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Faraday Porteur
Faraday Porteur (Bild: Faradaybikes)

Lastenfahrrad: Transport-Pedelec für die Stadt wiegt unter 18 kg

Faraday Porteur
Faraday Porteur (Bild: Faradaybikes)

Das Fahrrad Faraday Porteur beherbergt einen kleinen Akku im Rahmen und einen Elektromotor in der Frontnabe, der den Fahrer beim Treten unterstützt. Das Design des 3.500 US-Dollar teuren, aber vergleichsweise leichten Rades hat schon einen Preis gewonnen.

Das Faraday Porteur erinnert an ein Lastenfahrrad aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, doch bei genauem Hinsehen sind ein Akku an der Sattelstrebe und ein 250-Watt-Elektromotor am Vorderrad zu erkennen. Das Design gewann bereits den ersten Preis des Oregon Manifests und soll nun in die Massenproduktion gehen. Über die Plattform Kickstarter können Interessenten die Fahrradentwicklung mitfinanzieren.

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Im Gegensatz zu den meisten Pedelecs aus europäischer Fertigung ist das Faraday Porteur bei einer Reifengröße von 26 Zoll mit einem Gewicht von 17,7 kg trotz Stahlrahmens sehr leicht. Das liegt vor allem an dem kleinen Lithium-Ionen-Akku, der den Fahrer optional beim Treten auf einer Strecke von 16 bis 24 Kilometern unterstützen soll. Eine Rekuperationsfunktion, die den Akku über einen Dynamo wieder laden könnte, fehlt. Die Pedelec-Funtion lässt sich mit einem Schalter am Lenker abschalten, damit Strom gespart werden kann. Ein E-Ink-Display soll über den Akkuladezustand informieren. In den Rahmen sind Scheinwerfer und Rückleuchten eingebaut.

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Das Faraday Porteur kann als leichtes Lastenrad eingesetzt werden. Die vordere Transportplattform am Rahmen lässt sich auch abnehmen, um Gewicht und Platz zu sparen. Sie ist nicht mit der Gabel verbunden und schwenkt beim Lenken nicht mit ein. Künftig sollen auch andere Plattformen wie etwa geschlossene Taschen oder Tiertransportboxen zum Anstecken angeboten werden.

Akkuladung in 45 Minuten

Der Akku wird über die integrierte Ladebuchse am Heck mit einem Netzteil nach Herstellerangaben innerhalb von 45 Minuten wieder aufgeladen. Zwei Ladeteile befinden sich im Lieferumfang, so dass zum Beispiel eines zu Hause und das andere im Büro verbleiben kann. Die Akkukapazität gaben die Entwickler nicht an.

Das Rad ist mit einer Alfine 8-Gang Getriebenabe und mechanischen Scheibenbremsen von Avid ausgerüstet. Neben der 3.500 US-Dollar teuren Standardversion soll auch noch eine Sammlerausgabe mit einem aufwändig in Auftragslötung handgefertigten Rahmen in Wunschfarbe, einem teureren Sattel (Brooks Swallow Ti) sowie über Dampf gebogenen und lackierten Eschenholz-Schutzblechen für 10.000 US-Dollar angeboten werden.

Das Transport-Pedelec wird in vier Größen von 51 bis 59 cm gefertigt, wenn die Finanzierungsrunde über Kickstarter mindestens 100.000 US-Dollar einbringt. Werden 300.000 US-Dollar überschritten, wollen die Entwickler Bluetooth integrieren und eine iOS-App programmieren lassen, die die Steuerung der Pedelec-Funktion und des Blinkmusters der Beleuchtung über ein iPhone ermöglichen soll. Der internationale Versand ist bislang nicht geplant, wird jedoch für die Zukunft angestrebt, so die Entwickler auf Kickstarter.


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ad (Golem.de) 23. Jul 2012

Zunächst einmal: An der StVO muss sich nicht die ganze Welt messen - das Rad ist derzeit...

ji (Golem.de) 23. Jul 2012

also, wir berichten ja nur sehr selten über Kickstarter, aber oft über interessante...

narf 20. Jul 2012

ja schon dafür aber auch öfter nötig... ich hab meine magura martaSL in 3.5 jahren bei...

MarioWario 20. Jul 2012

im Vergleich zu einem Mercedes (Bosch-E-Motor - Bike - http://www.bosch-ebike.de/de/ebike...

Turd 19. Jul 2012

War ja mal wieder klar, daß sich die elitären Hipster zu fein sind mit Eigenkraft in die...



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