Van den Driessche: Fahrrad mit Motor bei Cyclocross-Weltmeisterschaft entdeckt
Beim 2016 Cyclocross World Championship in Belgien ist ein Fahrrad mit verstecktem Hilfsmotor entdeckt worden. Es soll der U23-Fahrerin Femke van den Driessche gehören. Diese bestreitet das.
Der Weltverband UCI bestätigte mittlerweile, dass das beschlagnahmte Cyclocross-Fahrrad über einen Motor im Rahmen verfüge. Es gehöre der belgischen Mitfavoritin Femke van den Driessche. Ihr Vater bestritt, dass Van den Driessche mit dem Rad gefahren sei. Sie musste das U23-Rennen wegen technischer Probleme vorzeitig abbrechen und saß auch nicht auf dem Rad, als es im Materiallager beschlagnahmt wurde.
In einem Interview mit dem belgischen Fernsehsender Sporza wies die Fahrerin die Anschuldigungen zurück. Van den Driessche sagte, das beschlagnahmte Rad sei zwar das Gleiche wie ihres, stamme jedoch von einem Freund und Trainingspartner. Ein Mechaniker habe es vermutlich aus Versehen mitgenommen.
Die UCI hatte 2015 technologischen Betrug in ihre Statuten aufgenommen und will erwischte Fahrer disqualifizieren sowie mit einer sechsmonatigen Sperre belegen. Ob im Radsport verbotene Hilfsantriebe eingesetzt werden, ist umstritten. Schon 2010 gab es einen solchen Vorwurf gegen Fabian Cancellara, der sich jedoch nicht erhärtete.
Die Firma Gruber, die mittlerweile Vivax Drive heißt, bietet seit 2007 mit dem Vivax Assist einen Elektromotor an, der in das Sattelrohr integriert wird und direkt auf die Tretkurbel wirkt. Der Motor hat allerdings nur 200 Watt, ist sehr laut und wiegt mit Akku rund 1,8 Kilogramm. Der Akku wird außen in der Satteltasche befestigt. Das dürfte sehr auffällig sein.
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Du hast vollkommen Recht. Ich bin doch idiotischerweise tatsächlich davon ausgegangen...
Pfui
In den moderneren Varianten wird der Antrieb direkt in die Radnabe verbaut. http...
Also wenn das zusammenklappen eh vorgesehen und legal wird, sollte man vielleicht gleich...