Netzwerk-Backup Bacula 2.0 mit Verschlüsselung

Software ist als Open Source verfügbar

Die freie Netzwerk-Backup-Lösung Bacula ist in der Version 2.0 erschienen und kann Daten nun auf Volumes verschlüsselt speichern. Die neue Version soll außerdem mit Wechseldatenträgern besser umgehen können und insgesamt flexibler sein. So lassen sich Skripte vor und nach einem Job starten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bacula kann sich zwar auch um einen einzelnen Computer kümmern, ist aber in erster Linie darauf ausgelegt, im Netzwerk zu arbeiten. So bezeichnet Bacula eigentlich eine Sammlung von Programmen, die unter anderem die Daten von Clients zentral sichern können. Die neue Version 2.0 erlaubt nun die Job-Migration zwischen Volumes und soll Daten von Festplatten schneller wiederherstellen. Hinzu kommt eine verbesserte Unterstützung von Wechseldatenträgern wie DVDs.

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Mit BWeb gibt es nun für die Software auch eine über den Browser bedienbare Oberfläche. Zudem wurden weitere Teile auf Windows portiert, darunter der Director, mit dem die Backup-Vorgänge geplant werden. Neu ist auch die Möglichkeit, die gesicherten Daten verschlüsselt auf den Volumes abzulegen. Skripte lassen sich außerdem vor und nach Jobs sowohl auf dem Server als auch auf dem Client starten, woraus sich eine höhere Flexibilität ergeben soll. Der Administrator hat darüber hinaus auch die Möglichkeit, Jobs und Volumes zeitweise zu deaktivieren.

Bacula steht unter einer erweiterten Fassung der GPL und läuft unter Linux und anderen Unix-Derivaten, MacOS X sowie Windows. Die neue Version 2.0 steht ab sofort zum Download bereit.

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