• IT-Karriere:
  • Services:

Mac Defender

Kommendes Mac-OS-X-Update wird Schadsoftware entfernen

Die Zeit ohne Schadsoftware auf Macs ist wohl endgültig vorbei, und das gesteht sich auch Apple ein. Mit einem kommenden Softwareupdate für Mac OS X wird Apple die Schadsoftware Mac Defender von zahlreichen Systemen entfernen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mac Defender: Kommendes Mac-OS-X-Update wird Schadsoftware entfernen
(Bild: Gareth Cattermole / Getty Images)

In den kommenden Tagen wird per Softwareaktualisierung die Schadsoftware Mac Defender von Macs entfernt, das kündigt Apple über Knowledge-Base-Artikel an. Mac Defender ist eine Schadsoftware, die vorgibt, eine Anti-Virus-Software zu sein, und per Umleitung von eigentlich vertrauenswürdigen Seiten den Nutzern angeboten wird. Eine Webseite behauptet, der Mac-Anwender habe einen Virus, und bietet Mac Defender als Lösung für das Problem an.

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim

Offenbar fallen recht viele Anwender auf diesen Trick herein, der sonst eher in der Windows-Welt benutzt wird. Schadsoftware für den Mac ist immer noch rar. Zudem werden weniger Sicherheitslücken ausgenutzt. Stattdessen wird per Social Engineering der Anwender dazu gebracht, Schadsoftware zu installieren, wie auch eben den Mac Defender. Die Software ist auch unter dem Namen Mac Security und Mac Protector bekannt.

Für Apple ist die Entfernung von Schadsoftware per Betriebssystemaktualisierung ein ungewöhnlicher Schritt und wohl ein Eingeständnis eines größeren Problems. Windows-Anwender kennen das Entfernen von Software schon lange. Für Windows gibt es das Malicious Software Removal Tool, das per Windows Update regelmäßig bei Anwendern verteilt wird.

Laut einem Bericht von Macrumors muss die Apple-Care-Abteilung zahlreiche Fälle bearbeiten, bei denen Nutzer von Problemen mit der Schadsoftware berichten. Die Software wird anscheinend benutzt, um Kreditkarteninformationen von Anwendern zu erschleichen.

Wer die Schadsoftware installiert hat und auf das Sicherheitsupdate nicht warten will, der kann der recht einfachen Anleitung des Knowledge-Base-Artikels HT4650 folgen. Die Schadsoftware setzt sich nicht besonders tief im System fest und lässt sich einfach entfernen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

unsigned_double 01. Jun 2011

Ganz genau. In einer sicheren Umgebung wird auch nichts installiert - das übernimmt die...

JanoschGnisleh 26. Mai 2011

Du mußt das Update nicht einspielen ...

JanoschGnisleh 26. Mai 2011

Außer der MacUser weiss was er macht ...

Lala Satalin... 26. Mai 2011

Es kommt drauf an wie viel die Schule für einen Azubi beispielsweise für diesen Account...

AndyGER 25. Mai 2011

Du hast natürlich vollkommen recht. Ich habe auch schon einige (gute) Erfahrungen mit...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

    •  /