Cobi: Fahrradcomputer mit Licht und Smartphone-Anschluss

Auf dem Fahrradlenker konkurrieren mittlerweile viele elektronische Geräte miteinander. Cobi will sie im Smartphone vereinen und es zur Steuerzentrale für Licht, Navigation und Unterhaltung machen sowie als Fitnesstrainer nutzen. Auf Kickstarter wird Geld für die Entwicklung gesammelt.

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Cobi
Cobi (Bild: Kickstarter)

Das Unternehmen iCradle aus Frankfurt am Main will mit Cobi ein System für die Computerisierung des Fahrrads entwickeln und sucht für das auf einem Smartphone basierende Konzept Geld über Kickstarter. 100.000 US-Dollar sind erforderlich, und schon jetzt - gut drei Wochen vor Ende der Kampagne - ist mehr als genug Geld zusammengekommen, um das System zu realisieren.

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Cobi ist eine Smartphone-Halterung für die Lenkerstange mit integriertem LED-Licht sowie einem Rücklicht und einem Daumencontroller. So lässt sich Cobi an praktisch jedem Rad mit einem Lenkerdurchmesser von 25 bis 34 mm befestigen. Neben den aktuellen iPhones ab dem Modell 5 passen auch Samsungs S4 und S5 und das Google Nexus 5 hinein. Ein Schutzdeckel soll die teuren Smartphones bei Stürzen und vor Wettereinflüssen schützen. Der Hersteller will für Cobi die Ersatzteile liefern, damit der Besitzer kleinere Reparaturen selbst ausführen kann.

Daumensteuerung für Bedienung während der Fahrt

Der Controller für die Daumenbedienung erlaubt es zum Beispiel, den Blinker am Rücklicht zu betätigen oder die Musikwiedergabe zu regeln. Beim Bremsen wird automatisch das Rücklicht heller. Eine kleine Alarmanlage ist in Cobi eingebaut. Sie basiert auf einem Bewegungssensor und aktiviert nicht nur das LED, sondern auch eine kleine Sirene, wenn das Rad nach Scharfschaltung bewegt wird.

  • Cobi (Bild: iCradle)
  • Cobi (Bild: iCradle)
  • Cobi (Bild: iCradle)
  • Cobi (Bild: iCradle)
  • Cobi (Bild: iCradle)
Cobi (Bild: iCradle)

Das Smartphone soll unter anderem die üblichen Aufgaben für Navigation und Musikberieselung sowie Training übernehmen. Die dazugehörige Navigationslösung basiert auf Telenav Scout und Open Street Map. Auch die Daten von ANT+-Funksensoren sollen mit Cobi empfangen und ausgewertet werden. Damit lassen sich zum Beispiel die Pulsmesser integrieren und Tempo sowie Trittfrequenz erfassen. Mit dem Smartphone wird per Bluetooth kommuniziert.

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Cobi ist mit einem 6.000-mAh-Akku ausgerüstet, der sich vom Anwender wechseln lässt. Er soll für rund sechs Stunden ausreichen. Neben einem Modell für herkömmliche Fahrräder wird auch ein Cobi für E-Bikes gebaut. Das allerdings passt derzeit nur auf Räder mit dem Bosch-System und nutzt dessen Daumensteuerung. Später sollen auch Cobis für andere E-Bike-Antriebe erscheinen. Das E-Bike kann dabei auch den Smartphone-Akku wieder aufladen, verspricht der Hersteller.

Zusammen mit dem Rücklicht kostet Cobi auf Kickstarter 205 US-Dollar. Daneben gibt es auch einfachere Versionen ab 115 US-Dollar. Der Fahrradcomputer wiegt ohne Akku etwa 200 Gramm und soll ab Sommer 2015 ausgeliefert werden. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 2. Januar 2015.

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FoVITIS 11. Okt 2015

Wo steht das??? Blinkendes Front und Hecklicht ist nicht erlaubt. Aber von Spurwechsel...

Nullmodem 09. Dez 2014

Wenn ich den Energieerhaltungssatz richtig interpretiere, sollte das nicht möglich sein...

M.P. 08. Dez 2014

Nunja, mein Huawei Y200 ist schon WIRKLICH dunkel, und hat ein Mini-Display...

EQuatschBob 08. Dez 2014

Daran könnte ich daran per USB-Kabel mein Telephon aufladen. Aber der Strom ist sehr...

Brotbüchse aus... 08. Dez 2014

oder warum hat das Teil auf den Fotos keine extra Klingel?



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