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Gefälschte E-Mails vom BKA im Umlauf (Update 2)

Vermeintliches Ermittlungsverfahren zu illegalem Herunterladen

Seit den Abendstunden des 31. Januar 2007 machen gefälschte E-Mails die Runde, welche angeblich vom Bundeskriminalamt stammen. Darin wird eine vermeintliche Strafanzeige angesprochen, in der es um das illegale Herunterladen von Filmen, Musik und Software geht. Tatsächlich verbirgt sich hinter der E-Mail eine Schadsoftware, bei der es sich vermutlich um ein Trojanisches Pferd handelt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Bundeskriminalamt (BKA) weist ausdrücklich darauf hin, dass die E-Mails mit dem Betreff "Ermittlungsverfahren Nr. X" nicht von den Ermittlern stammen. Die Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, den mitgeschickten Dateianhang zu öffnen. Die betreffende Exe-Datei enthält vermutlich ein Trojanisches Pferd, abschließend konnte das noch nicht geklärt werden.

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Die gefälschte E-Mail behauptet, dass gegen den Empfänger eine Strafanzeige gestellt wurde und verweist auf den E-Mail-Anhang. Der Empfänger soll illegal Musik, Filme und Software heruntergeladen haben. Auf Grund des laufenden Ermittlungsverfahrens soll der Dateianhang ausgedruckt und kommentiert per Fax an das BKA geschickt werden. Mit diesem Trick sollen unbedarfte Anwender dazu verleitet werden, die Schadsoftware zu aktivieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Herunterladen von Filmen, Software und MP3s ist illegal und 
wird mit bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug bestraft. Wir möchten 
Sie darauf hinweisen, dass Ihr Rechner unter der IP XXX.XXX.XXX.XXX 
erfasst wurde. Ihre Daten wurden uns von Ihrem Provider zu 
Verfügung gestellt und eine Strafanzeige wurde erlassen. 
In dem angeführten Anhang finden Sie die Strafanzeige mit 
dem Aktenzeichen Nr.:# XXXX

Drucken Sie diese bitte aus und faxen Sie diese mit einer 
Stellungname (sic!) an uns zu. Eine Kopie der Strafanzeige 
wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Laufende Virenscanner sollten zügig aktualisiert werden, um aktuelle Signaturdateien aufzuspielen, welche den Schädling in Kürze erkennen können sollten.

Nachtrag vom 1. Februar 2007 um 14:23 Uhr:
TrendMicro hat die Vermutung bestätigt, dass es sich bei der Schadsoftware in den gefälschten BKA-E-Mails um ein Trojanisches Pferd handelt. Der Schädling TROJ_DLOADER.KHZ lädt Software aus dem Internet nach und verbreitet sich nicht selbst. Es wird vermutet, dass der Schädling über Botnetze und über Spam-Listen verteilt wird. Er hat vor allem die Aufgabe, Schadsoftware auf dem betreffenden Rechner zu installieren. Zudem spioniert das Trojanische Pferd vertrauliche Daten wie Kennwörter, PINs und Passwörter aus.

Nachtrag vom 2. Februar 2007 um 11:48 Uhr:
Mittlerweile enthält die gefälschte E-Mail mit vermeintlichem BKA-Absender den Schädling in einer ZIP-Datei. Mit diesem Kniff sollen Virenscanner davon abgehalten werden, den Schädling zu erkennen und zu löschen.

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schwalbe93 22. Mai 2007

Wenn Linux das meist Verwendete Betriebsystem wäre, würde vile, bzw. alle Viren...

Blorg 03. Feb 2007

Bei einer normalen Mail sicherlich nicht, bei einem normalen Brief aber auch nicht. Das...

darkthreat 02. Feb 2007

Wenn wir das gleiche meinen, dann gab es eine E-Mail in der geschrieben wurde, das man...

DAU-JONES 02. Feb 2007

Wer Anhänge unbekannter Herkunft öffnet, der isst auch Bonbons die er auf der Strasse...

Klickklack 02. Feb 2007

Es gibt den Bundesgrenzschutz nicht mehr - der heisst jetzt Bundespolizei :)


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