Kaspersky Antivirus 2012 sowie Kaspersky Internet Security 2012 sollen im Juni 2011 auf den Markt kommen. Die neuen Versionen bringen vor allem Optimierungen und sollen insgesamt weniger Ressourcen verbrauchen.
Nach der Zerschlagung des Botnetzwerks Rustock hat Microsoft die beschlagnahmten Festplatten der Server untersucht. Daraus ergeben sich Hinweise auf mögliche russische Straftäter, wie das Unternehmen nun dem zuständigen Gericht mitteilte.
Beim brasilianischen Comodo-Partner Comodo BR ist eingebrochen worden. SSL-Zertifikate sollen aber nicht gefährdet sein. Comodo teilte mit, die Angreifer hätten keinen Zugriff auf die Datenbanken gehabt.
Die Zeit ohne Schadsoftware auf Macs ist wohl endgültig vorbei, und das gesteht sich auch Apple ein. Mit einem kommenden Softwareupdate für Mac OS X wird Apple die Schadsoftware Mac Defender von zahlreichen Systemen entfernen.
Elcomsoft ist es nach eigenen Angaben gelungen, die verschlüsselten Dateisystem-Images, die Apples iPhone unter iOS 4 erstellt, zu knacken. Das russische Unternehmen will demnächst ein entsprechendes Produkt exklusiv für Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste anbieten.
KDE-Entwickler Richard Moore stellt ein Konzept vor, bei dem die SSL-Zertifikate von Webseiten auf Veränderung seit dem letzten Besuch hin überprüft werden.
Einem Redakteur des Berliner Onlinemagazins Winfuture sind die Zugangsdaten zum Content Management System gestohlen worden. Der Angreifer veröffentlichte eine Nachricht mit Schadcode und manipulierte mehrere Downloads.
F-Secure hat eine Phishing-Website entdeckt, die unfreiwillig von Sony Thailand gehostet wurde. Damit wurde Sony wieder gehackt, auch wenn das Antivirusunternehmen keinen Zusammenhang mit dem PSN-Hack sieht.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beschwert sich öffentlich im Zusammenhang mit dem Hack des Playstation Network über Sony. Sicherheitsbedenken seien bisher nicht ausgeräumt, konkrete Fragen sowie Bitten um Gesprächstermine würden nicht mehr beantwortet.
Mit "SSL False Start" will Google mit SSL verschlüsselte Verbindungen schneller machen. Bereits vor einem Jahr schlugen einige Google-Mitarbeiter die Technik vor, mittlerweile hat Google sie in Chrome integriert und die für den SSL-Handshake nötige Zeit um 30 Prozent reduziert.
Eugene Kaspersky wirbt weiter für seine Forderung nach totaler globaler Onlineüberwachung mit Internetpässen und Online-ID. Cybercrime sei zur zweitwichtigsten Verbrechensform geworden, weshalb eine Art Internet-Interpol geschaffen werden müsse.
Das Apple TV der zweiten Generation lässt sich zum Webserver umfunktionieren. Der Webhoster Mac Mini Vault demonstriert das aus Spaß an der Freude - für mehr eigne sich das Experiment nicht, sagt er.
Google hat mit der Einspielung eines Updates auf Serverseite begonnen, um eine Sicherheitsgefahr bei der Android-Nutzung zu umgehen. Damit sollen mehr Android-Daten künftig verschlüsselt übertragen werden.
Twitter-Nutzer können nun schneller sehen, auf welche Daten eingebundene Anwendungen zugreifen wollen. Durch die Veränderung ist es auch nötig, Twitter-Clients eine neue Zugriffsberechtigung zu geben.
Update Sony kämpft weiter mit Problemen im Playstation Network: Medienberichten zufolge können Hacker mit Hilfe der bereits gestohlenen Datensätze nach wie vor auf Nutzerkonten zugreifen. Das Weblogin in das Netzwerk ist derzeit offline.
