeschwindigkeit

Der Motor beschleunigt das Auto in knapp 13 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt wie bei der Version mit dem Verbrennungsmotor rund 120 km/h. Sie wurde angehoben: Der Vorgänger schaffte nur 100 km/h.

Neu ist auch der Lithium-Ionen-Akku. Er hat eine Speicherkapazität von 17,6 kWh, was eine Reichweite von rund 140 Kilometern ermöglicht. Danach muss das Auto an die Steckdose. Den Akku voll zu laden, dauert an der Haushaltssteckdose rund 8 Stunden. Mit der 22-kW-Schnellladeeinrichtung verkürzt sich die Ladezeit auf etwa eine Stunde..

Kein Tesla-Akku

Der Akku stammt von Deutsche Accumotive, dem 2008 zusammen mit Evonik gegründeten Joint Venture. Das Gemeinschaftsunternehmen hat Ende vergangenen Jahres mit dem Bau von Europas größter Akkufabrik begonnen. Die Akkus für die zweite Generation der Elektro-Smarts kamen vom US-Unternehmen Tesla Motors.

Der neue Smart wird wie sein Vorgänger im nordostfranzösischen Hambach gebaut. Geplant ist eine fünfstellige Zahl im Jahr - vom Smart der zweiten Generation wurden rund 2.000 Stück gebaut. Das Elektroauto soll ab dem kommenden Frühjahr erhältlich sein, einen Preis hat Daimler noch nicht genannt.

Elektrofahrrad Smart-Ebike

Ebenfalls Anfang 2012 soll das Elektrofahrrad Smart-Ebike auf den Markt kommen. Das Fahrrad verfügt über einen Nabenmotor mit einer Leistung von 250 Watt, der den Radler beim Treten unterstützt. Den Grad der Unterstützung kann der Nutzer in vier Stufen selbst einstellen.

Das Smart-Ebike hat einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Speicherkapazität von 400 Wh. Je nach Unterstützung reicht eine Ladung für eine Strecke von 100 Kilometern. Das Elektrofahrrad, das von dem Unternehmen Grace aus dem brandenburgischen Biesenthal gefertigt wird, soll knapp 3.000 Euro kosten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,99€ (Bestpreis!)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

zilti 18. Aug 2011

Joah, das wegen Swatch wollte ich auch gerade schreiben. Hayek ist ja damals ausgestiegen...

Anonymer Nutzer 18. Aug 2011

für das e-Bike verkürzt sich dann wohl auch die Reichweite vom Smart. Deshalb wohl auch...

mimimi 18. Aug 2011

Auch wenn ich mich wiederhole: zum Sparen eignen sich Elektrofahrzeuge einfach nicht! Wer...

Jolla 18. Aug 2011

Von den 5110 Euro kannst du dir dann eine neue Batterie kaufen ;-)

wp (Golem.de) 18. Aug 2011

Da ist uns ein Fehler unterlaufen, der jetzt korrigiert ist. Danke für den Hinweis. wp...


Folgen Sie uns
       


Maxus EV80 Probe gefahren

Golem.de hat mit dem Maxus EV80 einen chinesischen Transporter mit europäischer DNA getestet.

Maxus EV80 Probe gefahren Video aufrufen
Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /