Abo
  • Services:

Geo Orbital Wheel: Das Tron-Fahrrad für jedermann zum Nachrüsten

Mit dem Geo Orbital Wheel soll sich praktisch jedes Fahrrad durch einen Radwechsel in ein Elektrofahrrad verwandeln lassen. Im Rad ist der Akku gleich integriert. Ungewöhnlich ist vor allem die Kraftübertragung des Motors. Finanziert wird das Rad über Kickstarter.

Artikel veröffentlicht am ,
Geo Orbital Wheel
Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)

Ein wenig erinnert die Nachrüstlösung Geo Orbital Wheel für Fahrräder an die Light Cycles aus dem Film Tron. Auch sie besitzen keine Zentralnabe. Beim Geo Orbital Wheel ist dort ein 500 Watt starker Elektromotor eingebaut worden, der sich nicht mit dem Rad dreht, sondern seine Kraft über Walzen auf die Felge überträgt.

Stellenmarkt
  1. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  2. ANSYS Germany GmbH, Darmstadt or Otterfing (near Munich)

Der Akku befindet sich auf einer der drei feststehenden Speichen. Ebenfalls ungewöhnlich ist der Reifen: Es handelt sich um ein Hartschaumstoffmodell. Dadurch soll die Pannenanfälligkeit deutlich reduziert werden: Einen Platten kann es nicht geben. Die Finanzierung des Geo Orbital Wheel erfolgt über Kickstarter.

  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)

Um das Geo Orbital Wheel zu montieren, muss einfach das bisherige Vorderrad demontiert und die Bedieneinheit an den Lenker geklemmt werden. Das soll angeblich in einer Minute möglich sein, wobei nicht berücksichtigt wird, dass die Felgenbremsen noch justiert werden müssen. Mit Scheibenbremsen lässt sich das Rad nicht benutzen.

Mit und ohne Tretunterstützung

Das Vorderrad gibt es in 26 und 28 Zoll Durchmesser, wobei der Akku unterschiedlich groß ist. Beim kleinen Modell kommt eine Version mit 6 Ah/36 Volt zum Einsatz, die 20 Kilometer Fahrt ermöglichen soll, während im größeren Rad ein Akku mit 10 Ah/36 Volt zum Einsatz kommt, der für etwa 32 km reichen soll. Wer mittritt, soll auf eine Reichweite von 50 beziehungsweise 80 km kommen. Das kleine Rad wiegt mitsamt Akku 7,7 kg, das große etwa 9 kg.

Das so ausgerüstete E-Bike kann wie ein Pedelec mit Trittunterstützung gefahren werden, aber auch wie ein Leichtkraftrad ohne Pedalbewegungen fahren. Ohne Muskelkraft soll das Rad etwa 32 km/h schnell werden. In Deutschland ist das mit Helm- und Versicherungs- beziehungsweise Kennzeichenpflicht verbunden.

Die Akkus lassen sich in wenigen Stunden an der Steckdose aufladen. Beim Rollen kann der Stromspeicher aufgeladen werden. Außerdem ist eine USB-Buchse zum Aufladen von Kleinelektronik eingebaut worden.

Auf Kickstarter ist das Geo Orbital Wheel ein großer Erfolg. Obwohl die Kampagne erst Mitte Juni 2016 endet, sind schon rund 620.000 US-Dollar zusammengekommen.

100 Geo Orbital Wheel wurden für 499 US-Dollar pro Stück angeboten. Das Einstiegsangebot ist genauso wie die Offerten für 599 und 649 US-Dollar bereits ausverkauft. Der Mindestpreis liegt jetzt bei 699 US-Dollar. Im Handel soll das Rad knapp 1.000 US-Dollar kosten. Das Geo Orbital Wheel wird auch nach Deutschland verschickt und soll im November 2016 ausgeliefert werden.

Die Konkurrenz treibt das Hinterrad an

2009 hatten MIT-Forscher zum Kopenhagener Klimagipfel den E-Bike-Nachrüstsatz Copenhagen Wheel vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Lösung für das Hinterrad, deren Elektromotor in der US-Version eine Leistung von 350 Watt hat. Nach Europa wird eine Variante mit 100 Watt weniger geliefert. Der Motor unterstützt den Radler, etwa beim Bergauffahren oder beim Überholen.

Der Akku bietet eine Reichweite von etwa 50 Kilometern, dann muss er wieder für etwa vier Stunden an die Steckdose. Die Reichweite kann durch Rekuperation beim Bremsen und beim Rollen verlängert werden. Der Bausatz wiegt rund 5,9 Kilo. Der Hersteller liefert das Rad aktuell in geringen Stückzahlen an Vorbesteller aus.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

ReinerW17 12. Feb 2018

Nur die Felge dreht sich? Nein, das ist leider falsch. Wenn man nicht nur das Video...

Der Spatz 15. Mai 2016

Tourenplaner Hessen für die kleine Steigung (Ist jetzt eine von mehreren) Statistik 1...

Der Spatz 13. Mai 2016

Die Dinger waren doch Segways. Aber selbst der Mensch (als Art) kommt halt nicht an der...

Der Spatz 13. Mai 2016

Die Verstärkung ist eher der stärkeren Dauerbelastung geschuldet. So ein normales 08/15...

schueppi 12. Mai 2016

Gute Frage... Die sind ja wohl kaum dazu da um den Antrieb in der Wage zu halten...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


    Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
    Sonnet eGFX Box 650 im Test
    Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

    Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
    2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
    3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

    K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
    K-Byte
    Byton fährt ein irres Tempo

    Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
    2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
    3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

      •  /