Mit Opera 11.11 beseitigt der norwegische Browserhersteller Opera einige Fehler in seinem aktuellen Desktopbrowser. Auch eine kritische Sicherheitslücke wird beseitigt.
Damit mit den Daten, die beim Einbruch in das Playstation Network (PSN) in unbefugte Hände gefallen sind, möglichst wenig Schaden angerichtet wird, hat Sony für Spieler in Europa das Unternehmen Affinion angeheuert.
Das IT-Netzwerk der Bundesregierung wird täglich mehrfach angegriffen. Dafür sind nach Ansicht des BSI wahrscheinlich ausländische Geheimdienste verantwortlich. Doch auch die Deutschen spionieren offenbar.
Auf die Daten hundertausender Kinder konnte bei Playdom online zugegriffen werden - darunter Klarname und Wohnort. Der Casual-Games-Anbieter, der zum Disney-Medienkonzern gehört, muss dafür rund drei Millionen US-Dollar Strafe zahlen.
Mit der für Juni 2011 geplanten Veröffentlichung von Firefox 5 endet die Unterstützung für Firefox 3.5. Mozilla will die verbliebenen rund elf Millionen Nutzer mit verschiedenen Aktionen zum Umstieg bewegen.
Ab Juli 2011 gibt es keine Sicherheitsupdates mehr für Microsoft Office XP. Damit gehen zehn Jahre Produktunterstützung zu Ende, erinnert Microsoft die Nutzer.
Ein bekannter Sicherheitsexperte hat die FTC gebeten, die Sicherheitsversprechen von Dropbox zu überprüfen. Der Onlinespeicherdienst soll die Dateien seiner Kunden nicht so schützen, wie es bis vor kurzem noch versprochen wurde.
Sony fährt das Playstation Network nach und nach wieder hoch - aber nicht in Japan. Die zuständige Behörde hat den Neustart verhindert, weil Bedenken über die Datensicherheit bestehen. Auch ein hochrangiger US-Experte äußert sich kritisch.
Nach und nach gehen Sonys Playstation Network und Qriocity weltweit wieder online. Anwender müssen ihre Zugangsdaten auf den Konsolen ändern und ein Systemupdate auf Version 3.61 einspielen, bevor sie die Dienste nutzen können.
Langsam scheint Sony das Playstation Network (PSN) wieder hochzufahren: Eine ausgewählte Gruppe von Testern und angeblich einige Spielentwickler sind bereits online. Wann der Rest der Nutzer die Möglichkeit etwa zu Multiplayergefechten hat, ist weiter unklar.
Googles Android-Anwendungen übertragen Daten unverschlüsselt, sagen Wissenschaftler der Universität Ulm. Angreifer können dadurch an Anmeldedaten gelangen, um vertrauliche Daten einzusehen, zu ändern oder zu löschen. Google reagiert nur halbherzig darauf.
Googles Android Market hat erneut Schadsoftware verteilt. Die betreffenden Android-Anwendungen wurden aus dem Android Market entfernt. Wie viele Anwendungen entfernt wurden und wie viele Anwender betroffen sind, ist nicht bekannt.
Google bestreitet, dass das Sicherheitskonzept von Chrome ausgehebelt wurde. Die Sicherheitsexperten von Vupen hätten lediglich eine Sicherheitslücke im mitgelieferten Flash-Plugin gefunden, teilt Google mit. Vupen widerspricht dem.
Facebook hat zugegeben, die PR-Firma Burson-Marsteller für eine Kampagne gegen Google engagiert zu haben. Burson-Marsteller versuchte, Blogger dafür zu bezahlen, dass sie Googles Social Circle kritisieren.
Adobe hat seinen Flash Player in der Version 10.3 für Windows, Linux und Mac OS sowie für Android veröffentlicht. Auch eine neue Version des Flash Player Incubator gibt es, eine Vorschau auf kommende Techniken, die in Flash integriert werden.
Die Mac-Version von Microsofts Office-Software erhält mal wieder keinen Patch, so dass die darin gefundenen Sicherheitslücken weiter ausgenutzt werden können. Es gibt keine Informationen dazu, wann der ausstehende Patch erscheinen wird.
Google hat Widerspruch gegen ein Urteil zum Angebot Street View in der Schweiz eingelegt. Das Unternehmen fordert, weitergehende Datenschutzauflagen zurückzunehmen. Andernfalls will Google Street View in der Schweiz schließen.
Die Datenschutzskandale der vergangenen Wochen haben den Unmut der EU-Kommission erregt. Kommissarin Viviane Reding hat sich in einem Interview für strengere Datenschutzregeln in der EU ausgesprochen. In den USA werden Apple und Google vom Senat zur Speicherung von Bewegungsdaten verhört.
Microsoft hat wie angekündigt einen Patch für Windows Server und einen für die Office-Suite veröffentlicht. Angreifer können bislang mit Hilfe von Powerpoint-Dateien beliebigen Code auf fremde Systeme schleusen.
Update Facebooks Werbekunden und andere Partner konnten über längere Zeit auf Daten von Facebook-Nutzern zugreifen, sowohl auf Profildaten als auch Fotos und Chats, meldet Symantec. Facebook hat die Sicherheitslücke bestätigt und beseitigt.
In der Mac-Variante von Skype hat die australische Hackergruppe Pure Hacking ein Sicherheitsleck gefunden. Mit einem Update wird der Fehler bereits korrigiert.
Der für die vergangene Woche angekündigte nächste Sony-Hack hat offenbar nicht stattgefunden. Sony war vorgewarnt und hat die angepeilten Systeme vom Netz genommen.
Die Sicherheitsexperten von Vupen haben eine Reihe von Sicherheitslücken in Google Chrome entdeckt, mit dem sie Schadcode über den Browser ausführen können. Eigentlich ist Chrome darauf ausgerichtet, solche Angriffe im Vorfeld abzuwehren.
Jan Schejbal kritisiert, dass beim Zensus 2011 laut Musterfragebogen die Verbindung per unverschlüsseltem HTTP aufgebaut wird. Die Zensuskommission nehme Sicherheit offenbar nicht ernst, sagt Schejbal.
Nach dem Hack des Playstation Network, von Qriocity und Sony Online Entertainment hat Sony durch eine Panne nun selbst 2.500 Kundendatensätze offengelegt. Das räumte der Elektronikkonzern heute in Japan ein.
Das rot-grün regierte Nordrhein-Westfalen macht sich zum Vorreiter für eine schnelle Wiedereinführung der EU-Vorratsdatenspeicherung. Die Neuregelung soll nicht wieder verfassungswidrig, sondern "sorgenfrei" werden.
Die PSN-Hacker bereiten laut Cnet einen neuen Angriff auf Sony vor. Sony hat derweil Details zu den Entschädigungen für vom PSN- und Qriocity-Hack betroffene Kunden genannt; Konzernchef Howard Stringer entschuldigte sich persönlich in einem offenen Brief.
Der Antivirenhersteller Sophos übernimmt den Netzwerksicherheitsspezialisten Astaro. Das Karlsruher Unternehmen ist vor allem für das auf Linux basierende Astaro Security Gateway bekannt.
Diesen Monat veröffentlicht Microsoft zwei Sicherheitspatches. Damit werden eine als gefährlich klassifizierte Sicherheitslücke in Windows und zwei Sicherheitslecks in Office beseitigt.
Haben die PSN-Hacker eine falsche Fährte zu Anonymous gelegt, versucht Sony, von seinen eigenen Fehlern abzulenken oder ist Anonymous doch verantwortlich? Ein Sprecher der lose organisierten Gruppe verneint erneut jede Beteiligung.
In einer Stellungnahme für den US-Kongress zu den Datendiebstählen aus dem Playstation Network und bei Sony Online Entertainment deutet der Konzern an, die Gruppe Anonymous könnte doch dahinterstecken. Im Unternehmen wackelt derzeit der Stuhl von CEO Howard Stringer.