Abo
  • Services:

Schwere Sicherheitslücke im Finder von MacOS X

Auch Sicherheitsloch im Application Enhancer gefunden

Im Rahmen des "Month of Apple Bugs" wurde eine Sicherheitslücke im Finder von MacOS X entdeckt. Das Öffnen einer manipulierten DMG-Image-Datei genügt, damit Angreifer eine Denial-of-Service-Attacke vornehmen oder womöglich sogar schadhaften Programmcode ausführen können. Zudem wurde eine Sicherheitslücke im Application Enhancer gefunden, der für Workaround-Patches für die gefundenen Sicherheitslücken benötigt wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Finder kommt aus dem Tritt, wenn ein DMG-Image-Datei mit einem Volume-Namen versehen ist, der länger als 255 Bytes ist. Dann gerät der Speicher durcheinander, es ist ein Denial-of-Service-Angriff möglich und es soll sich beliebiger Programmcode ausführen lassen.

Stellenmarkt
  1. ITEOS - Anstalt des öffentlichen Rechts, Freiburg, Heilbronn, Heidelberg, Karlsruhe
  2. Aenova Group, Wolfratshausen

Der Fehler wurde im Finder 10.4.6 auf MacOS X 10.4.8 bestätigt; möglicherweise sind auch frühere Finder-Versionen von der Sicherheitslücke betroffen. Bisher hat Apple keinen Patch veröffentlicht, um das Sicherheitsloch zu schließen. So bleibt als Abhilfe nur, bis zum Erscheinen eines Patches beim Öffnen von DMG-Dateien mit dem Finder entsprechende Vorsicht walten zu lassen.

Der Fehler wurde im Rahmen des "Month of Apple Bugs" (MOAB) entdeckt. Damit soll im Laufe des Januar 2007 gezeigt werden, dass auch MacOS X nicht per se vor Sicherheitslücken gefeit ist. Dazu wird im laufenden Monat auf nicht geschlossene Sicherheitslücken im Betriebssystem sowie in Applikationen hingewiesen.

Eine pikante Randentdeckung gab es gestern: Der für Workaround-Patches benötigte Application Enhancer weist ein Sicherheitsleck auf, mit dem sich lokale Rechte ausweiten lassen.



Anzeige
Top-Angebote

k2r 11. Jan 2007

Nachdem ich vor einiger Zeit von heise zu golem gewechselt war, weil ich das Gefühl...

ManiacBS 11. Jan 2007

Schaut euch alleine die Aktie an und wie die Analysten die Zukunft von Apple...

floyd25 10. Jan 2007

Dem kann ich zustimmen Floyd25 / Jens25

ip (Golem.de) 10. Jan 2007

danke für den Hinweis. Der Fehler im Artikel wurde bereits korrigiert.


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /