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Datensicherheit

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Passwortschutz: Mini-Datenbank für unterwegs

Falsches Masterpasswort löscht unwiderruflich alle Daten. Da heute beinahe jede Webanwendung ein Passwort erfordert, haben verschiedene Hersteller Passwortschutz-Systeme, meist auf einem USB-Stick, entwickelt. Die EurAsia Deutschland GmbH hat diese einfache Version nun um ein paar Knöpfe auf dem Stick erweitert. Damit können Passwörter oder PINs auch dann abgefragt werden, wenn man gerade nicht am Rechner sitzt.

Thunderbird 1.0.8 veröffentlicht

Letzte Version von Thunderbird 1.0.x schließt Sicherheitslücken. Wie auch für Firefox 1.0.x hat die Mozilla-Stiftung dem E-Mail-Client Thunderbird 1.0.x ein letztes Sicherheits-Update verpasst. Mit Thunderbird 1.0.8 werden insgesamt 17 Sicherheitslücken geschlossen, wovon allerdings nur zwei als gefährlich eingestuft werden. Die Mehrzahl der Sicherheitslecks klassifiziert Mozilla als mittelschwer.

Neun Sicherheitslecks in MacOS X

Apple seit Anfang 2006 informiert, aber keine Patches verfügbar. Das Anfang April 2006 veröffentlichte MacOS X 10.4.6 enthält eine Reihe von Sicherheitslücken, die zum Teil als gefährlich eingestuft werden. Unter anderem genügt die Anzeige von HTML-Seiten oder das Öffnen von BMP-, JPG- respektive ZIP-Dateien, damit Angreifer beliebigen Programmcode ausführen können.
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Thunderbird erfährt mit 1.5.0.2 ein Sicherheitsupdate

Als Komplettpaket oder inkrementelles Update verfügbar. Wie schon der Firefox erfährt nun auch der Thunderbird mit der neuen Version 1.5.0.2 ein Sicherheitsupdate. Die neue Version des E-Mail-Clients ist für Windows, MacOS X und Linux zu haben. Auch die Mozilla-Suite wurde aktualisiert.

Sicherheits-Patch für Outlook Express fehlerhaft?

Fehlerberichte nach Patch-Einspielung häufen sich. Wie verschiedene Anwender von Outlook Express berichten, ist der aktuelle Sicherheits-Patch für Microsofts E-Mail-Client fehlerhaft. Nach der Patch-Einspielung lassen sich mehrere Funktionen in Outlook Express nicht mehr nutzen. Damit würde ein zweites Sicherheits-Update von Microsoft vom April 2006 nicht korrekt arbeiten.

Fehlerhafter Windows-Patch wird korrigiert

Überarbeiteter Sicherheits-Patch für Windows für 25. April 2006 geplant. Microsoft gab bekannt, am kommenden Dienstag eine neue Version des fehlerhaften Sicherheits-Patches für die Windows-Plattform zu veröffentlichen. Bis zum 25. April 2006 müssen sich Anwender noch mit Übergangslösungen behelfen, falls der betreffende Patch Probleme mit HP-Software oder Nvidia-Grafikkartentreibern macht.

USA und China spammen am meisten

Trendverschiebung bei unerwünschten Werbemails. Laut einer Untersuchung des Security-Unternehmens Sophos kommen die meisten Spammer aus den USA, dicht gefolgt von China. Während die USA bei diesem zweifelhaften Markt Anteile verlieren, sind Asien und Europa stark auf dem Vormarsch.

NIST meldet Quanten-Kryptographie-Rekord

Rohschlüssel mit 4 MBit/s über 1 km übertragen. Das zum US-Wirtschaftsministerium gehörende "National Institute of Standards and Technology" (NIST) hat einen neuen Rekord in Sachen Quanten-Kryptographie aufgestellt. Die Forscher um Physiker Xiao Tang konnten Quanten-Schlüssel mit einer Geschwindigkeit von 4 MBit/s über eine Glasfaserstrecke von 1 km übermitteln.

