Abo
  • Services:

PSN-Hack

Staatliche IT-Experten beschweren sich über Sony

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beschwert sich öffentlich im Zusammenhang mit dem Hack des Playstation Network über Sony. Sicherheitsbedenken seien bisher nicht ausgeräumt, konkrete Fragen sowie Bitten um Gesprächstermine würden nicht mehr beantwortet.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo Playstation Network
Logo Playstation Network (Bild: Sony)

"Ich bedaure, dass Sony unserem Ersuchen nach Informationen zu den IT-Sicherheitsvorfällen, die auch Bürgerinnen und Bürger in Deutschland betreffen, bisher nicht in ausreichendem Maße nachgekommen ist", beschwert sich Michael Hange, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), über das Vorgehen von Sony nach dem Einbruch von bislang Unbekannten in das Playstation Network (PSN). Bei dem Hack im April 2011 wurden persönliche Daten von rund 100 Millionen Nutzern weltweit kopiert, das Netzwerk war danach rund drei Wochen lang offline.

Stellenmarkt
  1. Wacker Chemie AG, Burghausen
  2. medavis GmbH, Karlsruhe (Home-Office)

Hange ist der Auffassung, dass seine Behörde mit einem Eckpunktepapier zur Informationssicherheit in E-Commerce-Systemen "Sony eine gute Basis für konstruktive, lösungsorientierte Gespräche geboten" habe. Er ergänzt: "Aus Sicht des BSI als Interessenvertreter der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wäre eine Präsentation der bestehenden und verbesserten Sicherheitsmaßnahmen vor Wiederinbetriebnahme der Onlinedienste uns gegenüber wünschenswert, damit wir gemeinsam die Sicherheit der Kundendaten verbessern können."

Das BSI habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Sicherheitslücken mit Sony Kontakt aufgenommen, um im Auftrag des Bundesministeriums des Innern Informationen zu Einzelheiten des Angriffs, das genaue Ausmaß des eingetretenen Schadens sowie den getroffenen Maßnahmen zu erhalten. Der Dialog sei zunächst konstruktiv gewesen. Sony habe vom BSI konkrete Lösungsvorschläge in Form eines Eckpunktepapiers mit Mindestanforderungen zur Informationssicherheit bei E-Commerce-Systemen erhalten. Das Unternehmen habe jedoch mit Verweis auf laufende technische Analysen die konkreten Fragen des BSI nicht beantwortet. Der Bitte des BSI nach einem Gesprächstermin, um die Vorfälle zu analysieren und die Auswirkungen für die Nutzer in Deutschland zu erörtern, sei Sony bisher nicht nachgekommen.

In Japan sind die staatlichen Datenschützer noch einen Schritt weiter gegangen: Die zuständige Behörde verhindert den Neustart des Playstation Network, weil Bedenken über die Datensicherheit bestehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 294,00€ lieferbar
  2. ab 304,90€ lieferbar
  3. (u. a. Dark Souls 3 11,99€, Little Nightmares 5,50€)
  4. 999,00€

Lokster2k 31. Mai 2011

Ich hab auch nie geschrieben, dass Du irgendwen womöglich ganz toll findest, sondern...

blablub 20. Mai 2011

Mag sein. Ich denke nie viel nach, bevor ich HIER poste. Liest eh niemand Wichtiges - und...


Folgen Sie uns
       


Nike Adapt BB ausprobiert

Nikes neue Basketballschuhe Adapt BB schnüren sich automatisch zu, was in unserem Praxistest sehr gut funktioniert.

Nike Adapt BB ausprobiert Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

    •  /