Kritische Sicherheitslücken in WordPress

Version 2.0.6 beseitigt einige Probleme der freien Blog-Software

Zwei kritische Fehler in der freien Blog-Software WordPress werden mit der neuen Version 2.0.6 beseitigt. Sicherheitsexperte Stefan Esser hatte auf zwei Fehler in der Software hingewiesen, durch die Dritte evtl. Administrationsrechte über ein entsprechendes Blog erlangen können.

Artikel veröffentlicht am ,

Die WordPress-Entwickler sprechen von einem sehr wichtigen Update, das alle Nutzer einspielen sollten. Es beseitigt neben den Sicherheitsfehlern auch einige wenige andere Probleme. So funktionieren die HTML-Quicktags nun auch in Safari und Kommentare werden gefiltert, so dass sie ein Blog-Layout nicht mehr zerstören können. Zudem wurde die Kompatibilität mit PHP/FastCGI-Setups verbessert.

Stellenmarkt
  1. Controllerin / Controller (m/w/d), Referat Finanzcontrolling und Risikomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. Anwendungsbetreuer (m/w/d) mit Schwerpunkt Softwareentwicklung
    KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG, Pinneberg
Detailsuche

Für Entwickler steht nun eine neue Anti-XSS-Funktion namens attribute_escape() bereit und ein neuer Filter namens "Query" erlaubt es, jede SQL-Anweisung während der Laufzeit zu filtern.

Darüber hinaus wurden zwei Sicherheitslücken geschlossen, auf die Stefan Esser in den Advisorys "WordPress Trackback Charset Decoding SQL Injection Vulnerability" und "WordPress CSRF Protection XSS Vulnerability" hinweist. In einem Fall lassen sich ggf. über das Umgehen des XSS-Schutzes von WordPress Administratorrechte erlangen, im anderen Fall wird der in WordPress integrierte Schutz von SQL-Injections umgangen.

Die korrigierte Version 2.0.6 von WordPress steht unter wordpress.org/download zum Download bereit. In Kürze soll mit WordPress 2.1 ein neues "Feature Release" folgen, derzeit läuft der Beta-Test.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Fleet: Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor
    Fleet
    Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor

    Die IDE-Spezialisten von Jetbrains reagieren auf den Druck durch Visual Studio Code. Zudem gibt es nun Remote-Entwicklung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /