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Velo-1: Smartphone und Arduino steuern Elektrofahrrad

Das Startup Velo aus San Francisco will ein elektrisch angetriebenes Fahrrad mit einem Smartphone kreuzen. Das Smartphone übernimmt die Gangwahl und zeigt die verbleibende Akkureichweite an, warnt aber auch vor Kollisionen mit anderen Radfahrern.

Artikel veröffentlicht am ,
Pedelec Velo-1
Pedelec Velo-1 (Bild: Velomotors)

Das Velo-1 des Startups Velomotors basiert auf einem neu konstruierten Fahrradrahmen, in dessen Struktur der Akku und der Antrieb integriert sind. Auffällig an dem Rad, das sich noch in der Konzeptphase befindet: Die Sitzstrebe fehlt, die normalerweise vom Hinterrad zum Sitzrohr führt. Die Kettenstrebe wurde dafür verstärkt. Ober- und Unterrohr bilden eine v-förmige Einheit. Der 450-Watt-Motor sitzt an der Frontnabe. Der Akku soll für rund 50 km ausreichen.

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Das Smartphone zeigt dem Fahrer die Akkureichweite an und übernimmt als Navigationssystem die Aufgabe, ihn auf möglichst fahrradgeeigneten Straßen zum Ziel zu führen. Es kann aber auch Routen aufzeichnen und sie anderen Radlern empfehlen.

Automatik-Schaltgetriebe und kettenloser Antrieb

Für den Gangwechsel des stufenlosen Getriebes, das über einen Zahnriemenantrieb angetrieben wird, soll das Smartphone auf Wunsch ebenfalls sorgen. Es wird schnurlos per Bluetooth an die Radelektronik angebunden, die auf der Arduino-Hardware basieren soll und mit einem Drehmomentsensor ausgerüstet ist. Dadurch soll ein Automatik-Schaltgetriebe realisiert werden. Das Rad kann aufgrund dieses Eingriffes in die Übersetzung auch als Fitness-Bike in der Ebene eingesetzt werden. In diesem Modus kann es je nach Trainingsplan mehr oder weniger körperlichen Einsatz einfordern und den Fahrer bei Bedarf auch an Hügeln entlasten.

Mit Hilfe von Sensoren soll der Fahrradfahrer vor drohenden Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern gewarnt werden. Wie das realisiert werden soll, hat der Erfinder bislang nicht verraten. Die Smartphone-Apps werden für Android und iOS entwickelt. Weitere technische Details gehen aus den spärlichen Informationen, die zu dem Projekt bislang bekannt sind, nicht hervor.

Für die Sicherheit sollen neben der lichtabhängigen Beleuchtung auch die Felgen sorgen, die mit einer Elektrolumineszenz-Folie beklebt sind, so dass das Rad im Dunkeln besser zu sehen ist.

Der Gründer von Velomotors, Jack Al-Kahwati, ist ein ehemaliger Flugzeugingenieur, der für Sikorsky und BAE arbeitete. Zur Finanzierung soll 2013 ein Kickstarter-Projekt gestartet werden. Noch ist das Velo-1 nur ein Konzept. Die Technik wird derzeit noch an einem gewöhnlichen Fahrrad entwickelt, das sozusagen die Alphaversion darstellt. Neben einer Kaufversion soll es auch ein Mietfahrrad geben, das der Fahrer freischalten kann - ähnlich wie die Räder der Deutschen Bahn.

Einige der Techniken, die in das Velo-1 einfließen sollen, bieten andere Hersteller bereits an. So gibt es von dem kalifornischen Unternehmen Fallbrook bereits stufenlose Getriebe und auch ein Automatikgetriebe für Elektrofahrräder. Eine Kollisionswarnung ist unseres Wissens jedoch neu.



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ad (Golem.de) 11. Okt 2012

wo? :) wäre mir neu. was nichts heißen muss Mit freundlichen Grüßen ad (golem.de)


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