Sicherheitslücke im PDF-Format entdeckt
Fehler steckt in den PDF-Spezifikationen. Im Rahmen des "Month of Apple Bugs" (MOAB) wurde eine Sicherheitslücke im PDF-Format aufgedeckt. Diese verursacht entweder Programmabstürze, kann aber auch für das Ausführen von Programmcode missbraucht werden. Mehrere Anzeigeapplikationen sind von dem Problem betroffen.
Der Fehler steckt in Adobes PDF-Spezifikation 1.3, die keine Prüfung fehlerhafter Referenzen innerhalb eines PDF-Dokuments vorsieht. Das so genannte "Catalog Dictionary" enthält die Daten und Objekte und bestimmt das Rendering eines Dokuments. Auf Grund der fehlenden Referenzprüfung wird immer davon ausgegangen, dass es keine fehlerhaften Einträge gibt. Diese können aber dann von Angreifern zum Einschleusen und Ausführen von Programmcode missbraucht werden.
Das Sicherheitsleck betrifft nicht nur den Adobe Reader von der Version 5.x bis 7.x, sondern auch die Preview.app von MacOS X sowie xpdf. Vermutlich sind aber auch andere Anzeigeprogramme für PDF-Dateien von dem Problem betroffen, sofern diese die PDF-Spezifikation 1.3 unterstützen.
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