Fahrscheinbezahlung per RFID geht in Regelbetrieb

RFID soll Griff zur Geldbörse überflüssig machen. Nach einem seit Anfang 2005 laufenden Pilotprojekts hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund in Hanau den Kauf von Bustickets per RFID-Chip offiziell begonnen. Der Regelbetrieb erlaubt Kunden nun, über ein mit RFID-Technik bestücktes Handy Fahrscheine für den öffentlichen Personennahverkehr zu erwerben. Als neuer Partner hat sich Vodafone dem Projekt angeschlossen.
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Sicherheits-Updates für Apples Java-Fassung

Update schließt zwei Sicherheitslücken in Java-Engine. Für die Java-Engine von MacOS X 10.4.5 hat Apple ein Sicherheits-Update veröffentlicht, mit dem zwei Sicherheitslecks in der Java 2 Platform Standard Edition (J2SE) 5.0 geschlossen werden. Beide Sicherheitslöcher erlauben die Ausweitung von Rechten, was unter anderem den vollen Zugriff auf das Dateisystem erlaubt.

Service Pack 1 für SQL Server 2005 erschienen

Microsoft bringt auch Service Pack für SQL Server 2005 Express Edition. Microsoft hat für den SQL Server 2005 ein Service Pack veröffentlicht, mit dem einige neue Funktionen in die Software Einzug halten. So erhält der aktuelle SQL Server durch das Service Pack 1 eine Datenbankspiegel-Funktion für den Production-Ready-Einsatz und die SQL Server Express Edition erhält mit SQL Server Management Studio Express eine grafische Bedienoberfläche.

Linux-Patch für Multiplattform-Virus

Virus pflanzt sich nur unter bestimmten Kernel-Versionen fort. Der kürzlich aufgetauchte Windows- und Linux-Virus verbreitet sich nicht unter jeder Kernel-Version selbst, fand Newsforge.com heraus. Linux-Erfinder Linus Torvalds bekam die Gelegenheit diese Tests nachzuvollziehen und schrieb einen Patch für Linux.

Sicherheits-Patch für Windows Explorer macht Probleme

Fehler bringt Windows Explorer aus dem Tritt. Einer der in diesem Monat veröffentlichten Sicherheits-Patches verursacht einen Fehler, der mit älteren Nvidia-Grafikkartentreibern oder älterer HP-Software auftreten kann. Der Fehler verhindert den Zugriff auf Verzeichnisse wie "Eigene Dateien" und kann sich auch negativ auf den Internet Explorer auswirken.

Microsoft umgeht Hosts-Datei

Domains von Microsoft werden trotz anderer Hosts-Einträge korrekt aufgelöst. Wer unter Windows versucht, mit Hilfe der Hosts-Datei die Auflösung von Domain-Namen nach den eigenen Wünschen umzubiegen, stößt bei ausgewählten URLs auf Widerstand. Alle gehören Microsoft selbst.

Verschlüsselungssoftware Truecrypt 4.2 erschienen

Mehr Funktionen unter Linux. Die kostenlose Verschlüsselungssoftware Truecrypt ist in der Version 4.2 erschienen, mit der sich nun auch Datenträger unter Linux verschlüsseln lassen. Zudem erstellt Truecrypt dynamische Container, deren Größe wächst, je mehr Daten sie enthalten. Außer einzelnen Dateien und ganzen Festplatten kann Truecrypt auch externe Speichermedien wie USB-Sticks verschlüsseln.

Überarbeiteter Sicherheits-Patch für Windows Media Player

Windows Media Player 10 macht nach Patch-Einspielung Probleme. Ein im Februar 2006 veröffentlichter Sicherheits-Patch für den Windows Media Player 10 musste neu aufgelegt werden. Microsoft hat in dem damaligen Patch einen Fehler gefunden, der die Funktionstüchtigkeit des Windows Media Player 10 beeinträchtigen kann. So stört der Patch womöglich die Suchfunktion sowie das Vor- oder Zurückspulen in Musikstücken. Mit einem aktualisierten Sicherheits-Patch sollen die Probleme nun bereinigt werden.

Inoffizielle Patch-Pakete für Windows verfügbar (Update)

Update-Pakete mit Sicherheits-Patches für Internet Explorer und Windows. Pünktlich zum diesmonatigen Patch-Day von Microsoft haben Winboard.org und Winhelpline aktualisierte Patch-Pakete bereitgestellt. Diese enthalten alle aktuellen Sicherheits-Patches für den Internet Explorer sowie für Windows.

Universal Memory Exchanger: Handy-Daten klonen

Sicherung erfolgt auf allen gängigen Mobiltelefonen und Betriebssystemen. Der israelische Hersteller Cellebrite bietet Netzbetreibern und Fachhändlern ein kleines Gerät, mit dem sie die Handy-Daten ihrer Kunden vom alten auf ein neues Handy überspielen können. Der Universal Memory Exchanger UME-36, der unter WindowsCE läuft, soll komplette Adressbücher, Inhalte, Fotos, Videos, Klingeltöne, MP3s und Kurznachrichten übertragen. Die Daten können auf einen USB-Stick, einen Server oder ein neues Mobiltelefon übertragen werden.

Sicherheitslücken in Windows und Outlook Express

Angreifer können beliebigen Programmcode ausführen. Der Patch-Day im April 2006 widmet sich nicht nur den zehn Sicherheitslücken im Internet Explorer, sondern stopft auch zwei Sicherheitslecks in Windows und beseitigt einen Fehler in Outlook Express sowie in den FrontPage-Server-Erweiterungen. Über alle drei Sicherheitslöcher können Angreifer beliebigen Programmcode auf fremde Systeme schleusen.

Sammel-Patch schließt zehn Löcher im Internet Explorer

Microsoft beseitigt drei im März 2006 bekannt gewordene Sicherheitslücken. Microsoft schließt am Patch-Day vom April 2006 mit einem aktuellen Sammel-Patch drei im März 2006 bekannt gewordene Sicherheitslücken im Internet Explorer. Für eines der Sicherheitslecks kursiert bereits Schadcode im Internet und es gab zwei inoffizielle Patches, die das Problem übergangsweise beseitigen sollten. Der aktuelle Sammel-Patch für den Internet Explorer schließt sieben weitere Sicherheitslöcher, die in der Mehrzahl als gefährlich eingestuft werden.

GI will keinen Verkauf von Personalausweisdaten an Private

Biometrische Daten können Rückschlüsse auf Gesundheitszustand erlauben. Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) lehnt Überlegungen des Bundesinnenministeriums grundlegend ab, bei der Einführung neuer Personalausweise die erfassten Daten auch an Privatunternehmen zu verkaufen. So könnten die E-Personalausweise, die ähnlich wie die neuen Reisepässe aufgebaut werden sollen, finanziert werden.

Kaspersky Anti-Virus 6.0 mit tagesaktueller Rescue-Disk

E-Mail-Client The Bat und IMAP4 werden ebenfalls unterstützt. Kaspersky will im Mai 2006 seine Schutzsoftware Anti-Virus 6.0 auf den Markt bringen. Mit dem neuen Programm verspricht der Hersteller neben einer höheren Geschwindigkeit beim Virenscan eine Rescue-Disk mit tagesaktueller Signatur. Im aktiven Zustand soll das System nunmehr mit 10 bis 11 MByte Speicher auskommen. Auch der E-Mail-Verkehr scheint besser gesichert: Zum einen gibt es das Schutz-Plug-in nicht nur für Microsofts Outlook, sondern auch für den E-Mail-Client The Bat, zum anderen wird nun auch IMAP4 unterstützt.

Experimenteller Virus befällt Windows- und Linux-Dateien

Aktueller Schädling bedeutet keine große Gefahr. Das Virenlabor von Kaspersky Labs berichtet von einem experimentellen Virus, der sowohl Windows- als auch Linux-Dateien infiziert. Auch wenn von diesem Virus keine große Gefahr ausgeht, zeigt es nach Ansicht des Anbieters von Antivirenlösungen, dass Schadcode bald unterschiedliche Betriebssysteme infizieren könnte.

Fifa kritisiert Datensammelwut bei Fußball-WM

Nächste WM 2010 soll datensparsamer werden. Der Fußball-Weltverband Fifa hat den Ticketverkauf für die Weltmeisterschaft 2006 kritisiert. Fifa-Generalsekretär Urs Linsi sagte im Gespräch mit dem Tagesspiegel, dass die absolute Kontrolle der Zuschauer im Fußball eine Novität sei, die nicht der Mentalität der Fans entspreche.

Erhöht Google Earth die Terrorgefahr bei der WM?

Kurzstreckenflugkörper könnten Koordinaten aus Google Earth nutzen. Google Earth liefert recht genaue Koordinaten von Bauwerken, auch in Deutschland. Terroristen könnten mit den Informationen Raketen exakt in WM-Stadien feuern, warnt ein Experte. Im Gegensatz zu ähnlichen Programmen liefert der Kartendienst Google Earth die Lokalisierungskoordinaten von bestimmten Gebäuden bis auf Bruchteile von Bogensekunden.

Kein Patch für Internet Explorer außer der Reihe

Erst am Patch-Day wird offenes Sicherheitsloch im Internet Explorer geschlossen. Nun steht fest, dass Microsoft das im März 2006 bekannt gewordene Sicherheitsloch im Internet Explorer doch erst am kommenden Patch-Day schließen wird. Am 11. April 2006 sind außerdem drei Security Bulletins für Windows geplant, mit denen als kritisch eingestufte Sicherheitslücken geschlossen werden. Schließlich ist ein viertes Security Bulletin sowohl für Windows als auch Microsoft Office geplant.

Neuer Studiengang: Sicherheit in der Informationstechnik

Kein reines Spezial-Informatikstudium geplant. An der Ruhr-Universität Bochum kann man künftig einen Masterstudiengang "Sicherheit in der Informationstechnik" belegen. Der nach Angaben der Universität in Deutschland bislang einzige Studiengang dieser Art soll innerhalb von vier Semestern Ingenieurwissenschaften mit IT-Sicherheit und Kryptographie verbinden - ein reines Informatikstudium ist er nicht.

Verbraucherschützer: 1 Million Beschwerden über Spam

vzbv fordert Strafen und Ordnungsgelder gegen Spammer. Mit einer neuen Aufklärungswebsite will der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) seinen Kampf gegen Spam fortsetzen. Neben der Aufklärung ist die Rechtsverfolgung von Spammern Ziel der Kampagne. In der im September 2005 eingerichteten Spam-Beschwerdestelle sind bereits über eine Million Beschwerden eingegangen.

Regierung: Datenschutzprobleme beim ALG II vorhanden

Bis Ende 2006 soll Datenschutz etabliert werden. Die von den Grünen monierten Datenschutzprobleme bei der Verwaltung der Empfänger von Arbeitslosengeld II haben sich als wahr erwiesen. Dies musste die Bundesregierung nach einer "Kleinen Anfrage" im Bundestag nun zugeben.

Automatische Backup-Funktion für Mobiltelefone

VeriSigns Backup Plus speichert Adressbücher von Handys. VeriSign stellt mit Backup Plus eine Backup-Lösung für Netzbetreiber bereit, worüber Kunden die Adressbücher ihrer Handys sichern können. Damit sollen Datenverluste bei Diebstahl oder Beschädigung eines Mobiltelefons verhindert werden. Die Backup-Daten werden dazu automatisch per Mobilfunknetzverbindung übermittelt.

Kritische Sicherheitslücke im KDE-Medienplayer Kaffeine

Angreifer können Programmcode ausführen. Durch eine schwere Sicherheitslücke im Linux-Medienplayer Kaffeine können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. Hierfür wird eine manipulierte Remote-Playlist angeboten, die einen Buffer Overflow erzeugt. Die Entwickler bieten bereits Patches an.

New Yorks General-Staatsanwalt verklagt Spyware-Firma

Direct Revenue soll Installation von Spyware unterlassen. Der General-Staatsanwalt von New York, Eliot Spitzer, verklagt das US-Unternehmen Direct Revenue. Er wirft Direct Revenue vor, Spyware verteilt und heimlich Pop-up-Programme auf Millionen Rechnern installiert zu haben.

GnuPG 1.4.3 packt verschlüsselte Archive

Signaturüberprüfung mit Public Key Association. Die Verschlüsselungssoftware Gnu Privacy Guard (GnuPG) ist in einer neuen stabilen Version erschienen, die unter anderem ein eigenes Zip-Programm mitliefert. Mit einem neuen Kommando können zudem Schlüssel von einer bestimmten URI geladen werden.

MacOS X 10.4.6 mit zahlreichen Fehlerbereinigungen

Aktuelles Update korrigiert viele Fehler auf Intel-Macs. Mit einem Update hievt Apple MacOS X auf die Version 10.4.6 und behebt damit unter anderem eine Reihe von Programmfehlern, die nur auf Intel-Macs auftreten. Aber auch die PowerPC-Variante von MacOS X wurde überarbeitet und bringt verschiedene Verbesserungen.

Eolas: ActiveX-Änderung am Internet Explorer ist peinlich

Nach Eolas-Ansicht sollte Microsoft eine Patentlizenz kaufen. Die geplante Änderung am Internet Explorer bei der Verarbeitung einiger ActiveX-Controls hat die Kritik von Eolas hervorgerufen. Auf Grund eines von Eolas gehaltenen Patents ändert Microsoft seinen Browser so, dass dieser einige ActiveX-Controls künftig erst nach einer Nutzerbestätigung ausführt. Nach Auffassung von Eolas sei diese Beschränkung nicht notwendig, wenn Microsoft für eine entsprechende Lizenz bezahlen würde.

Internet Explorer: Sicherheits-Patch wird ActiveX verändern

Übergangsfrist für Internet Explorer endet im Juni 2006. Der für den 11. April 2006 geplante Sicherheits-Patch für den Internet Explorer wird nicht nur mehrere Sicherheitslücken schließen, sondern auch Änderungen an ActiveX vornehmen, wie Microsoft erklärte. Allerdings wird es ein Kompatibilitäts-Update geben, um die ActiveX-Modifikation wieder rückgängig zu machen, womit vor allem Unternehmen eine Übergangsphase bis Juni 2006 gewährt wird.

Erster Release Candidate von KOffice 1.5

Freie Office-Suite soll im April 2006 erscheinen. Mit dem nun veröffentlichten ersten Release Candidate (RC) der freien Office-Suite KOffice nähert sich das Projekt weiter einer stabilen Version 1.5. Darin wurde die OpenDocument-Unterstützung noch weiter verbessert und die neue Version soll zudem stabiler sein.

Verfahren zum Aufspüren von Honeypots entwickelt

Honeypots verraten sich durch falsche Antwort auf Pings. Der Informatikstudent Amir Alsbih hat ein Verfahren entwickelt, um so genannte Honeypots aufzuspüren. Dies sind spezielle Server, die in einem Netzwerk aufgestellt sind, um die Vorgehensweise von Hackern zu studieren. Doch diese identifizieren sich unter Umständen selbst.

Internet Explorer: Zweiter inoffizieller Sicherheits-Patch

Patch von Microsoft weiterhin erst für den 11. April erwartet. Außer von dem Sicherheitsunternehmen eEye erhalten Nutzer des Internet Explorer auch von Determina Hilfe, um das bislang von Microsoft nicht geschlossene Sicherheitsleck im Browser zu schließen. Auch der Patch von Determina soll Angriffe verhindern und wird ausdrücklich als Übergangslösung bezeichnet.

Horde 3.1.1 korrigiert schwere Sicherheitslücke

Angreifer konnten beliebigen Code ausführen. Für das freie Applikations-Framework Horde ist mit Version 3.1.1 ein Sicherheits-Update erschienen. Dieses korrigiert einen schweren Fehler, durch den Angreifer Programmcode einschleusen konnten. Betroffen sind alle Horde-Veröffentlichungen seit Version 3.0.

Verbraucherschützer: Telekom muss WM-Gewinnspiel stoppen

Eigentümliches Verständnis von Datenschutz kritisiert. Die Deutsche Telekom AG muss ein Gewinnspiel um WM-Tickets stoppen, mit dem den Teilnehmern zugleich das Einverständnis zur Datenweitergabe und für Marketingmaßnahmen entlockt wird. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat eine entsprechende einstweilige Verfügung beim Landgericht Bonn erwirkt.

Sicherheitsunternehmen springt für Microsoft in die Bresche

Alternativer Sicherheits-Patch für Internet Explorer erschienen. Während Microsoft noch daran bastelt, eine vergangene Woche entdeckte Sicherheitslücke im Internet Explorer zu schließen, bietet ein Sicherheitsunternehmen bereits einen vorläufigen Patch für den Browser an. Durch den Patch sollen Angriffe ausgeschlossen werden, ohne Active Scripting im Internet Explorer abschalten zu müssen. Auf zahlreichen Webseiten wurde bereits Schadcode gefunden, um das Sicherheitsloch auszunutzen.

Datenschützer warnt vor gläsernem Autofahrer

Schaar gegen verpflichtenden Einsatz von "Vehicle Event Reporting"-Geräten. Eine Aufzeichnung von Fahrtdaten, die auf europäischer Ebene diskutiert wird, sieht der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisch. Er sieht das in den europäischen Verfassungen garantierte Grundrecht des Einzelnen auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gefährdet, würde bei allen Autofahrern erfasst werden, wer wann wo und wie gefahren ist.

Google löscht versehentlich sein eigenes Blog

Eintrag im Blog vermeldet "And we're back". Jemand hat sich am späten Montagabend amerikanischer Zeit einen Spaß erlaubt, den Google wenig witzig finden dürfte. Er besetzte das offizielle Blog der Suchmaschine. Mittlerweile heißt es im Google-Blog aber: "And we're back". Schuld an der Panne war Google selbst.

IBMs Billy Goat: Geißbock gegen Würmer und Viren

Angriffsabwehrsystem gaukelt Schädlingen echte Rechnernetze vor. IBM hat eine Initiative angekündigt, die seinen Kunden helfen soll, Hacker-Angriffe zu erkennen und abzuwehren. Das von IBM-Forschern entwickelte "Intrusion Detection"-Werkzeug mit dem Codenamen "Billy Goat" (Geißbock) soll nicht nur eine Früherkennung von Viren und Würmern bieten, sondern auch die Fehlalarmrate senken.

Internet Explorer: Webseiten nutzen Sicherheitslücke aus

Patch erst für monatlichen Patch-Day im April 2006 geplant. Im Internet wurden bereits verschiedene Webseiten gesichtet, auf denen der Ende vergangener Woche entdeckte Schadcode für den Internet Explorer enthalten ist, berichtet Microsoft. Bislang gibt es jedoch immer noch keinen Patch, um die offene Sicherheitslücke im Internet Explorer zu beseitigen.

Amanda 2.5 für sichere Backups

Freie Backup-Software in neuer Version. Der Advanced Maryland Automatic Network Disk Archiver (Amanda) ist in Version 2.5 erschienen, die vor allem eine verbesserte Sicherheit bietet. Dafür können die Daten bereits gesichert auf den Master-Server übertragen werden. Zudem soll es mit der neuen Version der Open-Source-Software einfacher sein, große Mengen Daten zu sichern.

Code nutzt Sicherheitslücke im Internet Explorer aus

Noch kein Termin für Sicherheits-Patch genannt. Für eine der gestern bekannt gewordenen Sicherheitslücken im Internet Explorer steht Beispielcode im Internet bereit, was Angreifern die Ausnutzung des Sicherheitslecks erleichtert. Weiterhin gibt es keinen Patch zur Abhilfe, aber immerhin lässt sich ein Angriff durch Umstellungen an der Konfiguration des Internet Explorer verhindern.