• IT-Karriere:
  • Services:

Challenge Bibendum

Wettbewerb der Ökoflitzer startet in Berlin

Auf dem stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof findet ab heute die elfte Challenge Bibendum statt. Im Rahmen der vom französischen Reifenhersteller Michelin organisierten Veranstaltung werden umweltfreundliche Fahrzeuge vom Elektrofahrrad bis zum Brennstoffzellenbus vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Luigi Colanis futuristischer Lkw
Luigi Colanis futuristischer Lkw (Bild: csd)

Challenge Bibendum heißt ein Wettbewerb für umweltfreundliche Autos, der am heutigen Mittwoch in Berlin beginnt. Bis zum 22. Mai dreht sich auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof alles um das Thema saubere Fortbewegung.

Stellenmarkt
  1. Polizeipräsidium München, München
  2. Müller Holding GmbH & Co. KG, Ulm-Jungingen

Insgesamt zeigen dort 74 Hersteller über 230 Fahrzeuge. Das Spektrum reicht vom Elektrofahrrad über den Brennstoffzellen-Pkw und den von Studenten entwickelten Elektrorennwagen bis hin zu großen Nutzfahrzeugen wie einem wasserstoffgetriebenen Bus oder einem von Stardesigner Luigi Colani entworfenen Lkw. Unter den Teilnehmern sind die großen Hersteller wie Audi, Citroen, Daimler, Iveco, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Scania, Toyota oder Volvo. Auch kleinere Unternehmen wie Formulec aus Frankreich, Entwickler eines Formel-Rennwagens mit Elektromotor, oder der US-Hersteller Tesla Motors sind vertreten.

Sauber zum Brandenburger Tor

Zum Programm gehören auch Vorträge und Seminare sowie Vorführungen der Elektroautos, etwa auf dem Sportring: Dort zeigen Porsche, Citroen oder Formulec, dass Motorsport auch leise und sauber sein kann. Einer der Höhepunkte wird sicher ein Korso mit rund 100 Fahrzeugen vom Tempelhofer Flughafen zum Brandenburger Tor am Freitag (20. Mai, 15:30 bis 16:30 Uhr). Die sauberen Fahrzeuge auf zwei oder vier Rädern sind aber nicht nur zum Anschauen da: Besucher der Veranstaltung können sie auch selbst testen.

  • Der Rennwagen Formulec, hier auf der Hannover Messe, ist auch auf der Challenge Bibendum vertreten. (Foto: wp)
  • Es ist der erste Formel-Rennwagen mit einem Elektromotor unter der Haube. (Foto: wp)
  • Citroen bringt seinen Prototyp Survolt mit nach Berlin. (Foto: wp)
  • Detailansicht des schicken Elektrosportwagens, ebenfalls in Hannover (Foto: wp)
Der Rennwagen Formulec, hier auf der Hannover Messe, ist auch auf der Challenge Bibendum vertreten. (Foto: wp)

Schließlich müssen die Hersteller auch die Tauglichkeit ihrer Fahrzeuge beweisen. Die Autos werden je nach Klasse in unterschiedlichen Wettbewerben antreten: Die reinen Stadtfahrzeuge mit zwei, drei und vier Rädern treten in der Stadt-Rallye gegeneinander an: Sie müssen sich auf einer Strecke auf dem Flughafengelände über eine Distanz von 30 Kilometern im simulieren Stadtverkehr bewähren.

Von Linthe nach Tempelhof

Weiter fahren Elektroautos: Sie müssen im Rahmen der Battery Electric Rallye vom brandenburgischen Linthe über Brandenburg und Potsdam nach Tempelhof fahren - eine Distanz von 125 Kilometern. Die Distanz wurde gewählt, weil 90 Prozent der Stadtbewohner in einem Radius von 50 Kilometern um das Zentrum wohnen.

Die längste Strecke müssen die Verbrennungsfahrzeuge absolvieren: Sie müssen 300 Kilometer zurücklegen. Die Intercity Rallye führt von Tempelhof aus nach Süden und über Brandenburg und Potsdam zurück zum Ausgangspunkt.

Fahrverhalten und Umwelteinfluss

Bei den Rallyes werden nicht nur die Fahreigenschaften betrachtet. In die Bewertung fließen auch Umwelteigenschaften wie Kraftstoffeffizienz oder Kohlendioxidemissionen ein. Bei den Stadtfahrzeugen wird zudem der Geräuschpegel gemessen. Bei den Fahrzeugen, die an der Intercity Rallye teilnehmen, wird sogar eine Ökobilanz gezogen.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom französischen Reifenhersteller Michelin. Daher kommt auch der Name: Das Maskottchen des Herstellers heißt Bibendum oder kurz Bib. Die Challenge Bibendum wurde 1998 zu Bibs 100. Geburtstag ins Leben gerufen. Die erste Challenge fand in Clermont-Ferrand statt, wo Michelin seine Firmenzentrale hat. Anschließend gastierte die Challenge unter anderem in Los Angeles, Schanghai, Paris und im vergangenen Jahr in Rio de Janeiro.

Publikumstage am Wochenende

In Berlin findet die elfte Challenge Bibendum statt. Die Veranstaltung ist am Samstag und Sonntag (21. und 22. Mai) für Publikum von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro, für Kinder und Jugendliche ist die Veranstaltung kostenlos.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€ (zzgl. 4,99€ Versand)
  2. 79,99€ (bei razer.com)
  3. 26,73€ (bei otto.de)
  4. 57,99€

FrankTzFL 21. Mai 2011

das mag ein Grund sein aber, wenn die nur in für Städte bauen werden die Fahrzeuge im...

dumdideidum 19. Mai 2011

Äh? du bist also ernsthaft der Meinung, dass die Abbau und Lagerung keine Umweltschäden...

tilmank 18. Mai 2011

Jetzt wissen es auch wirklich die letzten und ich darf am Samstag Schlange stehen und...

tingelchen 18. Mai 2011

Wenn ich an fliegende Sportwagen denke, dann fällt mir da spontan ein Rennwagen ein der...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2011

der Gröller schlechthin. ;)


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /